Photoshop für Designer: Farbe

Passenden Farbraum verwenden

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Dieses Video bietet einen Leitfaden für die Verwendung des passenden Farbraums in Adobe Photoshop. Die Umwandlung in den CMYK-Modus sollte meistens erst bei der Erstellung eines PDF-Dokuments erfolgen.

Transkript

Soll man in CMYK umwandeln oder in RGB bleiben? Die Antwort ist, es kommt ein bisschen darauf an, aber allgemein kann man mittlerweile sagen, es ist vernünftig, dass man seine Daten im RGB-Farbraum lässt, im Großteil der Fälle, und erst ganz am Schluss, und zwar, wenn man aus Indesign Richtung PDF exportiert, erst hier eventuell Richtung CMYK umwandelt. Schauen wir uns einmal an, warum das so ist und was es wann zu beachten gibt. Hier sieht man, ich habe ein RGB-Bild, also ganz normal, RGB mit drei Kanälen. Sieht man auch hier im oberen Bereich, Und ich könnte auch hier im unteren Bereich auf das Dokumentenprofil umstellen und sehe dann hier das Dokumentenprofil. Gut. Soll ich jetzt umwandeln? Hm. Bevor ich das mache, möchte ich noch die Datei ein bisschen anpassen, indem ich mal hier die Hintergrundebene entsperre. Ich nenne diese Ebene jetzt einfach mal Bild und erstelle mir darunter eine neue Ebene. Das kann man übrigens mit gedrückter Command- oder Steuerungstaste. Und auf dieser Ebene möchte ich jetzt einen Verlauf erstellen. Bevor ich aber diesen Verlauf erstelle, muss ich dem Verlauf natürlich auch ein wenig Platz geben. Und deshalb mache ich das Bild ein bisschen größer, indem ich es hier zuschneide und da rechts ein wenig mehr Platz erstelle. Enter. Und jetzt kann ich auf dieser Verlaufsebene mit dem Verlaufswerkzeug einen Verlauf anwenden. Und zwar finde ich diesen Verlauf unter Standardverläufe, also setze ich den Verlauf zurück, da ist er, nämlich der Verlauf Spektrum. Und zwar dieser Verlauf Spektrum, wie er schon sagt, hat ein RGB-Spektrum, also ein Farbspektrum von Rot über alle Farben bis wieder zu Rot. Also man kann sagen, das Farbrad ist hier komplett in diesem Verlauf enthalten. Und dieser Verlauf ist jetzt sehr, sehr wichtig, damit man sieht, wie jetzt Farbänderungen sich jetzt auf das Bild auswirken würden. Und zwar wenn ich jetzt einfach hergehe und sage, ich möchte jetzt dieses Bild jetzt einmal in CMYK umwandeln, weil, ich drucke es ja, dann kann man sagen, Bild Modus CMYK-Farbe, hier lese ich nicht wirklich drüber und sage, ja, das passt schon, zusammenfügen. Und ja, das ist auch toll. OK. Dann sieht man jetzt, ich habe jetzt nur mehr eine Ebene. Ich habe jetzt nicht mehr das Original darunter, also die beiden Ebenen, weil ich ja gesagt habe, Zusammenfügen. Hm, ich bin also nicht mehr recht flexibel. Man sieht weiter, ich bin im CMYK-Farbraum, sieht man auch hier im oberen Bereich, und da unten sieht man das Profil, in welches Photoshop umgewandelt hat. Was aber eigentlich fast noch wichtiger ist, ist dieser Bereich. Wenn man hier auf den Verlauf schaut, ich mache das einmal rückgängig, Command-Z, man sieht enorm, wie sich die Farben ändern, Jetzt ist natürlich dieser Verlauf ein sehr, sehr extremes Beispiel, aber auch bei Farben, die jetzt ganz normal fotografiert werden, also Hautfarben, wo denn hier der Colorchecker also Command-Z für rückgängig, man sieht, wie sich hier die Farben ändern. Command-Z zum Wiederherstellen. Also RGB, CMYK, RGB, CMYK... Ja, und da verändert sich auch wirklich einiges. Das ist jetzt natürlich eine Sache, hm. Irgendwann beim Druck muss es sich verändern, aber möchte ich wirklich auf die Flexibilität der Bearbeitung verzichten? Ich persönlich nicht, also mache ich das einmal rückgängig, Command-Z. Das heißt, ich habe hier meine Ebenen und meine Einstellungen. Wenn ich nämlich beispielsweise hier eine Einstellungsebene, sagen wir mal, Dynamik anwenden will, weil ich will, dass diese Bildebene, ich schneide das einmal auf Bildebene, mehr Dynamik hat und vielleicht auch noch ein wenig mehr Sättigung, so, dann kann ich nämlich mit dieser Einstellungsebene das jederzeit wieder anpassen und so machen, wie ich will, also bin jetzt in RGB. Wenn ich aber das umwandle, ich sage wieder Bild Modus CMYK, und sage jetzt, hm, Zusammenfügen? Nein, ich möchte flexibel bleiben. Ich sage OK, nicht Zusammenfügen. Hier ist jetzt die Warnung, in was es umgewandelt wird. Ich sage OK. Dann sieht man, hm, meine Dynamik-Einstellungsebene ist verloren gegangen, der Verlauf und die beiden Ebenen sind zwar noch da, aber ich möchte vielleicht an der Dynamik noch etwas schrauben. Also nicht sehr toll, ich bin also jetzt nicht wirklich flexibel. Ich mache das also noch mal rückgängig, bis ich das alles habe, so. Und kann jetzt im RGB-Bereich jederzeit diese Dynamik noch anpassen, ich kann jetzt verschiedene andere Einstellungen machen und bin im RGB-Farbraum einfach viel, viel flexibler. Jetzt ist aber die Frage: Hm, wie sehe ich dann, wie sich mein Bild verändert, wenn ich es ausdrucke? Weil ja, ich bin ja hier in RGB. Und die Antwort liegt im oberen Bereich, nämlich hier, unter Ansicht kann ich hier einen Proof einrichten, und zwar meinen CMYK-Arbeitsfarbraum. Ich kann natürlich unter Benutzerdefiniert gehen und jeden anderen Farbraum auch als Proof wählen, also jeden Farbraum, den ich auf meinem System installiert habe. Ich bleibe aber hier beim Arbeitsfarbraum, ich schiebe das ein wenig zur Seite, kann jetzt sagen, OK, Vorschau, so ist es vorher, so ist es nachher. Ich kann jetzt hier überlegen, wie ich das Proof darstellen möchte, Perzeptiv bei der Umwandlung von RGB, oder Relativ farbmetrisch. Da kann man jetzt nicht sagen, dass das eine oder das andere besser ist, das kommt immer ein wenig darauf an, was man machen möchte. Man kann sich das so vorstellen wie ein Wörterbuch, das jetzt von RGB in CMYK übersetzt, also von einer Sprache in die andere, und das eine Wörterbuch übersetzt eben so, das andere übersetzt so, und das, was für mich, für meine Aufgabe besser ist, das nehme ich. Was dahintersteckt ist jetzt, bei Perzeptiv werden außerhalb liegende Farben quasi auf die nächstmögliche Farbe verschoben. Und alle Farben, die innen sind, werden prozentuell auch mit verkleinert. So, also würde man einen Luftballon aufblasen - da sind alle Farben drauf, die Luft auslassen und es zieht sich alles nach innen, alle Farben verändern sich gleichmäßig. Wenn ich auf Relativ farbmetrisch gehe, dann werden nur die außerhalb liegenden Farben, von RGB auf CMYK, auf die nächstmöglichen Farben im CMYK, also im Zielfarbraum, gemappt. Die innen liegenden Farben bleiben gleich. Ich lasse das jetzt in meinem Fall so eingestellt, klicke auf OK und sehe jetzt im oberen Bereich, dass ich nach wie vor auf RGB bin, aber dass ich hier jetzt das Farbproof aktiviert habe. Und mit Command-Y oder Steuerung-Y kann ich dieses Farbproof jederzeit ein- und ausschalten. Also das ist jetzt so die Möglichkeit zum Ein- oder Ausschalten. Ja, aber wie würde ich jetzt wirklich umwandeln, falls ich das brauche? Und zwar wenn ich jetzt wirklich aus irgendeinem Grund hier in Photoshop machen will, dann kann ich auf Bearbeiten gehen, In Profil umwandeln, und hier kann ich jetzt sagen, ich möchte von meinem Quellfarbraum, Adobe RGB, ^ in meinen Zielfarbraum umwandeln, zum Beispiel meinen Arbeitsfarbraum, oder den Farbraum, den mir eben die Druckerei gesagt hat. Ich kann jetzt sagen, möchte ich auf die Hintergrundebene reduzieren oder nicht, und dann kann ich das hier mit OK bestätigen. Weil so kann ich wirklich sehen, was passiert bei meiner Umwandlung. In meinem Fall möchte ich das aber nicht haben, deswegen breche ich ab. Ich möchte aber wirklich jetzt so simulieren, als würde ich das ausdrucken. Deshalb speichere ich diese Datei jetzt ab, die wird jetzt gesichert. Sie ist nach wie vor eine RGB-Datei, ich schalte einmal das Proof aus, also sie ist nach wie vor eine RGB, hat sehr, sehr strahlende Farben hier, und jetzt möchte ich diese Datei in Indesign platzieren. Hier ist Indesign. Das soll natürlich auf der Seite 1 sein, also fügen wir das hier ein, passt. Also, es liegt auf der Seite 1, der Farbraum ist RGB, Adobe RGB ist mein Profil, und ich möchte jetzt sehen, wie das ausschauen würde, wenn ich es ausdrucke. Hm, gibt es hier vielleicht auch so etwas wie eine Proofansicht, Farbproof? Ja, gibt es auch. Ich habe jetzt ein Dokumenten-CMYK als Farbproof eingestellt. Was habe ich für ein Farbprofil? Bearbeiten Farbeinstellungen Ich habe hier mein MD Setup, das heißt, ich bin genau in diesen Einstellungen, also im CMYK-Profil wird das jetzt dargestellt. Optimal. Wir sind nach wie vor in einer RGB-Datei. Wie schaut das Ganze jetzt aus wenn ich das ausdrucken möchte? Ich gebe das natürlich als PDF aus, also... Datei Exportieren. Ich exportiere das jetzt hier raus, PDF Druck, klicke auf Sichern. Ich kann mir hier jetzt verschiedene Vorgaben auswählen. Ich nehme jetzt einfach einmal diese PDF/X-3 zum Beispiel, so. Genau, das passt soweit. Ich möchte das jetzt noch kontrollieren bei der Ausgabe, Hier steht aktuell Keine Farbkonvertierung. Dann würde diese Datei, so wie sie aktuell ist, wirklich als PDF mit den Originalfarben, egal, was jetzt im Dokument drinnen ist, an die Druckerei weitergegeben werden. Ich sage jetzt aber In das Zielprofil konvertieren, und Die Werte sollen erhalten bleiben. Mein Zielprofil ist mein Arbeitsfarbraum, hier im oberen Bereich, das ist dieser hier unten, das passt auch... und jetzt sage ich, ich möchte diese Datei exportieren und Indesign wandelt jetzt beim Export alle Daten in das Zielprofil um, auch wenn jetzt die Ausgangsdatei eben hier eine RGB-Datei war. Und wenn ich mir jetzt meine Datei anschaue, also ich öffne jetzt das PDF in Acrobat Pro, dann sieht man, dass ich hier jetzt die Datei eben geöffnet habe und über Anzeige Werkzeuge kann ich hier in die Druckproduktion gehen, und in der Druckproduktion kann ich jetzt die Ausgabevorschau aktivieren, und man sieht, wenn ich hier jetzt in dieser Ausgabevorschau bin, dass ich genau die Vorschau so sehe, wie ich das haben will, und dass ich wirklich nur diese CMYK-Farben hier habe, also ich habe jetzt hier in diesem PDF nur noch meine CMYK-Farben. Und das Bild schaut hier genauso aus, wie ich es ganz am Anfang in Photoshop quasi simuliert habe, hat aber den riesengroßen Vorteil, dass ich medienneutral bin, das heißt, ich habe meine Daten so belassen, wie ich sie original bekommen habe, meine Bilder sind RGB, eventuelle Logos sind zum Beispiel CMYK, und nehme die Daten nämlich in Indesign und beim Export aus Indesign raus, kann ich entscheiden, möchte ich in den Druck gehen, möchte ich in ein gewisses Profil umwandeln, da frage ich bei der Druckerei nach, oder möchte ich ins Web gehen und schicke die Daten als RGB-Daten raus? Also das war jetzt die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten in der Creative Cloud, mit RGB-Daten in Photoshop flexibel zu bleiben, und bei der Ausgabe in mein Zielprofil umzuwandeln.

Photoshop für Designer: Farbe

Lernen Sie alle Begriffe und die Verwendung von Farbe in Photoshop kennen.

5 Std. 30 min (64 Videos)
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Dieses Training wurde mit Photoshop CC aufgezeichnet. Seine Inhalte sind aber auch mit älteren Versionen nachvollziehbar.

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