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Grundlagen der guten Gestaltung

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Für jeden Bereich gibt es die optimale Software. Dieser Film zeigt Ihnen, wann Sie welche Software verwenden sollten und wie Sie am Ende eines Layouts alle Inhalte in ein Paket zusammenpacken, um immer alles an einem Fleck zu haben.

Transkript

In diesem Film geht es darum, Ihnen ein wenig Appetit auf Software zu machen. Ich vergleiche das immer ganz gerne mit einem Koch. Ein Koch hat seine Messer, seine Töpfe, seine Pfannen, sein Werkzeug, mit dem er ein köstliches Gericht zubereitet. Und genauso nutzen wir in der Grafik den Computer und die Software als unsere Werkzeuge. Wenn wir den Koch anschauen, dann hat der zwar immer ein Lieblingsmesser, aber trotzdem wird er sicherlich nicht dieses eine Messer für alle unterschiedlichen Zutaten verwenden, ob er nun Fleisch schneidet oder Gemüse. Und so steht auch einem Grafiker mehrere Software zur Verfügung. Und jede dieser App hat auch seine Berechtigung. Photoshop kennt fast jeder, Illustrator ist so auch manch einem bekannt, aber bei InDesign hört es meistens schon auf und man denkt sich, warum brauche ich das, ich kann ja eigentlich alles in Photoshop machen. Das ist aber nicht ganz so ratsam und dafür möchte ich Ihnen in diesem Film einen groben Überblick geben, welche App für welchen Zweck geeignet ist. Schauen wir doch gleich mal in die erste App, in die App InDesign. Und InDesign ist für mich die wichtigste App im Bereich Gestaltung, weil das für mich die Schaltzentrale ist, dort fließt alles Wichtige zusammen. Ich habe meine Texte, ich habe meine Logos, meine Illustrationen, genauso wie auch Bilder und die pflege ich ein in ein Layout. Der große Vorteil ist, dass ich hier sehr zeiteffektiv arbeiten kann, denn ich kann jederzeit die Größe dieses Layouts verändern, indem ich einfach nur das Dokument neu einrichte und zum Beispiel auf ein anderes Seitenformat gehe oder auf eine andere Ausrichtung. Sie müssen sich das ungefähr so vorstellen, als hätten Sie auf Ihrem Schreibtisch einen großen Bereich, und dort haben Sie nun Bilder, vielleicht ausgedruckte Textblöcke, Ihre Logos ausgedruckt und die platzieren Sie einfach frei auf dem Tisch, und dann können Sie das immer wieder neu arrangieren. Und so ist das hier auch innerhalb von InDesign. Ich habe mehrere Seiten, die ich anlegen kann und der schöne Vorteil ist, dass ich dort die Seiten sehr effektiv anlegen kann, weil ich mit Musterseiten arbeite. Diese Seiten, die ich dort sehe, haben immer den gleichen Kopf, sie haben immer diese Linien. Und das kann ich einmal angeben, das heißt, dort habe ich zum Beispiel diese Musterseite, dort lege ich meine Objekte an, die ich auf anderen Seiten ebenfalls sehen möchte und dann ziehe ich mir das einfach direkt auf diese Seite. Wenn wir mal auf diese Seite schauen, habe ich nämlich hier keine Kopfzeile. Wen ich das so haben möchte, ziehe ich einfach die entsprechende Musterseite hier drauf. In dem Fall macht es wenig Sinn, weil ich habe ja die Information auch hier im großen Textfeld, das heißt, ich gehe wieder auf die andere Musterseite, dort sehe ich, habe ich nur die zwei Linien und ziehe mir das hier drauf und schon habe ich das Ganze aktualisiert. Ich kann also sehr schnell damit arbeiten und das in ein einheitliches Layout packen. Genauso kann ich, und das kennt vielleicht der ein oder andere, auch mit Ebenen arbeiten. Ebenen, die ich für die verschiedensten Elemente anlege, damit die Elemente nicht alle übereinander liegen und ich sie so getrennt voneinander besser betrachten und auch bearbeiten kann. Hier habe ich zum Beispiel alle Objekte abgelegt, hier habe ich meine Textfelder und hier habe ich die Fußzeile, die steht auch nochmal extra. Wie komme ich aber nun zu meinem eigentlichen Logo? Und man sieht dann schon, mmh, das schaut aber nicht besonders gut aus. Was ist da faul ? Das liegt daran, dass meistens die Ansicht unter der Anzeigeleistung auf eine Normale Anzeige gestellt ist. Das ist eine Anzeige, damit der Rechner nicht ganz so intensiv arbeiten muss. Wenn ich das auf die hohe Qualität stelle, sehe ich also exakt meine Qualität, meines Originals und kann trotzdem natürlich sehr schnell mit InDesign arbeiten, der Rechner, der geht nicht gleich in die Knie. Wenn ich mir das ausgewählt lasse und mal auf die Verknüpfungen schaue, dann sehe ich, dass das eine Illustrator Datei ist, die ich jetzt jederzeit natürlich wieder bearbeiten kann. ai steht also für Adobe Illustrator und das habe ich mir einfach aus Illustrator herausgeholt. Das ist ein Original und das kann ich in Illustrator wieder bearbeiten, direkt von InDesign aus, das heißt, wenn ich hier mal mit Control klick oder mit der rechten Maustaste drauf klicke, kann ich also das, direkt in dem Standardprogramm Illustrator bearbeiten. Dann werde ich zu Illustrator geführt, mir wird die Datei hier geöffnet, und dann sehe ich, das ist ja mehr als nur das bunte Logo. Ich schaue nochmal kurz zurück zu InDesign. Und kann natürlich in InDesign jederzeit bestimmte Elemente maskieren, das heißt, ich sehe eigentlich dort habe ich ja viel mehr in dieser Datei, ich habe aber nur ein Element heraus genommen. Und dieses Element kann ich also in dem eigentlichen Programm jetzt wieder weiter bearbeiten. Und man sieht schon, wenn ich hier drüber fahre oder mir Elemente markiere, dass ich überall diese Linien mit diesen blauen Quadraten ziehe. Das steht für einen Pfad. Denn das ist der große Vorteil von Illustrator, dass das ein Vektor basiertes Programm ist. Da geht es um Pfade und nicht um Pixel. Ich kann also ein Dokument anlegen und einfach unendlich vergrößern. Wenn ich jetzt in Photoshop das Logo angelegt hätte, müsste ich in Photoshop ganz genau wissen wie groß soll das ausgedruckt werden, damit ich am Anfang das in der richtigen Auflösung anlege. Das muss ich in Illustrator nicht tun. Ich kann es also erst einmal klein anlegen und dann im Nachhinein so groß ziehen, wie ich es haben möchte, damit das Logo auf eine Visitenkarte passt, aber auch ganz einfach zum Beispiel auf einem Plakat dargestellt werden kann, ohne dass es verpixelt ist. Jetzt sagt vielleicht jemand, Illustrator hat schon so viele Möglichkeiten, was eigentlich schon fast an InDesign heran ragt, denn ich kann, wie man hier sieht, auch in Illustrator, mit sogenannten Zeichenflächen arbeiten. Ich habe also mehrere Blätter, wo ich mir auch ein Layout anlegen kann. Und diese Zeichenflächen, habe ich dort im Bedienfeld Zeichenflächen im Überblick und springe einfach bequem zwischen diesen verschiedenen Zeichenflächen hin und her, könnte dort jetzt nun auch mein Layout anlegen, es ist aber natürlich nicht ganz so komfortabel wie wir das in InDesign haben, dass wir wirklich mehrseitige Dokumente anlegen können. Und vor allem ist Illustrator natürlich rechenintensiver, als das bei InDesign der Fall ist. Schauen wir aber nochmal zurück, zu der Schaltzentrale, zu InDesign, und dieses Mal möchte ich etwas an der Postkarte verändern. Dort habe ich ein Bild mit eingepflegt, wenn ich mal hier hineinzoome, dann sehe ich, dass hier ein Element ist, was ich gerne bearbeiten möchte, und das mache ich nicht in InDesign, sondern in dem Programm, was dafür da ist und das ist Photoshop. Wenn ich das Bild anwähle und auf die Verknüpfung schaue, dann sehe ich also , das ist eine Photoshop Datei und die öffne ich jetzt einfach direkt in Photoshop und kann sie dort weiterbearbeiten. Und dann sieht man schon das Original ist gedreht, ich habe also das Bild in InDesign so ausgerichtet wie es für mein Layout passt, das muss ich jetzt nicht in der Ausrichtung verändern, das kann ich ja ganz einfach in InDesign tun, ohne das ich das Original jetzt überschreibe. Aber, was ich hier bereits zum Beispiel getan habe ist, dass ich die Sättigung raus genommen habe, damit es besser zu meinem Layout passt. Und in diesem Fall möchte ich es auch hier retuschieren. Diesen Fleck möchte ich entfernen. Und da behelfe ich mir gleich mal mit einem anderen Werkzeug, und das ist das Grafiktablett, denn dafür verwende ich immer mein Stifttablett von Wacom, da kann ich nämlich mit meinem Druck die Pinselgröße steuern. Das nehme ich mir jetzt gerade mal und ich dupliziere die Hintergrundebene, damit mir die bestehen bleibt, falls ich mich jetzt vertun sollte. Und ich wähle mir meinen Bereichsreparatur-Pinsel und male einfach hier drüber und dann sieht man schon, ich bin gar nicht so dick, obwohl der Pinsel dicker erscheint, weil ich mit meinem Druck auf mein Stifttablett diese Pinselgröße einstellen kann, das ist viel intuitiver. So passt es. So ist es optimal! Und das speichere ich mir jetzt ab, das heißt, ich gehe einfach nur auf Speichern. Ich sehe auch hier den Prozess und dann schließe ich das Ganze und kehre zurück zu InDesign, und dort wird mir das gleich aktualisiert. ,Ich zoome mich mal hinein und diese unschönen Flächen sind verschwunden. die habe ich jetzt also wegretuschiert. Da gibt es diese nahtlose Integration und das ist der Riesen Vorteil, eben von InDesign, dass ich also jetzt mir meine Originale in dem jeweiligen Programm optimieren kann, ob das jetzt ein Foto ist oder ob das eine Grafik ist und aber alles schön zusammenfließen lasse in ein Layoutprogramm, wo ich vielmehr Möglichkeiten habe intuitiv, mit diesem Layout, mit diesem Format zu arbeiten, als ich das zum Beispiel in Photoshop hätte. Viele verwenden Photoshop als ihr Layoutprogramm und davon kann ich wirklich nur abraten, weil man in Photoshop sehr viel mehr Zeit investiert. Wenn man nämlich ein Format anlegt, muss man ganz genau wissen, wie möchte ich es am Ende ausgedruckt haben, damit die Auflösung stimmt. Denn wenn ich eine Postkartengröße anlege, wie jetzt in diesem Fall, das ist also jetzt eine Postkarte, und ich möchte im Nachhinein das aber vielleicht auch noch vergrößert auf einem A4 Bogen ausdrucken, dann wäre es schon bereits pixelig. Und da habe ich viel mehr Möglichkeiten innerhalb von InDesign frei zu sein was Format angeht und die Ausrichtung. Wichtig am Ende ist, dass wir in InDesign alle Elemente, die wir also hier verknüpft haben, ob das Bilder sind oder auch die Logos, zusammenpacken in ein Paket, damit wir am Ende, beim Archivieren auch wirklich alle Dateien an einem Platz haben, denn momentan liegen diese Dateien vielleicht ganz woanders. Und dafür gehe ich immer auf das Menü Datei, auf Verpacken, dann wird mir automatisch alles zusammengelegt, das sind die Schriftarten, die Verknüpfungen und Bilder. Und ich bekomme auch immer eine Übersicht, sind vielleicht Bilder schon gar nicht mehr verlinkt, fehlt die Verlinkung. Ich klicke einfach weiter auf Verpacken, auf Speichern und da kann ich ebenfalls drüber gehen, und lege mir dann einen Ordner an. Und in diesem Ordner sind schließlich alle Schriftarten, ich habe die Verknüpften Grafiken mit hinein kopiert, und ich kann mir zusätzlich noch ein Druck PDF mit hineinlegen, dann habe ich wirklich alles an einem Fleck. Ich wähle mir hier noch meinen richtigen Ordner aus und das ist hier der Kunden Ordner, dort dort lege ich das ab, klicke auf Verpacken und das Ganze wird mir also jetzt hier zusammengestellt. Wenn ich InDesign mal ausblenden lasse und auf mein Finder Fenster schaue, dann habe ich dort diesen Ordner mit meinen Schriften, die ich verwendet habe, mit meinen Elementen, wie zum Beispiel die Illustrator Dateien, also das ist zum Beispiel hier der Logo Entwurf, meine InDesign Datei liegt noch einmal mit dabei und mein PDF. Und alles Wichtige ist aufgeräumt und zusammengefasst. Es gibt also durchaus für jeden dieser drei Apps Berechtigungen, ob man jetzt Bilder bearbeiten oder optimieren möchte mit Photoshop, ob man Logos und Illustrationen mit Illustrator anlegt, jede App hat also ihre Berechtigung. So wie der Koch für jede Zutat sein eigenes Messer verwendet, verwenden wir als Grafiker für die einzelnen Bereiche, die optimierte Software. Das ist eben im Layouten, das Layout Programm, wie zum Beispiel InDesign, wo ich alles zusammenfasse, das ist mein Container, das ist ein Vektor basiertes Programm, wie zum Beispiel Adobe Illustrator, wenn ich eben Logos kreieren möchte, die in unterschiedlichsten Größen funktionieren sollen, weil es nicht pixelbasiert ist. Und, das ist auf der anderen Seite noch ein Bildbearbeitungs-Programm, wie Photoshop, wo es wirklich darum geht, aus den Bildern nochmal das Beste herauszuholen.

Grundlagen der guten Gestaltung

Holen Sie sich einen Überblick über das, was das Grafikdesign ausmacht: Typografie, Layout und Farbe sowie den Umgang mit Kunden.

2 Std. 48 min (30 Videos)
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