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Tableau 10 Grundkurs

Parameter nutzen

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Parameter kommen als Interaktionselement zur Eingabe von Werten zum Einsatz. Sehen Sie Beispiele für die Verwendung und Formatierung von Parametern.
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Transkript

Kommen wir nun in den Parametern. Neben Filtern sind Parameter wichtige Steuerelemente, mit denen ein Benutzer mit einer Ansicht interagieren kann. Um Ihnen eine der vielfältigen Möglichkeiten zu zeigen, wähle ich eine Modellrechnung mit dem von Tableau mitgelieferten Datensatz "Superstore". In diesen Daten sind zu jedem Auftrag die dazugehörigen Produkte ihre Menge und der daraus entstandene Umsatz aufgeführt. Ich möchte nun den Besitzer dieser Ansicht ermöglichen, dynamisch den Rabattsatz und die Menge, ab der ich Rabatt gewähre, zu bestimmen. Dazu berechne ich am einfachsten in einem neuen berechneten Feld den Rabattwert. Da ein Superstore bereits ein Feld mit Namen "Rabatt" existiert, muss ich einen anderen Namen wählen. Ich multipliziere den Umsatz mit einem Rabattsatz, beispielsweise 0,1 für 10%. Dann berechne ich den Umsatz neu, indem ich vom bestehenden Umsatz den Rabattwert subtrahiere. Auch den neuen Umsatz möchte ich gerne in Euro angezeigt haben. Wie Sie erkennen können, ist der neue Umsatz für alle Produkte 10% gesunken. Doch, ich möchte ja den Benutzer die Möglichkeit geben, dass er den Rabattsatz dynamisch ändern kann. Dazu benötige ich einen Parameter. Unter den Datentypen, die ich für einen Parameter wählen kann, eignet sich der voreingestellte Gleitkommawert am besten. Ich hätte allerdings die Möglichkeit, auch andere Datentypen zu bestimmen. Um die Werte für den Rabattsatz einzuschränken, kann ich im Wertebereich ein Minimum, ein Maximum und eine sinnvolle Schrittgröße angeben. Auch wenn Rabatte immer in Prozent angegeben werden, muss ich hier Anteile mathematisch als Dezimalzahl formulieren. Damit der Benutzer den Parameter tatsächlich verändern kann, muss ich ihn anzeigen und kann nun den Wert bequem verändern. Allerdings hat die Änderung des Parameterwertes keinerlei Auswirkung auf den neuen Umsatz. Ich werde deshalb den Parameter in das berechnete Feld integrieren. Nun ergibt sich bei Änderung des Rabattsatzes tatsächlich auch ein veränderter, neuer Umsatz. Die zweite Steuergröße meiner Modellrechnung ist die Menge, ab welcher ich Rabatt gewähre. Auch diese sollte der Benutzer verändern können. Da es sich bei den Mengeneinheiten um ganze Zahlen handelt, muss ich auch dem entsprechenden Datentyp wählen und auch hier am besten den Eingabebereich und die Schrittgröße festlegen. Auch diesen Parameterwert kann ich bequem ändern, finde aber eine andere Eingabeform geeigneter. Noch ist diese Parameter allerdings nicht in unsere bisherige Rechnung integriert. Da ich hier eine Entscheidung treffen muss, ob überhaupt Rabatt gewährt wird, formuliere ich dies in der Funktionskonstruktion, die Sie aus anderen Anwendungen kennen. Erhöhe ich nun diese Rabattgrenze, bekommt in dieser Ansicht nur ein Produkt Rabatt, während die anderen keine Rabatt-Reduzierung bekommen. Setze ich die Grenze auf Null, bekommen alle Produkte Rabatt und ich kann auch sehen, wie sich ein veränderter Rabattsatz auf die Endbeträge auswirkt. Mit Parametern lassen sich allerdings nicht nur Modellwerte dynamisch verändern, sondern Sie können in vielen anderen Bereichen eingesetzt werden. Das immer dort, wo ein Benutzer dynamisch Einfluss auf eine Ansicht nehmen können sollte. Da ich diese zwei Optionen und in Textform präsentieren möchte, wähle ich als Datentyp "Zeichenfolge". Da es nur diese zwei Optionen gibt, erstelle ich dazu eine Liste. Wie Sie sehen, können Sie in der Spalte "Wert" kurze Namen vergeben, während in der Spalte "Anzeigen als möglichst" ausführlich dem Benutzer angezeigt werden soll, was sich in der Auswahl verbergt. Sind die Listeneinträge bereits in einem anderen Feld oder in der Zwischenablage aus einer Textdatei zum Beispiel enthalten, kann ich diese bequem hier hinzufügen. Auch diesen Parameter bekommt der Benutzer zur Ansicht. Nun benötige ich ein berechnetes Feld, dass mir je nach Auswahl des Parameters den Umsatz ohne oder mit Rabatt ausgibt. Um aufwendig verschachtelte " If-Then-Else" oder "If-Then-Else-If" Konstruktionen zu vermeiden, bietet Tableau eine Alternative an: Mit der Case-Konstruktion ganz bequem nacheinander alle Werte eines Datenfeldes behandeln. Zum Abschluss ändere ich noch die Anzeige in das Format in Euro. Nun kann der Benutzer tatsächlich zwischen den beiden Umsatzwerten hin- und herschalten. An diesen beiden Beispielen haben Sie gesehen, dass immer dort, wo ein Benutzer Einfluss auf einer Ansicht nehmen können sollte, Einsatz von Parametern eine große Hilfe sein kann.

Tableau 10 Grundkurs

Analysieren, visualisieren und präsentieren Sie Ihre Daten mit Tableau 10.

2 Std. 54 min (33 Videos)
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