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SQL Server 2016: Triggers, Stored Procedures und Funktionen

Parameter und Aufrufe

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Parameter können entweder über die Reihenfolge oder durch Benennung ihrer Namen übergeben werden.
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Transkript

Parameter für eine Stored Procedure können zwischen CREATE PROCEDURE und nach dem Namen der Stored Procedure und vor AS angegeben werden und genau wie bei Variablen muss ich entsprechend jeden Parameternamen mit einem @-Zeichen beginnen lassen. Danach der eindeutige Name, der in der Stored Procedure verwendet wird, anschließend der Datentyp und wenn ich möchte, kann ich NULL entsprechend zulassen. Allerdings kein NOT NULL, das ist nur systeminternen Stored Proceduren vorbehalten. Das heißt, ich kann nur NULL entsprechend definieren und wenn ich zum Beispiel diese Stored Procedure anlege, dann habe ich mehrere Möglichkeiten für einen Aufruf. Ich kann zunächst einmal einen solchen Aufruf versuchen und es funktioniert auch, aber Vorsicht: Es funktioniert, weil der erste Teil nicht als T-SQL-Fehler erkannt wird und der SQL-Server geht dann generell hin und versucht es mal als Stored Procedure und hat in dem Fall auch wirklich Glück. Wenn ich nämlich zum Beispiel versehentlich irgendetwas markiere oder einfach sinnlosen Code in das Abfragefenster schreibe und dann ausführe, kriege ich eine Fehlermeldung, die sagt: 'Die gespeicherte Prozedur "Reihenfolge" wurde nicht gefunden'. Das Gleiche passiert hier auch, nur dass die Stored Procedure gefunden wird. Dann sind die Parameter für die Stored Procedure einfach der Reihe nach angegeben. Was ich natürlich tun kann, ich muss wissen, was für einen Datentyp ich habe: DATETIME, INT, VARCHAR und so weiter und so fort und das kann ich entsprechend dann hier angeben und bekomme hier die Ausgabe, weil ich nichts anderes als ein SELECT- Statement in meiner Stored Procedure habe. Besser ist es, wenn ich die Stored Procedure nicht einfach nur so aufrufe, sondern EXEC oder EXECUTE davor schreibe. Das hat mitunter auch den Vorteil, dass ich den Aufruf in andere Stored Procedures platzieren kann und dass ich innerhalb eines Scriptes auch mehrere Stored Procedures aufrufen kann. Ich kann nämlich hier genau nur eine einzige Stored Procedure aufrufen, das reicht oft nicht. Das heißt, damit habe ich die Möglichkeit zum Beispiel das auszuführen und damit bekomme ich natürlich zwei Ergebnismengen, weil die Stored Procedure zweimal aufgerufen wird. Etwas eleganter, wenn auch ein bisschen schreibintensiver, ist der nächste Aufruf, dass ich die einzelne Parameter nicht durch ihre Reihenfolge, sondern durch ihren Namen benenne. Es hat mehrere Vorteile, das werden Sie bei optionalen Parametern gleich sehen, hat aber auch den Vorteil, dass Sie die einzelnen Parameter, wenn sie sehr mannigfaltig sind, natürlich noch relativ einfach auseinander halten können. Sie können sich vorstellen, wenn Sie eine Stored Procedure haben, die, sagen wir mal, 20 Parameter bekommt und alle sind Zahlen, dann ist es natürlich schwierig rauszufinden, was ist denn jetzt wirklich genau welcher Parameterwert und da kann man sich relativ leicht behelfen, indem man einfach hingeht, den Namen des Parameters schreibt, dann Gleichheitszeichen und dann den entsprechenden Wert, den man gerne an der Stelle hätte. Das heißt, der Aufruf ist gleichbedeutend mit dem davor und liefert auch das gleiche Ergebnis.

SQL Server 2016: Triggers, Stored Procedures und Funktionen

Nutzen Sie in SQL Server Trigger, gespeicherte Prozeduren, Late Binding, Fehlerbehandlung sowie Scalar- und Tabellenwertfunktionen.

3 Std. 12 min (44 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.08.2016

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