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Logic Pro X Grundkurs

Parameter über die Zeit verändern

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Die Parameter einer Spur innerhalb eines Logic-Pro-X-Projekts können ebenfalls über die Zeit verändert werden. Dafür steht im Mixer die Automation-Funktion zur Verfügung.

Transkript

In Logic Pro haben Sie zum Beispiel im Mixer aber auch an anderen Stellen vielfältige Möglichkeiten, Parameter zu ändern. Dabei verhält es sich so, dass ich einen Parameter einmalig einstelle und dies dann für die gesamte Dauer meines Audioprojektes gilt, also ich praktisch pro Spur einmalig diesen Wert anpasse. Wäre es nicht toll, wenn wir diesen Parameter auch über die Zeit verändern können? Die Antwort darauf ist die Automation, die Sie hier auch im Mixer in dieser Zeile Automation finden. Wie dies funktioniert, sehen wir uns in diesem Video genauer an. Weil es sich um eine zeitunabhängige Änderung handelt, arbeite ich aber hier lieber im Hauptfenster innerhalb von Logic Pro. Hier gibt es nämlich die Möglichkeit, mit der Taste A oder eben diesem Button hier oben, die Automation prinzipiell einmal zu aktivieren. Dann habe ich sie auch hier eingeblendet innerhalb der Spurenköpfe mit diesem kleinen Icon. Es handelt sich um eine Kurve mit Punkten darauf. Wenn ich die Automation von hier aus einschalte, dann wird sie hier gelb hervorgehoben. Aktuell wird jetzt hier auch Git Intro mit ausgewählt. Überprüfen wir nochmal im Mixer, wieso das so ist. Eine Vermutung liegt nahe, nämlich die Zugehörigkeit mit der Gruppe. Hier habe ich ja für die Gitarre und für Git Intro diese Gruppe 1 definiert und wenn ich hier mit der rechten Maustaste reinklicke und die Gruppen-Einstellungen öffne, so sehe ich, dass auch der Automationsmodus hier übernommen wird. Das möchte ich jetzt mal deaktivieren. Für diese Gruppe 1 überprüfen wir die Einstellung, wunderbar. Mit Command+1 kehre ich wieder zum Hauptfenster zurück und kann jetzt separat diese Automation pro Spurkopf einstellen. Sobald ich diese Automation aktiviert habe, schaltet die Ansicht hier um. Also wenn es deaktiviert ist, dann sehe ich natürlich hier ganz einfach meine einzelnen Spuren. Und ich kann von hier aus das auch global ausschalten. So ist also meine gewohnte Darstellung der Audioregionen. Sobald ich aber die Automation hier einblenden lasse, bekomme ich mehr Buttons hier unten dargestellt, und kann nun beginnen in dieser Automation Anpassungen festzulegen. Wenn ich jetzt also sie hier aktiviere, dann sehe ich im Channel-Strip, dass hier automatisch auf Read eingeschaltet wird. Das ist die Standardeinstellung. Read bedeutet einfach, das bestehende Werte gelesen werden. Das Ziel ist nun, dass wir bestimmte Parameter, wie zum Beispiel ganz offensichtlich die Lautstärke über die Zeit hinweg anpassen. Es gibt verschiedene Arten, mit der Automation zu arbeiten. Ich kann einerseits auf dieser Kurve einfach mit einem Klick Punkte setzen und diese Punkte dann schlicht und einfach verschieben. Was würde jetzt bedeuten, dass ich auf diesem Level der Lautstärke anfange, dann an diesem Punkt es absenke, und dann hier ansteigend auf +2,7 gehe? Wenn wir mit unserem Abspielkopf durch das Musikstück jetzt navigieren, sehen wir auch, wie praktisch von Zauberhand dieser Fader hier unten bewegt wird. Das spiegelt einfach diese Werte auf der Kurve wieder. Ich mache das jetzt nochmals rückgängig. Sie können hier auch noch mit mehr Werkzeugen arbeiten, die Sie von hier oben auswählen können. Zum Beispiel können Sie in einem Werkzeug "Automationsauswahl" auch einzelne Bestandteile dieser Kurve markieren. Sie sehen, dass jetzt diese Anteile hier links und rechts ebenso mit behandelt werden. Ich bleibe jetzt aber einfach mal bei meinem Pfeil-Werkzeug und kann damit Punkte setzen. Aber wir können diese Automation eben auch direkt mit den Reglern anwenden, was wahrscheinlich die intuitivere Variante ist. Löschen wir nochmals alle unsere Automationwerte heraus, indem wir sie hier markieren und einfach mit Entf herauslöschen. Jetzt habe ich also keine Werte hier angegeben. Nun können wir damit starten, diese Automation aufzuzeichnen. Dazu müssen wir aber aus dem Read-Modus umschalten in einen der anderen Modi. Und hier ist das sehr schön gelöst, dass sozusagen die Gefahr, die von einem Modus ausgeht, in verschiedenen Farbabstufungen dargestellt wird. Im Read-Modus werden also bestehende Werte ausgelesen. Im Touch-Modus schalten wir hier auf gelb. Und das bedeutet jetzt, dass ich einzelne Werte hier schreibe. Aber solange ich nicht schreibe, bleibt der Ursprungswert erhalten. Schalte ich hier hingegen auf den Latch-Modus, wird dies schon in orange dargestellt. Und das bedeutet, dass ich meine Werte ändern kann und diese dann an der Position, die ich zuletzt ausgelassen habe, eingefroren werden. Ja und schließlich gibt es noch den gefährlichsten unter Anführungszeichen, also den Write-Mode. In dem werden wirklich alle Parameter überschrieben, die schon bestehen. Dazu bekomme ich auch eine Meldung von Logic Pro. Testen wir das Ganze jetzt einfach mal durch. Ich habe zuerst eine Cycle-Region definiert, habe dann eben über die Taste A oder diesen Button hier die Automation selbst eingestellt und auch für diese Spur aktiviert. Und schalte jetzt hier einmal auf den Touch-Modus. Aktuell ändere ich jetzt den Parameter der Volume. Spielen wir das Ganze jetzt einmal ab, kann ich diesen Volumenregler jetzt nach oben und unten ziehen und Sie sehen, wie hier einzelne Werte geschrieben werden. Halte ich das Ganze an und stelle mich wieder an den Anfang und spiele es ab, werden Sie direkt die Auswirkungen sehen und auch hören. Hier ändern sich also die Werte, mein Regler wird nach oben und unten gezogen, und schließlich komme ich wieder auf das Ursprungslevel. Ich mache diese Änderungen jetzt mit Command+Z nochmals rückgängig. Und wir starten in den zweiten Modus, nämlich den Latch-Modus. In diesem habe ich die Möglichkeit, einen Wert praktisch dann einzufrieren, sobald ich den Regler loslasse. Starten wir auch hier mal einfach die Wiedergabe und ziehen mal die Lautstärke nach oben. Jetzt bleibe ich auf diesem Level. Und dann ziehe ich sie mal nach unten. Und ich bleibe auf diesem Level. Und jetzt ziehe ich sie wieder nach oben. Auch das ist, glaube ich, relativ klar verständlich. Mit Command+Z mache ich auch diese Automationsdaten wieder rückgängig. Und schließlich schalten wir noch in den Write-Modus. Hier würden jetzt bestehende Werte überschrieben werden. Also setzen wir vielleicht ein paar dieser Punkte und stellen die auch entsprechend ein, gehen jetzt mit unserem Abspielkopf an diese Position und beginnen dies einfach zu schreiben. Also ich starte das Abspielen. Und Sie sehen, wie ich jetzt die bestehenden Werte ganz einfach herauslösche. Bei dieser Automation sind Sie aber nicht nur auf diese einfachen Regler hier im Channel-Strip beschränkt, sondern Sie können im Wesentlichen wirklich jeden Parameter, den Sie in Ihrem Kanal anwenden können, auch über die Automation steuern. Wählen Sie dazu einfach hier oben die Pfeiltaste. Damit blenden Sie praktisch eine neue Ebene ein. Und von hier aus können Sie im Auswahlmenü festlegen, was Sie verändern wollen. Automatisch schlägt hier Logic Pro jetzt den nächsten in der Liste vor, also unter Main das Panning. Aber ich könnte zum Beispiel auch die Lautstärke für den Send 1 und den Send 2 definieren, die ich ja in meinem Channel-Strip hier links sehe. Ebenso habe ich Zugriff auf die Parameter meiner einzelnen Audioeffekte, zum Beispiel den Amp, den ich von hier aus ansteuern kann. Möchte ich also über die Zeit zum Beispiel die Mikrofonposition verändern, so können wir das von hier aus tun. Ich klicke dazu einmal hier drauf, rufe jetzt vielleicht auch nochmal den Amp selber auf, und werde diese Ansicht ein wenig verkleinern. Und beachten Sie jetzt, was wir hier mit dem Mikrofon machen können. Ich möchte jetzt also über die Zeit hinweg diese Position ändern. Dazu spiele ich wieder ab, und schreibe jetzt hier meine Automationsdaten. Wenn ich wieder an den Anfang zurückkehre, sehe ich dies auch direkt hier in meinem Amp Designer. Diese Automationsdaten bleiben natürlich in ihren Spuren enthalten. Selbst wenn Sie über einen Klick hier oben dies auch wieder ausblenden. Sobald Sie es aktivieren, sehen Sie dann die veränderten Daten und können jederzeit diese Ansicht auch umschalten auf einen anderen Parameter, bei dem Sie entweder schon Daten enthalten haben, oder wo Sie neue Automationsdaten schreiben wollen.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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