Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Panoramen effektiv für Touren aufnehmen

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Trotz der guten Funktionen, die Pano2VR für die exakte Verortung bereithält, kann man sich viel Arbeit sparen, wenn man die Lokalisierung bereits zuvor in Lightroom durchführt oder Geodaten von einem Smartphone übernimmt.

Transkript

Auch wenn man in Pano2VR Panoramen verorten kann, kann man sich die Arbeit doch noch etwas mehr erleichtern. Und zwar bereits in der Vorproduktion von Panoramen. Ich habe jetzt mal hier eine komplette virtuelle Tour, eben genau das Basismaterial zu der kleinen Besichtigungstour durch den Schloßpark in Schönbrunn, die ich eingangs dieses Kapitels gezeigt habe und das ist jetzt hier ein Schwung von 210 Bildern insgesamt. Und diese Bilder sind jetzt mal praktisch aussortiert worden und in Sammlungen pro Location unterteilt worden. Und da gibts jetzt mehrere Möglichkeiten die bereits jetzt zu verorten, denn Lightroom hat angenehmerweise ein Kartenmodul an Bord. Und wenn ich jetzt hier mal meine gesamte Kollektion an Bildern auswähle, indem ich hier auf diesen Sammlungssatz gehe und dann in das Kartenmodul wechsle, dann sehe ich hier, dass hier bereits einige Panoramen verortet sind. Das habe ich schon gemacht, aber ich mir noch ein letztes aufgehoben, um Ihnen kurz zu zeigen, wie das funktioniert. Das ist nämlich super einfach. Und wenn ich jetzt hier zum Beispiel von der letzten Location von der Gloriette, das ist dieses Gebäude oben auf dem Berg. Das ist der letzte Node, letzte Knoten von meiner Tour. Den habe ich noch nicht verortet, aber das ist total simpel. Wir haben hier die Sammlung, unten wird der Filmstreifen angezeigt. Ich sage einfach Command+ oder Steuerung+A und ziehe einfach diesen Bilderstreifen hierhin und lasse das exakt dort fallen. Das geht auch beliebig genau. Ich kann dann wirklich hier, ich stehe nämlich da vorne auf der Terrasse vor dem Schloß. Und dort sind jetzt noch die letzten 30 Bilder von der letzten Sammlung verortet. Und wenn ich jetzt auf das Ganze wieder zurückzoome, dann sehen wir hier die entsprechenden Locations von den anderen sieben Panoramen dieser Tour. Das kann man sich noch ein bisschen vereinfachen. Funktioniert gelegentlich ganz gut. Das hängt immer ein bisschen davon ab, wie gut das entsprechende Gerät ist. Unter dem Punkt Karte können Sie unter Tracklog einen sogenannten GPS-Track laden. Das heißt, wenn Sie zum Beispiel am Anfang einer solchen Tour Ihr Smartphone einstecken und da gibts ein Haufen Apps in der Richtung, einfach mal nach GPS-Tracker googeln, - gibts ohne Ende für Android auch - und das einzigste, was man machen sollte, man sollte einfach einen Zeitvergleich machen zwischen der Uhr in der Kamera und dem Smartphone. Die Smartphones sind in der Regel auf irgendwelchen Time-Servern geloggt, aber Kameras in der Regel nicht. Das heißt, man muss gelegentlich die Zeit der Kamera um ein, zwei Minuten oder ein paar Sekunden richtig stellen, je nachdem wieviel Versatz da ist. Und dann lässt man das Smartphone einfach den Weg, den man nimmt, mittracken. Und später kann man dann diesen Track laden. Das ist wie einfach, wie so eine Wanderung. Da geht das nämlich auch ziemlich gut. Dafür ist das ursprünglich auch gedacht. Man kann das hier sehr schön gebrauchen dafür. Und wenn man hier jetzt einen solchen Track mitlaufen lässt, dann weiß ja jedes Foto, zu welcher Zeit es entstanden ist und aus dieser Zeit kann dann der Ort rausgerechnet werden. Die sitzen dann aber nicht immer ganz exakt auf dem gleichen Punkt, sondern manchmal, wenn man dann reinzoomt, dann sind dann von den 27 sind dann 23 hier und vier ein paar Meter weiter, weil die Satelliten eine gewisse Ungenauigkeit haben. Das muss man dann kurz säubern. Da kann man einfach die Bilder auswählen, die schief stehen und man zieht den einen Marker auf den anderen, dann sammelt man die sozusagen. Und das geht ziemlich gut. Und dann kann man das sogar noch teilweise automatisieren. Das ist also eine Möglichkeit, die man hat oder man macht an jeder Location ein Bild mit einem Smartphone, woher meistens auch Ortsdaten mit reingenommen werden. Die sortiert man einfach nach der Zeit in die Sammlung ein und kopiert dann von denen die Geodaten einfach direkt dahin oder dann ist dann ein Bild aus dem Smartphone in so einer Sammlung drin und das hat Ortsdaten. Und dann nehme ich einfach die anderen und ziehe das genau da drauf. Also das ist eine Möglichkeit, vor allen Dingen dann, wenn ich nicht so genau, wie hier, wo ein schönes geometrisches Muster ist in diesem Schloßpark, da kann ich es ja ganz genau ausmachen, aber es gibt eben manchmal auch so strukturlose Landschaften, wenn ich irgendwo im Gebirge unterwegs bin, da helfen dann solche Smartphonebilder, die GPS-Daten haben oder eben so ein Track, sehr stark die Bilder exakt zu verorten. Sehr feine Geschichte. Das so als Tipp, um solche virtuellen Touren, vor allen Dingen, wenn die etwas mehr Bilder enthalten als das jetzt hier, es ist ja ein kleines Beispiel hier nur, kann man also sehr, sehr interessante Sachen machen, die die Arbeit ziemlich vereinfachen, weil das Verorten kann ziemlich mühsam werden, wenn es mehrere Panoramen sind. Soviel also, mal ein paar Hinweise, wie das Verorten funktioniert. Das interessante ist nämlich bei der Geschichte, in der weiteren Folge muss man nur drauf achten, dass man beim Export keine Metadaten rauslöscht. Die Option besteht ja. Dann werden die GPS-Daten, die Koordinaten hier, die werden von Lightroom an das entstehende TIFF weitergegeben. PTGui oder auch andere Stitching-Programme übernehmen dann aus den Bildern diese Geodaten in die fertigen Ergebnisse und Pano2VR kann die auslesen. Und die Bilder sind bereits verortet, wenn sie in Pano2VR eingebaut werden. Das ist eine sehr nette Geschichte. Soviel also zum Verorten von Panoramen in etwas größerem Maßstab, als das vorhin an dem Einzelbeispiel zu sehen war.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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