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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Passen die Bilder zusammen?

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Passen die beiden Bilder zusammen? So analysieren Sie Kamerastandpunkt, Brennweite und Beleuchtung beider Dateien.
03:25

Transkript

In diesem Kapitel geht es um das Thema Montage aus zwei Landschaftsaufnahmen. Am besten schauen wir uns beide mal nebeneinander an. Das heißt, ich ordne die an, und wir sehen zwei Landschaftsaufnahmen. Eine zugegebenermaßen eher flüssige Landschaftsaufnahme, aber natürlich ist eine Meereslandschaft eben auch eine Landschaftsaufnahme. Englisch würde man das "Seascape" nennen, während man das hier "Landscape" nennt. von daher sieht man schon die Verwandtschaft dieser beiden Arten der Aufnahmen. Die Frage ist nun natürlich, passen die überhaupt zusammen? Sie können natürlich davon ausgehen, dass die schon zusammenpassen, sonst würde ich Ihnen die hier nicht präsentieren. Die Frage ist nur, was sind die Kriterien, damit Landschaftsaufnahmen überhaupt erst mal miteinander in Verbindung gebracht werden können? Und das erste Kriterium, das sieht man hier schon mal ganz gut, ist das Licht. Wir haben zwar hier höchstwahrscheinlich ein bisschen bessere Fernsicht als hier. Man sieht schon, dass etwa ab dieser Stelle hier, was wirklich nur ganz grob geschätzt vielleicht anderthalb Kilometer entfernt ist, sehr viel Diesigkeit zu sehen ist, während wir hier bis an den Horizont, was sicherlich mehrere Kilometer sind, immer noch diese Berge hier erkennen können. Trotzdem kommt das Licht für beide Aufnahmen ungefähr von hier oben links. Von daher passt das Licht auf jeden Fall. Was sonst noch passen sollte, ist natürlich mal ganz grob die Dateigröße, die passt sogar ganz genau. Hier können wir also schön übereinanderlegen, und, was unbedingt auch passen muss, ist die Perspektive. Da haben Sie relativ wenig Möglichkeiten, etwas dran zu ändern. Die Perspektive sollte so sein, dass in beiden Fällen in etwa die Kamera in die selbe Richtung geneigt war. Man kann sich vorstellen, dass sie hier so leicht nach unten geneigt war. Der Kamerastandpunkt ist ein erhöhter Standpunkt, der dürfte ungefähr auf der gleichen Höhe wie dieser kleine Gipfel liegen. Hier ist es genau dasselbe, das ist eine Aufnahme, die ich auf der Insel Helgoland gemacht habe, und auch da sieht man, dass wir relativ weit nach unten schauen. Das letzte Kriterium, das, wenn möglich, passen sollte, ist die Brennweite. Und da muss man sich nicht unbedingt auf eine ganz genaue Angabe verlassen, sondern man sollte das lieber nach Augeneindruck beurteilen. Ich könnte mir vorstellen, wenn ich dieses Wasser hier sehe, dass ich das so in das Bild einbauen kann, dass er hier drin natürlich aussieht. Trotzdem, um es ein wenig genauer zu definieren, können Sie selbstverständlich mal über "Datei Dateiinformationen" nachschauen, wie diese Berge-Aufnahme fotografiert wurde, und dann sehen Sie hier bei den Kameradaten, dass wir eine Brennweite von 24 mm hatten, also ein schon verhältnismäßig starkes Weitwinkel. Wir schauen uns das Ganze hier noch bei der Meeresaufnahme an. Die ist vermutlich ein bisschen länger. Da schauen wir mal drauf und stellen fest, oh, erheblich länger sogar, das sind 40 mm. Das ist also schon etwas anderes, 40 mm, und da werden wir höchstwahrscheinlich schon ein klein wenig tricksen müssen, um diese beiden Aufnahmen wirklich schick zusammenzubauen. Erstmal können wir davon ausgehen, dass das grundsätzlich funktionieren wird. Wir schnappen uns am besten mal die Berge hier und ziehen die mit dem Verschieben-Werkzeug hier oben auf den Reiter "Meer", drücken die Shift-Taste und führen das Ganze hier rein, können dann die Berge natürlich schließen und haben damit, glaube ich, schon einmal eine ganz gute Voraussetzung, um diese beiden Bilder hier zusammenzubauen.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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