Photoshop CC Grundkurs

Panorama- und HDR-Bilder verarbeiten

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Adobe Bridge ermöglicht es, Panorama- und High-Dynamic-Range-Bilder (HDR) automatisch in Stapeln zusammenzufassen. Diese können anschließend in Photoshop-Sammlungen verarbeitet und nach individuellen Vorstellungen bearbeitet werden.

Transkript

Ich habe hier einen Ordner mit Bildern und ich sehe, hier sind auch einige Unterordner, und zunächst werde ich mal hier auf diesen Link klicken und sagen "Element in Unterordner anzeigen". Jetzt zeigt Photoshop mir alles an, was sich in den entsprechenden Unterordnern befindet und ich sehe, da sind einige Dateien dabei, die lassen sich sehr gut als Panorama oder als HDR-Bild speichern. Wenn man jetzt so einen umfangreichen Ordner hat, nach einem Shooting, möchte man das vielleicht automatisieren. Und das kann ich hier machen indem ich auf die Stapel gehe und sage "Ich wünsche eine automatische Stapelanordnung für Panorama und HDR-Bilder". Photoshop bzw. die Bridge durchsucht jetzt hier meine Ordner und schaut, welche Bilder eignen sich hier entsprechend als Panorama Bilder, welche Bilder eignen sich als HDR-Bilder, und baut mir dementsprechend diese Stapel hier. Da können wir jetzt sehen, hier in diesem Stapel -- ich kann den mal aufklappen indem ich auf die Zahl klicke, da sind vier Bilder drin, hat er erkannt, dass ich das sicherlich für ein "High Dynamic Range"-Bild, also eine mehrfach Belichtung eignet und hier in diesem Stapel kann man sehen, das wäre gut geeignet später hier vielleicht für ein Panorama Bild. Jetzt möchten wir das natürlich auch automatisch verarbeiten lassen. Und dafür gehe ich jetzt hier unter "Werkzeuge Photoshop" und sage "Sammlungen in Photoshop verarbeiten". Im ersten Schritt analysiert er, was für Bildelemente ich habe, wie die sich verarbeiten lassen, im zweiten Schritt erledigt er das jetzt auch für mich. Das heißt er baut jetzt hier aus diesen Bildern das Panorama und hoffentlich danach aus den anderen Bildern das "High Dynamic Range"-Bild. Die Erstellung des Panoramas erfolgt jetzt hier in verschiedenen Schritten. Im ersten Schritt haben wir gesehen, wurden die Ebenen entsprechend hier verzerrt und angepasst, dass sie nebeneinander montiert sind. Im zweiten Schritt werden die Ebenen, basierend auf dem Inhalt überblendet, d. h. er maskiert die Ebenen hier und fügt feine Farbkorrekturen hinzu, damit die Ebenen entsprechend nahtlos aneinander passen. Dann wendet er sich dem nächsten Bild zu, in diesem Fall der HDR-Montage. HDR-Bilder basieren auf Mehrfach-Belichtung. Das heißt, ich habe hier von unter- bis überbelichtet alles mit dabei und bekomme dann ein 32-Bit-Bild, mit dem ich später noch sehr umfangreiche Farbkorrekturen machen kann. So schaut das Ganze dann aus. Beide Dokumente wurden jetzt automatisch zurückgelegt in die Bridge. Und wir schalten jetzt hier entsprechend mal diese Funktion "Elemente in Unterordner anzeigen" aus und kann jetzt erkennen, ich habe jetzt hier einmal mein HDR-Bild und einmal mein Panorama-Bild. Wir können das HDR-Bild ja mal öffnen und hier auf die Belichtung umschalten. Hier kann man sehr schön sehen, wie viel Farbton-Umfang in so einem HDR-Bild eigentlich steckt. Insbesondere im 32-Bit-Raum  gibt es dann Korrektureffekte wie hier "Bildkorrekturen", "Fotofilter", "Color Look-Up" oder natürlich "Änderung der Belichtung", und hier kann man dann natürlich auf einen unglaublichen Farbumfang zugreifen. Öffnen wir jetzt nochmal das Panorama Bild - auch hier kann ich sehen, Photoshop hat die einzelnen Ebenen hier korrekt aneinander montiert, ich müsste vielleicht nur noch hingehen und mit dem Freistellen Werkzeug mir jetzt hier einen entsprechenden Bereich auswählen, der mich hier interessiert, und wenn ich den unteren Bildbereich nicht abschneiden möchte, so hilft es vielleicht hier ganz oft, den mit dem Zauberstab einfach anzuwählen. Wir werden vorher mal sagen, dass wir alle Ebenen auf eine Ebene reduzieren möchten - dann kann ich den Bereich hier entsprechend anwählen und sagen "Bearbeiten - Fläche füllen" und ich probiere es hier mal mit dem inhaltsbasierten Algorhythmus mit dem Photoshop mir jetzt einen Vorschlag macht, wie man entsprechend  Farbbereich füllen kann. Das wird wahrscheinlich hier bei dem Wasser ganz gut gehen, bei entsprechenden anderen Bereichen manchmal vielleicht nicht so gut passen. Aber ich muss sagen, bei dem Bild hat er - abgesehen von dem kleinen, fehlerhaften Element hier - einen ganz guten Job gemacht. Die Einstellung, die Photoshop hier genommen hat, um die Sammlung zu verarbeiten - entsprechend den zuletzt gewählten Panorama und HDR-Einstellungen, das heißt wenn ich nochmal zurück gehe in die Adobe Bridge, hier auf HDR, dann kann ich meine Bilder anwählen und auch einzeln sagen: "Werkzeuge - Photoshop - zu HDR Pro zusammenfügen". Diesmal bekomme ich ein Dialogfeld mit entsprechenden Einstellungen. Eben wie gesagt, beim Verarbeiten der Sammlung ging das automatisch. Da hatte ich keine weiteren Optionen. Hier bekomme ich jetzt Optionen und kann entsprechend noch eingreifen. Das heißt, hier ist mein Dialogfeld und ich kann jetzt im 32-Bit-Modus, wenn ich möchte, hier schon  eine Belichtung voreinstellen, kann aber auch sagen, dass mein Ziel vielleicht eigentlich ein 16-Bit-Bild sein soll und hier jetzt dann Gamma- und ähnliche Funktionen einstellen. Interessant bei einem 32-Bit-Bild ist die Möglichkeit, vor dem Öffnen in dem Camera-Raw-Filter noch entsprechende Tonungseigenschaften einzugeben. Und das mache ich jetzt hier einfach mal. "HDR Tonung in Adobe Camera Raw". Dann geht nämlich im nächsten Schritt der Camera-Raw-Filter auf und hier kann ich dann noch weitere Korrekturen vornehmen. Da könnte ich jetzt hier ebenfalls noch mal die Belichtung anpassen, aber auch die Farbtemperatur, vielleicht die Lichter ein bisschen zurückfahren, damit ich hier mehr Zeichnung sehe. Das heißt, ich kann jetzt auch die Belichtung deutlich höher machen, die Lichter vielleicht noch mal restaurieren, damit ich keine Zeichnung verliere. Und die Tiefen, die möchte ich hier ein bisschen aufhellen, damit ich hier auch ebenfalls mehr Zeichnung sehe, das im Schwarz auch noch mal.  Ein bisschen höhere Klarheit sorgt hier für mehr Kontrast und mit der Dynamik kann ich noch mehr Sättigung entsprechend herausholen. Wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, bestätige ich es mit "OK" und erhalte entsprechend mein HDR-Bild, wo ich immer noch Belichtungsanpassungen durchführen kann. Ebenso funktioniert es mit den Panorama-Bildern. Wenn ich hier nochmal auf "Panorama" gehe und meine Panorama-Serie betrachte, kann ich die Bilder auch manuell auswählen auf "Werkzeuge - Photoshop" und sagen, ich möchte einen "Fotomerge" durchführen. Auch diesmal bekomme ich ein Dialogfeld mit entsprechenden Einstellmöglichkeiten, das heißt ich kann jetzt sagen, wie soll das Layout aussehen, soll Photoshop das automatisch entscheiden, soll er das kugelförmig oder zylindrisch machen. Wir sagen hier mal automatisch. Ich kann Korrekturen von geometrischen Verzerrungen heraus rechnen, wenn ich also weitwinkelige Aufnahmen habe oder eine Tierungsentfernung. Wenn ich möchte, kann ich  Bilder auch überblenden oder auch die Funktion später manuell anwenden. Mit "OK" lass ich Photoshop jetzt dieses Panorama erstellen. Er macht im Prinzip genau das Gleiche wie vorhin. Mit dem ersten Schritt die Ebenen übereinanderlegen, montiert sie jetzt mit Masken entsprechend nebeneinander, beziehungsweise die Maskenfunktion jetzt noch nicht, weil ich das "Automatisch Überblenden" noch nicht aktiviert habe, aber das kann ich dann im nächsten Schritt machen. So schaut das Ganze jetzt automatisch aus. Hier sehen wir jetzt die einzelnen Bilder wurden verzehrt, dass das nahtlos aneinander passt. Im nächsten Schritt kann ich die Bilder hier jetzt alle auswählen und sagen "Bearbeiten - Ebenen automatisch überblenden", das kann man für Panorama- wie auch für Makroaufnahmen benutzen. In meinem Fall ist Panorama natürlich besser. Nahtlose Töne und Farben bedeutet, dass er hier guckt, dass das Bild hier auch dunkler ist. Dann würde er nachsteuern bei der Belichtung und eben dafür sorgen, dass ich ein nahtloses Panorama bekomme. Das heißt, auf diese Art und Weise kann ich eben mehr Optionen und Funktionen manuell einstellen und kann das auf für jedes Panorama oder HDR-Bild entsprechend kontrollieren, wie das Ergebnis aussehen soll. Mit der ersten Variante, den automatischen Sammlungen überlasse ich Photoshop die Arbeit und er entscheidet, auf Basis der letzten Einstellungen, wie das Ganze funktioniert. Auch ohne Bridge wäre beides möglich, auch hier im "Automatisieren Menü" habe ich einmal die "Foto-Merge"-Funktion, die "Zu HDR-Pro zusammenfügen"-Option. D. h. ich kann das Ganze auch ohne die Bridge aus Photoshop starten.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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