Foodfotografie: Grundlagen

Passende Objektive

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Dieses Video bietet einen Überblick über einige passende Objektive für die Durchführung von Aufnahmen in der Food-Photography.
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Transkript

Welche Objektive man in der Fotografie für welches Motiv verwendet, sind oft Glaubensfragen. Manche Experten meinen, man kann Porträts nur mit dem und dem Objektiv machen, andere sagen, man kann Essen nur mit der und der Linse fotografieren. In Wirklichkeit ist es so, dass es unterschiedliche Linsen gibt, die unterschiedlich gut geeignet sind. Manche Objektive sind halt für manche Sachen besser ausgelegt als andere. Klassischerweise kann man für die Food-Photography ein 50mm-Objektiv verwenden. Das ist für den Einstieg relativ kostengünstig. In der 1,8er-Version liegt das bei ungefähr 100 Euro für alle gängigen Kamerasysteme und liefert sehr, sehr gute Bilder, plus man hat die Möglichkeit, sich mit der Tiefenschärfe ein wenig auszutoben, um genau das in Szene zu setzen, was man tatsächlich verwenden möchte. Der andere Klassiker ist, dass man ein 100mm-Makroobjektiv verwendet, um eben genau auf Objekte reinzuzoomen. D. h., wenn man einzelne Kaffeebohnen, einzelne Himbeeren, kleinere Objekte gut in Szene setzen möchte, dann wird man nicht drumherumkommen, ein Objektiv in der Größenordnung zu verwenden. Wenn ich da mit einem 35mm-Objektiv reingehe, dann kriege ich sehr viel Leere und dann einmal das Objekt, das ich habe. Da verschenkt man einfach sehr viele Pixel bzw. das ist natürlich nicht das, was man machen möchte. Andererseits, bin ich in einer Bar und will ein gewisses Getränk, einen Cocktail, verkaufen und zugleich auch das Ambiente der Bar, mit dem ganzen Setting drumherum, dann wäre das 35mm-Objektiv vielleicht nicht verkehrt. Dann kann man das verwenden, um genau das in Szene zu setzen. Ein Tool, das man oft verwenden kann, und das ein praktisches Mittelding ist, ist das 24-70mm-Objektiv, da hat man relativ viel Spielraum, was die Brennweite angeht, und wenn man eine lichtstarke Variante kauft wie die 2,8-er, hat man auch die Möglichkeit, mit der Tiefenschärfe einiges zu machen. Im Normalfall tendiere ich dazu, Fixbrennweiten zu verwenden, weil sie meistens schärfere und schönere Bilder liefern und einen auch dazu zwingen, dass man sich ein bisschen mehr mit dem Bildausschnitt beschäftigt, indem man sich tatsächlich bewegt und rumgeht und nicht einfach nur rumzoomt und sagt, das ist schon ok; und man sich ein bisschen wissentlicher mit dem Bildausschnitt befasst. In Wahrheit liegt es daran, dass man bei der Wahl des Objektivs darauf achten soll: Was muss ich jetzt genau fotografieren? Ist das eine kleine Kiwi, die in Szene gesetzt gehört, ist das ein Schweinsbraten oder ist das der Sekt und die gesamte Bar im Hintergrund? Je nachdem, was hier wirklich verwendet werden muss, muss ich mich von der Brennweite her richten und das entscheidet dann auch oft, welches Objektiv ich nehmen werde.

Foodfotografie: Grundlagen

Lernen Sie, wie Sie Essen gekonnt in Szene setzen und fotografieren, sodass dem Betrachter das Wasser im Mund zusammenläuft.

1 Std. 19 min (31 Videos)
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