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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Passenden Himmel einfügen – "quick and easy"

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Damit die vielen Blätter der Bäume nicht umständlich freigestellt werden müssen, verwenden Sie beim Einziehen des neuen Himmels schlicht die Füllmethode "Multiplizieren" in Verbindung mit einem Verlauf in einer Ebenenmaske.
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Transkript

Natürlich wäre es eigentlich ganz schön gewesen, wenn der Himmel nicht so sehr weiss geworden wäre, beim Fotografieren, beziehungsweise bei der Umwandlung des Fotos. Aber wenn Sie sich mal diesen Asphalt anschauen, dann wissen Sie auch woran das liegt. Nämlich daran, das wir bereits einen recht hohen Kontrast haben. Die Sonne steht noch am Himmel, dass sieht man hier an dem Sonnenlicht in den Bäumen. Dadurch ist der Himmel natürlich auch entsprechend hell. Zumal die Sonne irgendwo hier hinter diesem, hinter diesen Bäumen und hinter diesen Gebäude steht. Das bedeutet wenn wir kein direktes Sonnenlicht mehr hier unten auf dem Asphalt haben, an dieser Stelle hier, dass wir natürlich einen wahsinnig hohen Motivkontrast haben. Das bedeutet, ich kann entweder auf den Himmel belichten, oder auf den Asphalt. Damit der in diesem Fall deutlich wichtiger war habe ich eben, klar auf den Asphalt belichtet. Und schon wärend der Aufnahme beschlossen, den Himmel später einzufügen. Jetzt ist es mit dem Einfügen aber leider so eine Sache. Wenn Sie sich hier mal diese Bäume anschauen, dass müsste man ja schon eigentlich freistellen. Beim Freistellen ist ja grundsätzlich nie die Farbigkeit von Grün und dieses fast reine Weiss das Problem, sondern die vielen kleinen Randpixel. Da sieht man sie. Weil wir es nicht unbedingt brauchen gehe ich jetzt mal über "Anzeigen" zum "Pixelraster" und schalte es aus. Da sehen Sie es. Das hier, diese Pixel, die sind das Problem beim Freistellen, in diesem Fall. Das möchte ich mal ganz ehrlich, nicht wirklich auf mich nehmen. Wir machen das nicht. Das heißt aber nicht, das wir deswegen keinen Himmel einfügen. Im Gegenteil. Ich besorge mir diesen Himmel über "Datei" "Platzieren und Einbetten", könnte man natürlich auch ganz normal öffnen, aber ich nehme diesen "Platzieren"-Befehl, dann spare ich mir nämlich, den Himmel an die entsprechende Stelle zu ziehen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie den Zebrastreifen, also die oberste Ebene bereits angeklickt haben. Denn der Himmel, oder was immer Sie dort ins Bild nun rein bringen, wird sich oberhalb der obersten angeklickten Ebene, also in diesem Fall der obersten Ebene, einfügen also bearbeiten. Also "Datei", "Platzieren und Einbetten". Da hole ich mir den Himmel aus unseren Projektdateien. Der sieht erstmal ziemlich wild aus. Der sieht gar nicht so aus, als würde er dort reinpassen. Passt aber. Passt also zumindest mal von der Größe genau in das Bild. Weil wir im Moment noch dieses Kreuz hier sehen, wissen wir auch, dass es als Smartobjekt eingefügt wird. Wenn Sie das nicht wollen, wenn Sie die Datei einfach einfügen wollen, können Sie natürlich auch hier in den Voreinstellungen, hier sind sie, "Voreinstellungen", "Allgemien", festlegen das beim Einfügen, beziehungsweise beim Platzieren kein Smartobjekt erstellt wird. Einfach hier das Häkchen weg nehmen. Ich finde es aber eigentlich ganz schlau das es passiert. Was ich definitiv nicht möchte, ist das hier. "Bild beim Platzieren skalieren". Ist in diesem Fall nicht so schlimm, weil die Größe korrespondiert, zumindest ungefähr mit unserem Blld. Aber dies ist beim Platzieren, Skalieren nämlich eigentlich normalerweise raus, denn ich möchte nicht, das mein Bild automatisch skaliert wird. Das möchte ich normalerweise bitte lieber immer selber machen. Damit haben wir das auch. Jetzt können wir ans "Pseudo-Freistellen" gehen. Pseudo-Freistellen heißt in diesem Fall, das ich meinen Himmel schlicht und ergreifend nicht im Normal-, sondern im Multiplizieren-Modus verrechne. Dann hat es sich nämlich ganz schnell mit dem Freistellen hier oben. Abgesehen davon möchte ich nicht so ein tiefes Blau haben, sondern ungefähr nur so was hier. So vielleicht, dass ungefähr. An der Stelle hier, über der Strasse brauchen wir selbstverständlich nichts von diesem Himmel. Also besorge ich mir hier eine Ebenenmaske. Gehe zum Verlaufswerkzeug. Das ist hier, Achte drauf das ich Schwarz und Weiss als Vorder- und Hintergrundfarbe habe. Klicke also das Verlaufswerkzeug an, und kann jetzt hier oben von Schwarz nach Weiss oder von Vorder- nach Hintergrundfarbe, was in diesem Fall identisch ist, einen linearen Verlauf ziehen. Linearer Verlauf ist der hier. Es gibt dann sonst noch den radialen Verlauf, den Verlauf der quasi einmal um 360 Grad herum geht von, Schwarz nach Weiss. Also es gibt eine ganze menge Dinge. Ich denke die beiden wichtigsten sind die hier, der lineare und der kreisförmige Verlauf. Der Radial-Verlauf, den brauche ich jetzt. Jetzt ziehe ich einfach mal diesen Verlauf nach oben. Dann sehen Sie, alles was Himmelspixel sind, sind von der Strasse verschwunden. Wenn Ihnen der noch nicht gefällt, der Verlauf, Sie brauchen ihn nicht zu löschen, Sie können einfach einen neuen ziehen, oder einen neuen ziehen, oder einen neuen Verlauf ziehen. Wenn Sie dabei die "Shift"-Taste drücken, dann verläuft dieser Verlauf entweder vertikal, wie jetzt im 45 Grad Winkel horizontal. Je nachdem wie Sie das einstellen. Aber es ist auf jeden Fall so möglich, einen ziemlich geraden Verlauf von unten nach oben einzustellen. Jetzt achten Sie mal drauf. Der Himmel dort hinten ist immer noch recht Weiss. Das darf der aber ruhig sein. Der sollte ja am Horizont immer etwas heller sein, als hier oben an der oberen Bildkante. Wenn ich den ausblende, ist es genau dieses bischen Blau, was ich haben möchte damit mein Bild oben nicht mit einer weissen Kante abschließt. Schaue ich mir jetzt mal aus der Nähe die Blätter an. Dann würden Sie nie drauf kommen, dass wir daßs hätten freistellen müssen. Müssen wir nicht. Natürlich ist ein bischen was von dem Blau auch in den Blättern hängen geblieben, das ist klar. Aber das tut niemandem weh, weil es keiner merkt, und keiner drauf kommt, dass wir auf diese Art und Weise uns am Freistellen vorbei geschummelt haben.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

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