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Lightroom 6 und Lightroom CC: Neue Funktionen

Panorama zusammenfügen

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Um ein Panoramabild zu erstellen, müssen Sie Lightroom nicht mehr verlassen: die Einzelbilder können Sie auch hier zusammenfügen und weiterhin in Raw-Qualität bearbeiten.
08:20

Transkript

Schon seit längerem, gibt es in Lightroom die Möglichkeit aus Einzelnbildern ein Panorama zu erstellen. Allerdings ging dies bisher nur mit einem Umweg über Photoshop. Sie konnten sowohl aus der Bibliothek als auch aus dem Entwickelnmodul heraus über das Menü Foto sagen, dass Sie die Bilder in Photoshop bearbeiten wollen und dort als Panoramabild zusammenfügen wollen. Dieser Weg ist jetzt abgekürzt worden. Sie sehen, dass darunter ein weiteres Menü erschienen ist mit dem ich direkt in Lightroom HDR-Bilder und Panoramaaufnahmen erstellen kann. Vorraussetzung dabei ist einfach, dass ich eine Serie von Aufnahmen, die dafür geeignet ist, ausgewählt habe. Bevor ich das Panorama erstelle, werde ich die Bilder vorher noch etwas bearbeiten. D.h. ich wechsele aus einem repräsentativem Bild, also z.B. eine Aufnahme hier im Mittelbereich, mal ins Entwickelnmodul, achte dort da drauf, dass alle Bilder noch ausgewählt sind, also schaue kurz mal in den Filmstreifen unten, und werde dann natürlich auch sagen, dass das Ganze automatisch synchronisiert wird. D.h. alle Entwicklunseinstellungen sollen jetzt durchgehend auf meine Bilder angewendet werden. Ich habe bei der Aufnahme schon darauf geachtet, das kann ich Ihnen zeigen indem ich hier einfach mal über die Taste I meine Belichtungseinstellung einblende, dass ich natürlich keine automatische Belichtung habe, sondern die Bilder alle mit manueller und gleicher Belichtung belichtet habe, so dass sie nachher auch gut zusammenpassen. Was möchte ich als erstes machen? Natürlich werde ich erste Objektivkorrekturen durchführen. Ich werde in allen Bildern synchron die Profilkorrekturen, also die Verzeichnung und die eventuelle chromatische Aberration, also die farbliche Abweichung an den Kanten reparieren. Und dann werde ich aus alter Tradition heraus eine Vorentwicklung meiner Einzelbilder vornehmen. Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass es nicht unbedingt nötig ist, möchte Sie aber trotzdem drauf hinweisen oder später noch einmal darauf stoßen, was mit den Enticklungseinstellungen, die ich jetzt vornehme, später mit meinen Bildern passiert. Über die Taste I, zweimal gedrückt, kann ich mir die Information wieder ausblenden, und jetzt werde ich als erstes in diesen Bildern die Klarheit etwas erhöhen um das Ganze ein bisschen knackiger zu machen. Ich werde die Tiefen anheben und dann schauen ob ich in den Belichtungseinstellungen noch ein wenig höher gehen möchte, aber ich glaube, das ist schon weitestgehend gut vorentwickelt und dann werde ich natürlich die Farbigkeit durch die Dynamik noch etwas mehr verstärken. Für dieses Bild werde ich die Farbtemperatur noch ein wenig herabsetzen, denn das war durchaus kein sonniger Tag, sondern ein sehr düsterer, sehr bedrohlicher, kalter Himmel. Ich werde des weiteren in den HSL-Einstellungen auch noch dafür sorgen, dass ich die Luminanzen etwas ändere Ich werde die Blautöne etwas zurücksenken, damit der Himmel noch dramatischer wird und, im Gegensatz dazu, die Grün- und Gelbtöne, also all das was Grasgrün und Blattgrün ausmacht, etwas aufhellen. Die Sättigung werde ich nur an den Blautönen etwas anheben damit der Himmel und diese kalte Temperatur noch etwas dramatischer wirkt. Und dabei möchte ich's jetzt erst mal lassen, und möchte dann die Einzelbilder zu einem Panorama zusammenfügen. Und, wie gesagt, da gehört gar nicht mehr viel zu. Sie müssen einfach nur aus dem Menü Foto sagen, dass Sie die Bilder zusammenfügen wollen, und zwar als Panorama. Und schon öffnet sich das Panorama-Vorschaubild, und hier wird erst mal eine Vorschau der Einzelbilder erstellt. Diese Vorschau erstellt sich aus den Einstellungen, die Sie zuletzt in diesen Panorama-Fenster eingestellt haben. Sie sehen bei mir, dass ich weder eine automatische Projektion ausgewählt habe, also eine automatische Analyse, welche dieser drei Projektionsformen, kugelförmig, zylindrisch oder perspektivisch, die passendste ist. Und außerdem habe ich auch noch nicht das automatische Freistellen, also das automatische reduzieren, auf einen rechteckigen Bildausschnitt aktiviert. Dadurch geht das Ganze nämlich etwas schneller, wenn es auch nicht gerade sehr schnell jetzt von der Hand geht, aber Sie sehen, ich habe ja auch 14 Bilder, also da ist schon so einiges was da zusammenkommt in Originalauflösung. Es sind ja Raw-Daten, die ich hier zusammenfüge. Und deshalb dauert das Ganze ein bisschen. Aber wir werden das mal kurz erstellen lassen, und dann werde ich Ihnen die verschiedenen Optionen aufzeigen können. Das ist die erste Vorschau, die hier erstellt wurde. Sie sehen, das ist die Option kugelförmig, dadurch werden die Bilder am wenigsten verzerrt, sondern werden praktisch, als wenn sie um eine Litfaßsäule herumgewickelt werden, nebeneinander gelegt. Die Überlagerungen werden dabei automatisch angepasst. Sie sehen hier einzelne Bilder, die übereinander gelegt werden. Dazu ist es natürlich notwendig, dass die Bilder eine gewisse Überlappung von so 20-25% auch wirklich haben. Aber sie sehen, dass hier die Belichtung komplett mit übernommen wurde, und ich jetzt hier dieses Bild weiter bearbeiten kann. Ich will Ihnen die weiteren Optionen mal zeigen. Ich wechsele mal auf zylindrisch, jetzt dauert das natürlich ein bisschen bis die Analyse neu durchgeführt wurde, geht allerdings ein bisschen schneller weil bisher schon analysiert wurde welche der Bildteile übereinander gelegt werden können. Da ich jetzt hier keinen großen Winkel abgescannt habe - das Ganze ist in Greenwich aufgenommen, in der Nähe von London, dort wo Sie den Nullmeridian finden - ich habe oben vom Hügel fotografiert und dabei maximal ein Bildausschnitt von 10 bis 15 Grad erfasst. Deshalb haben Sie nicht sehr viel Unterschied bei der kugelförmigen oder zylindrischen Anordnung. Etwas ganz anderes ist, wenn ich das perspektivisch machen würde. Hier wird ein Bild in der Mitte als Referenzbild aufgenommen, und dann die anderen sozusagen wie im Weitwinkeleffekt nach links und rechts augefächert. Gut, ich bevorzuge meistens kugelförmig, weil das die Bilder am wenigsten verzerrt, und könnte jetzt an dieser Stelle nochmal sagen, dass ich das Bild gleich automatisch freistellen möchte. Natürlich kann ich das dann auch mit dem Freistellungswerkzeug machen. Das ist eigentlich egal, ich möchte Ihnen jetzt diese Option zeigen. Deshalb aktiviere ich sie einfach nochmal dazu. Gut, das ist es, also Sie können im Moment einfach noch nicht viel mehr hier auswählen, aber für die meisten Zwecke reicht es, denn das Besondere hier dran ist, auch wenn Sie das Panorama jetzt erstellt haben, wird es, anders als wenn Sie das nach Photoshop übergeben hätten, nach wie vor eine Raw-Aufnahme bleiben. Das resultierende Panorama ist nämlich eine DNG-Datei mit allen Möglichkeiten der Raw-Entwicklungseinstellung, die mir auch in einem DNG zur Verfügung stehen. Sie sehen hier oben im Aktivitätsbalken, dass jetzt das Panorama erstellt wird, und das warten wir mal ab, und dann werfen wir mal einen Blick auf die weiteren Möglichkeiten der Entwicklung des Panoramas. Nach einiger Zeit ist das Panorama aus den Einzelbildern erstellt worden. Das sehe ich hier unten im Filmstreifen ganz am Ende, hinter den Einzelbildern, wird das Panorama platziert. Ich wechsele mal kurz da drauf, und werde mir dann einfach mal die Paletten ausblenden, damit ich auch einen Blick auf das Panorama habe. Dieses Panorama ist jetzt, wie angekündigt, nicht ein fertiges JPEG, TIFF, oder eine PSD-Datei, sondern eine DNG-Datei. D.h. mir stehen sämtliche Entwicklungseinstellungen zur Verfügung. Schauen Sie mal, alle Einstellungen, die ich hier gemacht habe - die Sättigung in den Blautönen, die Änderung in den Luminanzeinstellungen aber auch meine Grundentwicklung für das Bild alles ist noch da. D.h. ich könnte theoretisch, all diese Entwicklungsschritte auch nach dem Erstellen des Panoramas durchführen. Dazu gehören dann natürlich nicht die Objektivkorrekturen, also die Verzeichnungskorrekturen, die ja ganz wesentlich sind für die Erstellung des Panoramas. Aber hier kann ich jezt noch weitere Korrekturen durchführen, wie z.B. mit einem linearen Filter die Belichtung für den Himmelsbereich noch ein wenig zurücksetzen, dort die Klarheit und die Sättigung noch zu erhöhen, um das Ganze noch etwas dramatischer zu machen. Das ist nämlich eine Korrektur, die ich vorher nicht machen kann, weil diese lokale Korrektur dann aus der Erstellung des Panoramas wieder rausgeworfen wird. Also das ist etwas, dass Sie sich dann tatsächlich für den Schluss aufheben müssen. Aber das ist ja hier sowieso dann auch viel viel einfacher gemacht. Sie sehen, so einfach geht es - Erstellung eines Panoramas aus voll auflösenden Raw-Einzeldateien mit dem Ergebnis einer voll editierbaren DNG-Datei als Panorama.

Lightroom 6 und Lightroom CC: Neue Funktionen

Entdecken Sie die neuen Möglichkeiten von Lightroom 6 / Lightroom CC, unter anderem die Gesichtserkennung, Panorama- und HDR-Funktion.

1 Std. 45 min (27 Videos)
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