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InDesign CC Grundkurs

Passende Farben mit Kuler finden

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Sie suchen Farben, welche gut zusammenpassen? Dabei hilft Ihnen Ihr gutes Farbgespür oder Kuler. Diese Erweiterung unterstützt Sie darin, Farben zu finden, welche perfekt zu Ihrer Stimmung und Ihrem Thema passen.

Transkript

Den technischen Umgang mit Farben innerhalb von InDesign, das kann man durchaus als Handwerkszeug bezeichnen. Da muss man einfach wissen, wie InDesign funktioniert, und dann kann man auch mit den Farben umgehen. Aber wie findet man nun Farben, die gut zusammenpassen? Da müssen Sie entweder ein sehr, sehr gutes Farbgespür haben, oder Sie müssen mal etwas über Farbtheorie gelernt, gelesen haben. Diese Farbtheorien funktionieren nach einem bestimmten Prinzip. So dass man eine Grundfarbe hat und andere Farben, die dazu passen. InDesign beziehungsweise Adobe unterstützt Sie ganz gut dabei, Farben zu finden, die zueinander passen. Wie das geht, das will ich Ihnen im folgenden Video zeigen. Und zwar hier oben im Menü "Fenster". Dort gibt es den Punkt "Erweiterungen". Und da gibt es die Erweiterung "Kuler". Kuler mit "KU" geschrieben. Damit wird hier ein neues Bedienfeld aufgerufen. Die Idee hinter Kuler sind zwei Elemente. Das eine Element ist, dass man so etwas wie eine Community hat. Dort kann man dann nachschauen, wie denn andere Leute ihre Farben zusammengestellt haben, wie andere Leute sich das gedacht haben. Das findet man hier oben im Menü unter "Durchsuchen". Sie sehen, der ist jetzt auch hier ins Internet gegangen. Also das funktioniert nur, wenn man eine Internetverbindung hat. Dann bekommt man hier Farbvorschläge. Da kann man jetzt zum Beispiel sagen, diese Farbe hier, die den treffenden Namen Bahamas hat, die könnte für mein Projekt ganz gut sein. Vielleicht will ich mir das Ganze auch mal im Internet anschauen. Dann kann man hier auf diesen Pfeil drauf klicken. Dann kann man sagen, "Online in Kuler anzeigen", und dann wird die dazugehörige Internetseite geöffnet. Das dauert natürlich ein paar Sekunden. Dann haben wir jetzt hier diese Farben. Dann haben wir auch Informationen. Über den Ersteller dieser Farben vielleicht und so weiter, und so fort. Und wenn wir hier drauf klicken, dann können wir uns die Farben ein bisschen größer anzeigen lassen, so dass das Ganze wirkt. Wenn Sie wollen, können Sie selber dieser Community beitreten und können auch Ihre Farbkompositionen anderen zur Verfügung stellen. Schauen wir uns das Ganze aber nun mal in InDesign an. Wenn wir nicht auf eine schon vorhandene Farbkomposition zugreifen wollen, dann haben wir ja hier unsere Hausfarbe. Und nun suchen wir Farben, die zu unserer Hausfarbe passen. Und dazu kann ich jetzt hier oben im Menü auf den Punkt "Erstellen" gehen. Da sehen Sie, da gibt es hier diesen Farbkreis, und da gibt es nun unterschiedliche Möglichkeiten, wie uns hier die Farben angezeigt werden. Ich kann jetzt hier ganz frei mit diesem System da drin rumspielen. Das ist mitunter auch ganz praktisch. Da kann man hier unten sehen, welche Farben könnten denn gut zusammenpassen. Aber damit greift man nicht auf ein bestimmtes Regelwerk zur Farberstellung zurück. Damit greift man nur auf sein Gefühl zurück. Es gibt aber ein Regelwerk, mit dem das Ganze ganz gut funktionieren kann. So gibt es zum Beispiel hier die sogenannte Triade. Die Triade funktioniert in unserem Farbkreis so, dass man eine Grundfarbe hat, in diesem Fall diesen Farbton, und davon werden andere Farben abgeleitet, und die sind hier im Farbkreis um genau 120 Grad versetzt. Daneben gibt es auch noch die Möglichkeit, dass man hier analoge Farben hat. Sie sehen, diese Farben liegen nun alle relativ nah beisammen. Wie nah die beisammen liegen, das kann man selber festlegen. Wenn man an einem dieser Kreise zieht, dann sehen Sie, was passiert: Dann bekommen Sie fünf Farben, und jede dieser fünf Farben ist bezogen auf die Grundfarbe um den gleichen Winkel verschoben. Jetzt haben wir ja wie gesagt hier unsere Farbe. Die würde ich jetzt auch gerne verwenden. Dafür kann ich jetzt hier auf diese Schaltfläche klicken. Dann steht da nämlich: "Aktuelle Füllfarbe als Grundfarbe hinzufügen". Dann machen wir das einfach mal. Dann haben wir das jetzt hier als Grundfarbe. Sie sehen, wir haben jetzt hier vier andere Farbwerte, die jetzt nach diesem mathematischen Prinzip zu dieser Grundfarbe gut passen. Ich setze das ebenfalls mal auf Triade. Dann bekommen wir jetzt hier diese Farbwerte, die nach dem triadischen System gut dazu passen. Experimentieren Sie damit einfach mal ein bisschen. Sie werden schnell merken, dass man damit ein gutes Gefühl für Farbe bekommt. Wenn Sie dieses Prinzip mal verstanden haben und Sie gehen mit dem, was Sie hier gesehen und gelernt haben, mal durch die Weltgeschichte und schauen sich Drucksachen, Werbeplakate oder auch Internetseiten von anderen Leuten an. Dann werden Sie feststellen, dass andere Leute auch nur mit Wasser kochen, und dass es letztendlich immer dieses Prinzip hier ist. Jetzt hat man hier nun Farben gefunden, die man gerne in seinem Dokument benutzen möchte. Wie bekommt man die aber nun in sein Dokument? Dazu gibt es hier unten diese Schaltfläche: "Dieses Farbschema zu Farbfeldern hinzufügen". Also da einmal drauf klicken, und dann kann ich hier in meine Farbfelder hinein schauen. Dann sehen Sie, dann sind diese fünf Farben hier hinein gewandert. Achtung, das sind jetzt RGB-Farben. Wenn Sie in Ihrem Druckdokument unbedingt mit CMYK-Farben arbeiten wollen, dann müssen Sie die hier jetzt noch umwandeln. Dazu machen Sie hier einen Doppelklick drauf. Wechseln hier von Farbmodus RGB auf CMYK, und dann wird die Farbe genommen, die an diesem RGB-Wert möglichst nah dran ist. Kleiner Tipp: Ändern Sie hier oben diesen Farbfeldnamen noch oder aktivieren Sie das Kästchen bei "Name mit Farbwert". Klicken Sie auf OK, und damit ist unsere RGB-Farbe zu einer CMYK-Farbe umgewandelt worden. In diesem Video haben Sie gesehen, dass Sie mit Hilfe von Kuler selber Farben so erstellen können, dass sie zu einer Grundfarbe gut dazu passen, und dass das Finden von zueinander passenden Farben nicht unbedingt nur etwas mit dem Bauchgefühl zu tun hat, sondern dass da auch recht viel Mathematik dahinter steht.

InDesign CC Grundkurs

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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