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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Panoramen stitchen mit PTGui

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Für das Stitching setzt Thomas Bredenfeld in diesem Video-Training mit PTGui sozusagen auf den Industriestandard für die Produktion von Panoramen in professioneller Qualität. Auf den Import einer Einzelbildserie in PTGui folgen einige vorbereitende Einstellungen.

Transkript

Für das Stitching-Programm von Panoramen haben wir eine ganze Reihe an Programmen zur Auswahl, und auch im professionellen Bereich, auch für die Produktion von größeren Mengen von Panoramen und die Aspekte, die damit zusammenhängen. Ich ziehe aber hier jetzt an dieser Stelle mal PTGui vor, weil wir dort recht anschaulich an verschiedenen Stellen eingreifen können und auch grade solche Dinge, wie Vorlagen und Masken gewinnen können, die wir dann auf eine ganze Reihe von Panoramaprojekten anwenden können. Die Möglichkeiten hier den Workflow teilweise zu automatisieren, sind relativ gut ausgeprägt. Da müssen eine ganze Reihe von anderen Programmen dann schon passen. Zudem kommt hier dazu, dass wir bei HDR-Panoramen das sogenannte Tone Mapping für echte HDR-Bilder schon eingebaut haben, wenn auch in einer relativ bescheidenen Form, die aber relativ guten Look produziert und zudem, als Alternative, das sogenannte Exposure Fusion verwenden können, das auch im Programm eingebaut ist, das meistens ein relativ neutralen Look von Hochkontrastbildern generiert und auch so ein bisschen tolerant ist, was verschiedene Sujet innerhalb einer Tour angeht, das heißt, man kann oft mit Fusion die Sachen eher über einen Kamm scheren, als mit echtem HDR, das vereinfacht den Workflow etwas mehr, deswegen verwenden wir hier PTGui. Wir schauen uns das Programm mal an. Das kann man jetzt machen, indem man es öffnet. Ich mache es aber gleich im direkten Weg. Ich markiere mir einfach mal die ersten 27 Bilder, die also sozusagen das Kernpanorama ohne zusätzliche Bilder für Retusche und ähnliches beinhalten, gehe mit der rechten Maustaste hier rein und sage dann einfach mal "Öffnen mit" "PTGui". Dann werden die Bilder automatisch in PTGui geladen. Das Programm fährt hoch, schmeißt einmal die Bilder da ein, und wir sehen relativ schnell dann auch die Vorschaubildchen davor, und eine erste Einschätzung, was wir dort so zu erwarten haben, und eine erste Einschätzung, die PTGui macht, vor allen Dingen, was das Objektiv angeht. Wir haben hier ein 12 Millimeter Full-Frame-Fisheye, das heißt, wir haben 180 Grad Ecke-Ecke, die Brennweite von 12 Millimeter, dort geht PTGui erstmal davon aus, dass es ein zirkuläres Fisheye ist, das liest aus den Exif-Daten, die sind natürlich in diesem Fall auch richtig, es gibt aber einen Bereich, der beginnt bei 10 Millimetern und der endet bei 17 Millimetern. In diesem Bereich überlappen sich Weitwinkel und Fischaugen, weil Weitwinkelobjektive können bis 10 Millimeter runtergehen und Fischaugen können bis 17 Millimeter hinaufgehen und dazwischen ist dann irgendwo die Wahrheit. Hier können wir das Häkchen dann mal weggeben und sagen, wir wissen das besser und das ist ein Full-Frame-Fisheye und die Brennweite ist einmal nominell12 Millimeter, es werden später mehr sein, wie wir sehen. Und an dieser Stelle werde ich das Projekt, so wie es ist, einfach nur mit den geladenen Bildern, und diese Angabe, die ich ihm jetzt vorgebe, die also nicht direkt aus den Exif-Daten ableitbar ist, normalerweise hat er da Recht, wenn wir zum Beispiel bei Weitwinkel, größeren Weitwinkelbrennweiten oder ganz kurzen Fisheyes stimmt es meistens, hier in dem Fall stimmt es einmal nicht. Ich speichere das mal ab "Save Project As". Das Programm gibt es leider nur auf Englisch, so, und wir landen jetzt hier im übergeordneten Ordner. Ich lösche mal den ganzen Kram weg, den er automatisch, nach dem ersten Bild einbaut, und gebe das mal hier in den entsprechenden Ordner. So, jetzt existiert das mal als fertiges Projekt. Nach diesem Import, kann man jetzt gleich schon ein paar Vorbereitungen treffen, indem man hier auf den "Advanced"-Modus geht. Man kann sich zwar vom Assistenten einiges fragen lassen, aber man kann auch hier direkt über diesen Modus schon ein paar Vorgaben machen, die sich der Assistent erst zusammensuchen muss, zum Beispiel die Panorama-Settings. Ich möchte zum Beispiel ein Equirectangulares Panorama haben, das ist eine komplette Kugel, die hier auch den Bildwinkel von 360 x 180 Grad abdecken soll, das ist das eine. Dann kann ich hier schon über den Optimizer einige Dinge angeben, die zum Beispiel beim ersten Durchlauf normalerweise nicht ganz korrekt ablaufen. Das liegt einfach an der Einschätzung, die PTGui im Moment noch von den Bildern und vom Objektiv hat, Wenn man hier unter Optimizer auf "Advanced" geht, dann sieht man, hier ist nicht alles angekreuzt. Das sollte aber sein, das ist zum Beispiel so eine Vorgabe, die PTGui mal für zirkuläres Fisheyes angibt. Das ist aber nicht richtig in dem Fall, das heißt, hier werden wir mal die Drei-Linsen-Parameter, a, b, und c alle ankreuzen, auch den Horizontal shift, und den Vertical shift werden wir auch ankreuzen. Da geht es um den Bezug der optischen Achse vom Objektiv zur exakten Bildmitte des Sensors, sie sind nämlich nie ganz identisch, das heißt, das mittlerste Pixel ist nie wirklich in der optischen Achse. Abweichungen sind möglich bei hochauflösenden Kameras, durchaus plus-minus 50 Pixel. So, speichern das erstmal ab. Jetzt haben wir das ganze Projekt einmal grundsätzlich aufgesetzt. Was wir auch noch machen können ist, wir gehen hier mal bei "Exposure / HDR" mal rein und sagen, wir wissen ja schon, dass das hier "Group bracketed image" ist, das es Brackets sind, und er hat auch erkannt, das sind neun Sets von drei Belichtungen und wir können die jetzt "linken". Was ist das? Mit "Linking" bezeichne ich das zusammenpacken dieser Dreierpackete der Belichtungen. Die werden jetzt im Moment einmal als Deckungsgleich angenommen. Dadurch richtet PTGui die Aufnahme nicht aneinander aus, sondern er behandelt sie wirklich, als das sie absolut Deckungsgleich sieht, und dann baut er erst das Panorama zusammen. Wenn man auf einem Stativ unterwegs ist und hat keine elends langen Belichtungszeiten, dann passt das auch in der Regel so, das steht auch hier auf Englisch ungefähr erklärt. Diese Möglichkeit diese Bilder dann mit "Unlinked" zu versehen, das bedeutet einfach nur, dass man für solche Brackets, also drei oder mehr Aufnahmen, aus freier Hand zum Beispiel, PTGui erstmal veranlasst diese Aufnahmen zunächst einmal exakt zur Deckung zu bringen und dann erst das Panorama daraus zu stitchen. Brauchen wir nicht, deswegen werden die Sachen einfach mal gelinkt. Das heißt, wir haben jetzt PTGui schon einige Vorgaben gemacht, weil wir genau wissen, was wir haben wollen. Ich speichere das gelegentlich immer mal wieder zwischendurch. Das heißt, wir haben den richtigen Objektivtyp angegeben, wir haben den Optimizer schonmal so eingestellt, dass das wirklich funktioniert, das er wirklich alle Parameter, die relevant sind, sich anguckt beim Stitchen. Wir haben hier bei Exposure / HDR haben wir schon angegeben, dass es sich um Aufnahmen mit Brackets handelt und wir gehen davon aus, dass diese Dinge deckungsgleich sind, so. Das sind mal die Vorgaben, die wir jetzt gemacht haben. Werden wir dann mal weiter sehen im nächsten Video, wie diese Geschichte dann so langsam losgeht.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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