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Affinity Designer: Neue Funktionen

PDF-Export

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Der PDF-Export beinhaltet nun für die Druckproduktion wichtige Einstellmöglichkeiten wie Schnittmarken, Beschnittzugabe und umfangreiche Farbmanagement-Optionen.
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Transkript

Der PDF-Export im Affinity Designer wurde erheblich erweitert und dabei verbessert. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie für die Druck-Produktion einige Dinge beachten, z. B. als allerwichtigstes den Farbmodus der Datei. Dieses hier ist eine RGB-Datei und bevor Sie diese als PDF exportieren, müssen Sie das korrigieren. In den "Dokumenten-Einstellungen" gehen Sie auf "Farbe", das Format CMYK, stellen Sie auch das richtige, endgültige Farbprofil ein und gehen dann auf "Umwandeln". Sie sehen, dass hier, vor allen Dingen das leuchtende Grün, sich sehr verändert hat, aber auch die anderen Farben, dieses Messer mit der schwarzen Kontur. Und hier sehen wir uns mal die Schieberegler an. Wenn das jetzt auf CMYK steht, dann sehen Sie, das ist buntes Schwarz. Und damit können Sie bei Passerproblemen im Druck Probleme bekommen. Auch die Grautöne, bei denen ist es evtl. nötig, Sie zu korrigieren, denn das ist immer noch buntes Grau und dann können Sie sehr leicht Farbabweichungen erhalten, wenn Sie dies so drucken. Bevor wir uns die Details des PDF-Exports ansehen, sehen wir uns noch einige weitere, wichtige Dinge an, die Sie beachten sollten beim Erstellen einer Datei. Affinity Designer ist zwar in der Lage, wenn Sie so einen Flyer anlegen, dass zwei Artboards zu einer Seite im PDF zusammengefasst werden, allerdings können Sie dann keine Beschnittzugabe mitnehmen. Daher sollten Sie solche Flyer so anlegen, dass Seiten, die als eine Seite im PDF erstellt werden, auf einem Artboard liegen. Wenn Sie eine Beschnittzugabe brauchen, dann muss die angelegt werden. Ich wähle das hier mal aus. Sie sehen, dieses Objekt ist größer. Man sieht es zwar nicht, aber hier wurde die Beschnittzugabe berücksichtigt. Je nachdem, welche Beschnittzugabe Sie brauchen, meistens sind es 3 mm, müssen Sie die Objekte entsprechend größer anlegen. Auch in diesem Fall sind die Objekte hier größer angelegt. Und auch in diesem Dokument überprüfen Sie die Farbeinstellung, das steht hier auf CMYK. Und auch das Farbprofil entspricht den Anforderungen der Druckerei. Wichtig ist nun hier, die Anschnittbereiche zu definieren, Das können Sie hier vornehmen, und zwar getrennt für alle verschiedenen Bereiche. Nun gehen Sie auf "Datei exportieren" und wählen hier die Option "PDF". Im Bereich "PDF" wählen Sie die Vorgabe aus, bestimmen hier die Auflösung für Bereiche, die gerastert werden müssen. In diesem Menü können Sie noch die Artboards auswählen, die exportiert werden sollen. Hier wird jedes Artboard auf eine einzelne Seite im PDF exportiert, und jetzt gehen Sie auf "Mehr". Unter "Mehr" haben Sie nochmal die Vorgaben, die Sie sich hier auswählen können, und noch einmal das Dateiformat. Außerdem können Sie hier bestimmen, welche Elemente gerastert werden sollen, und Sie können hier bestimmen, was passiert mit Bildern sowie mit welcher Methode diese Bilder neu berechnet werden sollen. Hier haben Sie diese Auswahl der PDF-Versionen, den Farbraum des Dokuments. Und Sie sollten beim Erstellen des PDFs den Farbraum nicht mehr umrechnen lassen, denn das würde durch das Farbmanagement geschehen und Sie würden dabei u.a. buntes Schwarz bekommen. Das würde auch passieren, wenn Sie hier ein anderes Profil auswählen als das Dokumentprofil. Hier bestimmen Sie, ob Schmuckfarben übernommen werden sollen, d. h. Schmuckfarben werden nicht in Prozessfarben umgerechnet. Sie können hier schwarz generell überdrucken. Und in diesem Bereich aktivieren Sie die Anschnittbereiche, d. h. die Beschnittzugabe wird ins PDF geschrieben. Sie können hier noch Druckermarken hinzufügen. Ob die Druckerei Druckermarken benötigt oder nicht, sollten Sie bei der Druckerei erfragen. In den meisten Fällen werden diese Druckermarken nicht benötigt, aber das teilt Ihnen die Druckerei mit. Hier wählen Sie aus, welche Schriften eingebettet werden sollen oder Sie können die Schriften auch in Pfade umwandeln. Das bestätigen Sie und schließen diesen Dialog und können jetzt im nächsten Schritt die Datei exportieren. Sehen wir uns einmal diese Datei an. Und Sie sehen hier, die Schnittmarken sind mitgekommen und auch die Beschnittzugabe wurde entsprechend generiert. Sie sehen also, dass Sie jetzt in Affinity Designer sehr viel fortschrittlichere Möglichkeiten haben, ein PDF zu generieren.

Affinity Designer: Neue Funktionen

Lernen Sie anhand praktischer Beispiele die neuen Features von Affinity Designer kennen, verstehen und anwenden.

1 Std. 11 min (19 Videos)
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Erscheinungsdatum:15.04.2016
Aktualisiert am:18.01.2017

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