Grundlagen der Gestaltung: Layout

Papierformate

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Für Auswahl und Benennung von Papierformaten lernen Sie in diesem Video alle klassischen und industriellen Formate kennen.
04:12

Transkript

Jedes Medium, ob gedruckt oder digital, muss Informationen auf einer vorgegebenen Fläche vermitteln. Besonders kleine und große Formate übernehmen dabei die Vermittlung von kompakten Informationen, die eine hohe Aufmerksamkeit erzielen sollen. Mittlere Formate vom Buch bis zur Wochenzeitung sind dagegen variabel für alle Arten an kürzeren und längeren Artikeln. Das Papierformat ist der industriellen Herstellung unterworfen. So steht die optimale Nutzung des Druckbogens mit möglichst wenig Verschnitt im Vordergrund. Neben den Seitenformat sind Papierqualität, Grammatur und Seitenumfang maßgeblich. Während die gedruckten Medien über ein Papierformat transportiert werden, gibt es in der digitalen Welt eigentlich kein festes Format. Ich sehe zwar einen Bildschirm vor mir, aber auf welchem Gerät? Ist es ein Desktop-Computer, ein E-Book, eine Tablet, ein Smartphone? Eine spezielle Haptik gibt es nicht und der Umfang des Mediums verbirgt sich auf dem Computerspeicher. Hier müssen andere Echopunkten Orientierung bieten. Kommen wir zunächst zu dem Papierformaten. Jeder von Ihnen kennt das Papierformat DIN-A4. Doch wie ist es dazu gekommen? Welche DIN-Formate gibt es noch? Und sind das die einzigen Formate? Das DIN-Format geht zurück auf einen Quadratmeter. Eine Fläche von einmal ein Meter wird durchzogen von einer Diagonale. Diese Diagonale wird als Radios fortgeführt und bildet die lange Seite. Somit ist das Grundformat 1 Meter breit und 1,4142 Meter lang. Dies entspricht dem Wert aus der Wurzel von 2. Alle anderen Formate werden aus diesem Verhältnis abgeleitet und bilden somit die DIN-Formate von A0 bis A6 und weiteren noch kleineren Formaten. Dabei ist ein Format immer halb so groß wie das größere Format und doppelt so groß wie das nächst kleinere. Ein DIN-A4 besteht aus zwei A5- oder vier A6-Formaten. Ein Faltblatt kann also auch aus einem DIN-A3 oder A4-Format gefalzt werden. Ein Poster liegt zwischen A3 und A0. Die Typografie und die Informationsmenge sind bei Plakaten ähnlich. Es gilt die Regel, dass die Information mit der Größe abnimmt. Ein großes A0-Poster trägt damit also nicht mehr Information als ein A3-Format, sondern weniger. Wem dies jetzt wundert, der stelle sich vor, dass er vor einem A3-Poster steht. Der Abstand zum Poster ist mit circa 1 Meter so gering, dass sich auch noch Texte im mittleren und kleinen Schrift gerade lesen lassen. Ein A0-Poster betrachte ich jedoch nicht aus 1 Meter Abstand. Hier sind das eher 2 bis 5 Meter. Damit sind alle Texte in kleiner Schriftgröße hinfällig. Doch es gibt noch weitere Formate. Wer es ganz groß braucht, der nutzt ein Poster, dass auf Werbetafeln an der Straße geklebt wird. Da es aus 6x3 Formaten besteht, die überlappend geklebt werden, wird es auch Achtzehn-Eintel genannt. Darüber hinaus können Banner auf PVC-Folie oder Textilgewebe gedruckt werden. Die Größe hängt von der Breite des verwendeten Großformatdruckers ab, die in Wannen drucken können, die bereits mehrere Meter lang sind. Somit lassen sich auch ganze Hauswände plakatieren. Papierformate können also in jeder Größe bis DIN-A0 bedruckt werden. An häufigsten kommt das DIN-A4-Format zum Einsatz. Wer es größer braucht, der greift zum Achtzehn-Eintel oder gleich zu Bannern in individuellen Formaten ab mehreren Metern. Ausgangspunkt bei der Wahl des Formates sind natürlich zum ein ökonomische Aspekte wie die Druckkosten aber auch die Kundenansprache. Mit welchem Format kann ich mein Publikum erreichen? Die sollten Sie also bei jedem Ihrer Projekte berücksichtigen.

Grundlagen der Gestaltung: Layout

Erfahren Sie am praktischen Beispiel, wie Sie das Layout von Magazinen, Zeitungen, Websites und weiteren Medien optimal gestalten und so zu professionellen Ergebnissen gelangen.

3 Std. 56 min (50 Videos)
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