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Printproduktion verstehen

PDF-Export aus InDesign

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In diesem Film lernen Sie die nötigen Arbeitsschritte kennen, um mit InDesign ein PDF-Dokument zu erstellen, das in den Druck gehen soll.

Transkript

Wenn Sie mit Adobe InDesign arbeiten und wollen ein PDF-Dokument erstellen, das in den Druck gehen soll, dann sind die nächsten Minuten, dieses Video hier vielleicht das wichtigste Video überhaupt für Sie zum Erstellen eines derartigen PDF-Dokumentes. Wie exportiert man nämlich aus InDesign heraus ein derartiges PDF-Dokument? Dazu geht man hier oben in das Menü und wählt dort den Punkt "Datei" "Exportieren". Sollten Sie vielleicht in älteren Büchern noch lesen, dass man dort schlauerweise das Dokument über den PostScript-Drucker erst ausdruckt und in PostScript abspeichert, um es dann später über den Adobe Distiller in ein PDF-Dokument zu überführen, dann kann ich Ihnen davon nur abraten. Das ist wirklich ein Weg, den man heutzutage nicht mehr gehen sollte. Heutzutage sollte wirklich der Weg sein: "Datei" "Exportieren". Jetzt kann ich hier unten das Format auswählen. Hier muss man aufpassen, dass man nicht aus Versehen "Adobe PDF (Interaktiv)" auswählt. Das ist falsch, Sie müssen auf jeden Fall "Adobe PDF (Druck)" auswählen. Jetzt müssen wir das Ganze natürlich irgendwo abspeichern, also klicken wir jetzt hier auf "Sichern". Und jetzt bekommen wir hier dieses riesige Dialogfeld, in dem man wirklich ganz viele Dinge einstellen kann, aber keine Sorge, es gibt bereits ein paar Voreinstellungen und die sind echt gut gewählt. Da müssen wir nur noch wenige Änderungen dran vornehmen, nämlich hier oben "PDF/X-1a", "PDF/X-3" oder "PDF/X-4". Informieren Sie sich bei Ihrer Druckerei, was Ihre Druckerei unterstützt. Stark vereinfacht gesagt kann man sagen, je größer die Ziffer ist, desto besser wird das Ganze, also, PDF/X-4 ist besser als PDF/X-3 und PDF/X-3 ist besser als 1a. Sollten Sie aber zu keinen Informationen bezüglich Ihrer Druckerei kommen, weil Sonntagabend ist, Ihnen kann keiner was antworten, Montagmorgen 8 Uhr muss das Dokument aber bei der Druckerei liegen, dann nehmen Sie PDF/X-1a. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner, der wird letztendlich immer unterstützt. Am Ende ist es jetzt für den Verlauf dieses Videotrainings auch gar nicht so wichtig, was wir hier ausgewählt haben. Hauptsache, Sie wählen das aus, was Ihre Druckerei unterstützt. Also, wählen wir jetzt hier "PDF/X-1a" einmal exemplarisch aus. Und hier im Bereich "Allgemein" müssen Sie eigentlich nichts einstellen, es sei denn, Sie wollen vielleicht nur einen Teil Ihres Dokumentes ausdrucken, aber lassen wir das mal außen vor. Ansonsten muss man jetzt hier eigentlich nichts einstellen. Dann haben wir hier auf der linken Seite den Punkt "Komprimierung". Auch da lassen Sie es so, wie es dort steht. Die Einstellungen hier sind wirklich sehr gut. Jetzt kommen wir hier zu dem Bereich "Marken und Anschnitt". Hier bei den Druckmarken, da müssen Sie meistens nichts einstellen. Früher hat man dort immer so Druckmarken eingestellt. In der Regel ist das heutzutage nicht notwendig. Die Druckereien schmeißen diese Druckmarken ohnehin letztendlich weg, sie sind für die Druckereien nicht sinnvoll. Hier unten diesen "Anschnitt und den Infobereich", da sollten Sie allerdings Änderungen vornehmen, weil wir haben nämlich jetzt hier bei unserem Dokument -- ich ziehe das Dialogfeld hier nochmal so ein bisschen zur Seite -- nämlich jetzt hier diese farbige Fläche in den Anschnitt gelegt. Und wenn wir das jetzt hier auf den Standardeinstellungen lassen, dann war die ganze Arbeit gelinde gesagt für die Katz. Also, stellen Sie das hier auf "Anschnitteinstellungen des Dokuments verwenden", dann werden die Anschnitteinstellungen des Dokuments verwendet und die legt man sinnvollerweise eigentlich immer mit 3 Millimeter an. Dann geht es jetzt hier oben auf den Punkt "Ausgabe". Da hat man den Punkt "In Zielprofil konvertieren" und insbesondere bei PDF/X-1a sollte man das hier aktiviert haben: "In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten)". Das sorgt im Übrigen auch dafür, dass wenn Sie RGB-Farben in Ihrem Dokument drin haben, dass die automatisch in CMYK konvertiert werden. Also, Sie können bei RGB-Bildern problemlos in Ihr InDesign-Dokument hineinlegen. Sie müssen die nicht im Vorfeld, so wie man es früher gemacht hat, erst in Photoshop öffnen, in Photoshop in CMYK konvertieren. Nein, sparen Sie sich diesen Schritt, sagen sie hier oben: "In Zielprofil konvertieren". Dann müssen wir jetzt das Zielprofil aber auch definieren sinnvollerweise und da sind wir hier wieder bei den Profilen. Sollten Sie mit dem Standardprofil arbeiten, welches bei Adobe mitgeliefert wird, dann wählen Sie für den europäischen Raum "Euroscale Coated v2", gestrichenes Papier, "Euroscale Uncoated v2" für ungestrichenes Papier. Wenn Sie die allerhöchsten Ansprüche an Ihr System stellen, dann sollten Sie hier wirklich die Farbprofile verwenden, die von "eci.org" zur Verfügung gestellt werden. Dann gilt es, die hier natürlich auszuwählen, aber auch da, man sollte die auswählen, die auch von der Druckerei unterstützt werden. Ich sage jetzt hier einmal "PSO Coated v3". Hier unten müssen Sie jetzt nichts mehr einstellen. Jetzt gilt es, hier noch zu dem Bereich "Erweitert" zu gehen. Auch hier können Sie alles so lassen, wie es ist, wenn das Dokument gedruckt werden soll. Bei "Sicherheit" können Sie überhaupt nichts einstellen, weil es sonst nicht mehr PDF/X-1a-konform wäre und hier haben wir noch einmal eine Übersicht. Und Sie sehen es jetzt, hier oben haben wir diese PDF/X-1a-Vorgabe geändert. Wenn Sie genau so es häufiger ausdrucken wollen, dann speichert man sich das Ganze hier sinnvollerweise als Vorgabe. Dummerweise ist es jetzt hier an dieser Stelle nicht erlaubt, etwas mit einem Schrägstrich reinzuschreiben, deswegen nehmen Sie hier einfach "PDF_X" und geben vielleicht Ihren eigenen Namen noch dazu: "Pdf_X_1a_Marc". Und dann kann ich das Ganze hier abspeichern. Und dann kann ich hier auf dieses Profil in Zukunft direkt zugreifen und kann mir hier die Einstellungen rundum "Marken und Anschnitt" sparen, weil dann sind die hier schon erledigt. Jetzt gilt es, nur noch auf "Exportieren" zu klicken. Jetzt wird das PDF-Dokument exportiert und so, wie Sie das Dokument jetzt exportiert haben, wird es in der Regel von einer Druckerei immer ausgedruckt werden können, nach den Vorgaben, die Sie jetzt hier gesehen haben. Da, wo man aufpassen muss, ist vor allem bei den PDF/X-Vorgaben. Unterstützt die Druckerei 1a, 3 oder 4 und welches Farbprofil unterstützt die Druckerei? Das muss geändert werden. Und schalten Sie den Anschnitt ein. Wenn Sie das gemacht haben, wird es funktionieren.

Printproduktion verstehen

Lernen Sie in diesem Kurs die unterschiedlichen Aspekte einer Printproduktion kennen, um zu verstehen, was Sie bei der Erstellung druckfähiger Dokumente beachten müssen.

2 Std. 35 min (51 Videos)
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