Photoshop CC Grundkurs

Panoramabild erstellen

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Die Funktion Photomerge ermöglicht die Erstellung eines Panoramabilds aus mehreren, in der Bridge ausgewählten Bildern. Dabei lädt Photoshop sämtliche Fotos in eine Datei und richtet diese aneinander aus.

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie ein Panoramabild erstellen können, und wie Sie dieses noch etwas optimieren können. Und zwar bin ich jetzt hier in der Bridge, und wähle das Bild "Wald 1" bis "Wald 8" mit gedrückter Shift-Taste aus. Und diese acht JPEG-Bilder möchte ich aus der Bridge heraus über den Menübefehl "Werkzeuge - Photoshop" und jetzt hier auf "Photomerge" zusammenrechnen. Jetzt werden diese acht Bilder an Photoshop weitergegeben, und hier öffnet sich der "Photomerge-Dialog". Und in diesem Dialog kann man nun im linken Bereich auswählen, wie das Bild erstellt werden soll, also wie das Panorama umgerechnet werden soll. Ich bleibe hier einmal auf "Automatisch". Man kann jetzt auswählen, ob die Bilder zusammen überblendet werden sollen, ob ich eine "Vignettierungsentfernung" haben will - also eine Abdunklung an den Rändern des Bildes, falls diese vorhanden ist - und ob ich eine Korrektur der geometrischen Verzerrung haben will.  Diese Optionen kann man je nach Bild und je nach Aufnahmesituation entsprechend anpassen. Ich lasse es einmal so, und sage "Bilder zusammen überblenden". Und nun kann ich sagen "OK", und Photoshop beginnt jetzt, dass er die Bilder der Reihe nach in eine Datei hereinlädt. Das sehen wir jetzt rechts in den Ebenen: Hier werden die Bilder hereingeladen, und im nächsten Schritt beginnt Photoshop, die Bilder miteinander auszurichten. Und je nach Grösse der Bilder kann dieser Vorgang länger oder weniger lang dauern. In diesem Schritt jetzt sieht man, die Bilder werden basierend auf dem Inhalt überblendet. D. h., Photoshop sucht jetzt die Überblendungskanten, und rechnet damit diese Bilder so zusammen, dass sie wirklich in einer Linie aneinander angeordnet sind, und jetzt keine Überblendungsprobleme sind - oder sagen wir, so wenig wie möglich Überblendungsprobleme. Und jetzt sieht man: Das Bild oder das Panorama ist fertig. Es ist erstellt worden. Und hier im rechten Bereich, in den Ebenen, sieht man jetzt, dass alle Bilder, also Wald 1-8.jpg miteinander angeordnet sind. Und wenn ich hier ein Bild ausblende, dann sieht man, wie in diesem Bereich die Überblendung ist. Was ich jetzt machen will, ist nicht diese einzelnen Ebenen miteinander zu bearbeiten, oder jede für sich selbst viel mehr. Sondern ich nehme alle acht Ebenen, und sage zu erst einmal: Diese Ebenen möchte ich miteinander kopiert auf einer neuen Ebene haben. Also ich sage "Command+Alt+Shift+I" oder "Strg+Alt+Shift+I". Und jetzt habe ich die "Ebene 1". Und diese Ebene hat alle darunter liegenden, sichtbaren Ebenen zusammengefügt. Ich schreibe hier rein Command, bzw. Steuerung+Alt+Shift+E. Das ist eine zusammengefügte Ebene. Und in meinem Fall nehme ich jetzt die Ebenen darunter, und sage: Command+G, gruppiere sie zu einer Gruppe. Gruppe 1, ich nenne es einfach "Gruppe", und blende diese Gruppe jetzt aus. Und mit dieser Command+Shift+E-Ebene - also mit dieser zusammengefügten Ebene - möchte ich jetzt weiterarbeiten. Zu Beginn fange ich an, und sage: Ich möchte die Verzerrung ein wenig korrigieren. Dazu dupliziere ich mir diese Ebene, Command+J, gehe auf "Bearbeiten", und sage hier "Formgitter". Im Formgitter kann ich jetzt einzelne Punkte setzen, und diese Punkte verzerre ich dann im Nachhinein. Die Punkte sind jetzt gesetzt. Jetzt sage ich: Dieser Bereich soll jetzt weiter nach links, dass dieser Baum gerade ist; dieser Bereich soll jetzt auch hier ein wenig herüber. Jetzt setze ich mir hier noch einen neuen Punkt rein, schiebe den ein wenig hier herüber. Mit gedrückter Alt-Taste kann ich das jetzt noch ein weniger hier herüber drehen. Da schiebe ich diesen Bereich auch nach rechts, und hier unten ziehe ich diesen Bereich nach unten. Da sieht man: Das funktioniert da jetzt nicht  so perfekt, wie ich das haben will. Darum setze ich mir noch einen zweiten Punkt, und ziehe das auch nach unten. Hier ziehe ich noch ein wenig nach oben, hier setze ich mir noch einen Punkt rein, und ziehe diese Elemente auch noch ein wenig nach oben. So in etwa. Der Baum ist ein wenig verzogen oder verzerrt worden, darum setze ich mir noch einen neuen Pin da rein, und ziehe den Baum hier herüber. Das gleiche mache ich da auch noch einmal, dass ich den Baum ein wenig anpasse. Und ich kann jetzt so die einzelnen Bereiche noch entsprechend anpassen, wie ich das haben will. Dann bestätige das mit Enter. Photoshop wendet die Korrektur auf meinem Bild an. Ich blende mal das Hintergrundbild aus, und sage: So ist das eigentlich schon ganz gut. Und jetzt gehe ich zum Freistellungswerkzeug und sage: Ich möchte diese Bereiche zuschneiden, damit ich keine transparenten Ränder mehr habe. Ich sag: Wo möchte ich jetzt hier den Baum zuschneiden? Gehe ich hier rein, dann hätte ich hier einen zu starken Lichteffekt. Den möchte ich nicht, das nehm ich mal weg, ein wenig kleiner. Bestätige das jetzt mit Enter, und meine ausserhalb liegenden Pixel sind jetzt gelöscht worden. Und nun zoome ich einmal etwas ein, und schau hier durch das Bild durch. Und sage, okay, so ist das eigentlich schon ganz gut. Im nächsten Schritt möchte ich jetzt noch ein wenig mit der Helligkeit arbeiten. Und dazu erstelle ich mir eine neue Ebene Ich mache einen Alt-Klick auf das neue Ebenen Symbol und sage: Diese Ebene ist jetzt Licht bzw. Schatten. Der Blendmodus für diese Ebene soll jetzt weiches Licht sein, und ich möchte diese Ebene mit neutraler Farbe für weiches Licht füllen, was 50 Prozent grau ist. Also so kann ich direkt mehrere Arbeitsschritte in einem Dialog erledigen. Das hab ich jetzt erledigt. Und jetzt möchte ich hier mit einem Pinsel arbeiten. Und zwar nehme ich mir von meinen vorgefertigten Pinseln, hier jetzt Pinsel 40 im Durchmesser, und Druck ist die Deckkraft. Ich mache mir schnell eine neue Ebene und zeige her, was der Pinsel tut. Und zwar, wenn ich hier mit dem Grafik Tablet arbeite, dann kann ich einstellen, dass beim Transfer die Deckkraft der Zeichenstiftdruck ist. Ich wechsle jetzt zum Grafik Tablet. Und nun sieht man, dass das Rufzeichen von der Einstellung weg ist. D. h., jetzt kann ich sagen: Da ich am Grafik Tablet bin, ich möchte über den Zeichenstiftdruck die Deckkraft steuern. D. h.: Wenig Druck, wenig Deckkraft - viel Druck, viel Deckkraft. Und mit dieser Einstellung kann ich auf dieser Licht-Schatten-Ebene arbeiten. D. h., ich gehe zu dieser Ecke rüber, mache den Pinsel größer, und nehme die Deckkraft ein wenig zurück. Ich sage so in etwa 30 Prozent. Jetzt male ich mit schwarzer Farbe drüber und dunkele diesen Bereich etwas mehr ab, sodass dieser Baum entsprechend dunkler wird. Ich gehe jetzt auf die rechte Seite rüber, und dunkle diese Büsche auch noch ab. Auch hier unten die Wiese mit wenig Druck, damit der Bereich etwas dunkler wird. Und jetzt möchte ich diesen mittleren Bereich aufhellen. Deswegen geh ich jetzt auf "Weiβe Farbe", mache den Pinsel ein bisschen kleiner und sage: Hier möchte ich mit Gefühl reinmalen, und ein wenig mehr Licht hineinbringen. Den vorderen Bereich wiederum mit Schwarz ein wenig abdunkeln. So hier diesen grünen Bereich, hier mal ich auch noch mit Schwarz drüber. Ich wechsel hier immer mit "X" zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe. Und wenn ich Bereiche dunkler haben möchte, dann mal ich mit Schwarz. D. h. hier, diese Büsche mal ich jetzt mit Schwarz an. Wenn ich etwas heller haben will, dann wechsel ich auf die weiβe Farbe wiederrum mit "X" und zeichne dann mit Weiβ Licht in die Szene. Hier wiederrum mit Schwarz die Bereiche ein wenig abdunkeln. Oben gehe ich auch noch ein wenig drüber. Und hier diesen Bereich dort hinten, dunkel ich auch noch ab. D.h., ich habe jetzt hier in der Mitte mit Weiβ gezeichnet. So hat es vorher ausgesehen, so sieht es jetzt aus, und ich habe hier den Fokus mehr hingelenkt, weil ich in diesem Bereich mit Weiβ gezeichnet habe. Wenn mir die Bearbeitung jetzt so passt, dann kann man das entsprechend abspeichern. Meine Empfehlung hier wiederrum: Als Photoshop-Datei speichern, damit man jederzeit wieder auf die einzelnen Ebenen zugreifen kann, und Bearbeitungsschritte anpassen, oder noch hinzufügen kann.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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