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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Panorama fertig berechnen

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Die abschließende Bildberechnung, das Rendern, liefert das Stitching-Ergebnis in höchster Qualität. In diesem Video erfahren Sie, welche Parameter Sie dafür wie einstellen müssen.

Transkript

Unser erstes Panorama für dieses virtuelle Tool ist nun so gut wie fertig und in diesem Video kümmern wir uns dann um das Rendering, das heißt, die abschließende Bildberechnung zu einem fertigen, qualitativ hochwertigen Panorama in Endauflösung und mit allen farblichen Einstellungen, die wir gemacht haben. Dafür wechseln wir in den Tab, den letzten Tab, "Create Panorama", und dort möchte ich jetzt kurz alle Einstellungen durchgehen, die für uns von Interesse sind. Standardmäßig steht hier eine Größe, die aus dem Originalmaterial berechnet wird, das ist das Gleiche, also wenn ich hier auf den Button "Set Optimum size" klicke. Was hat es damit auf sich? Die Bilder, die wir reingegeben haben, unsere Fishaugenbilder, die werden natürlich jetzt in vielfältiger Art und Weise skaliert und verzerrt und verschoben und verdreht. Und PTGui behält aber im Hintergrund die Originalauflösung und weiß, wie groß jeweils die Pixel im Bezug aus Originalmaterial verkleinert wurden, und diese Größe, die jetzt mit dem "Set Optimum size" angewählt werden kann und die auch hier standardmäßig eingetragen ist, die resultiert daraus, dass kein einziges Pixel in dem Panorama vergrößert wurde, denn das würde mit einem Qualitätsverlust einhergehen. Es werden nur Pixel verkleinert und niemals vergrößert. Ich kann natürlich hier jede beliebige Größe eingeben, dann ist natürlich, wenn ich hier 20.000 Pixel eingebe, dann muss zwangsläufig vergrößert werden, das ist nicht zu empfehlen, man sollte also hier wirklich darauf schauen, dass man hier einmal "Set Optimum size" klickt und standardmäßig ist es, wie gesagt, schon eingetragen. "Metadata" ist ganz interessant für virtuelle Toolen, die in einem etwas größeren Rahmen stattfinden. Wir sind jetzt hier praktisch in einem großen Gebäude unterwegs, das mehr oder weniger an einer einzigen geographischen Koordinate zu Hause ist. Angenommen ich habe ein virtuelles Tool, die sich zum Beispiel auf eine Stadt oder eine Kleinstadt oder eine Innenstadt oder irgendein größeres Areal, ein Park oder so was bezieht, dann ist es sehr praktisch, dass hier aus den Bildern, die JPS-Daten übernommen werden. Die Koordinaten, wie "View On Map", könnte ich das jetzt hier auf Google-Map sichtbar machen und hier werden auch einfach die EXIF-Daten durchgereicht, das heißt, Blende-, Belichtungszeit und solche Sachen und Typ von der Kamera und so weiter und so fort. Hier kann man da noch die Auflösung eingeben, obwohl das ja sowieso eigentlich ein fiktiver Wert ist, weil zählen tut nur die Größe in Pixeln und die Auflösung ist ja später dann relevant, wenn wir das zum Beispiel drucken wollen, was in unserem Fall ja nicht zum Tragen komm. Die Bildqualität, "jpag", ist natürlich nur relativ schwach in der Qualität, das heißt, hier wechseln wir mal auf jeden Fall auf "TIFF" und auch auf 16 Bit. Wir wollen also hier die möglichst große Qualität, die hier rauskommt, die wollen wir natürlich mitnehmen, denn in dem Programm, mit dem wir dann die virtuellen Tools zusammenbauen, werden ja diese Bilder dann nochmal extra behandelt und das sollte von der größtmöglichen Qualität aus stattfinden. hier, unter dem Blau-Unterstrichene kann man noch je nachdem, was für Format an hier auswählt, noch einzelne Settings angeben, den Alphakanal kann man noch mitnehmen, ich mache ihn meistens sogar weg, das heißt, wenn dazwischen Loch im Bild ist, dann ist es einfach schwarz, Alphakanal kostet einfach zusätzlich Daten, wenn man ihn nicht wirklich braucht, sollte man ihn weglassen. Abhängig davon, welchen Dateinamen wird für das Projekt angegeben, man wird automatisch von dem Dateinamen für die Ausgabe hier generiert, das kann man auch einfach so lassen. und im nächsten Fall haben wir hier, beim Output, die einzelnen Formate. Da wir hier mit Brackets arbeiten und eben unter "Exposure HDR" zur Verfügung haben, entweder ein echtes 32 Bit-Bild zu generieren oder ein Bild, das mit "Exposure Fusion" entsteht. Haben wir hier auch entsprechend die Möglichkeit auszuwählen, was da rauskommt, da "Exposure Fusion" nur 16 Bit-Bilder rausgibt, ist der HDR-teil hier ausgegraut, sobald ich das jetzt hier ändere, kann ich dann hier noch einzelne HDR-Sachen auswählen, dann werden auch mehrere Dateien ausgegeben, und wir haben also hier auch die Möglichkeit, dass man zum Beispiel Photoshop-Dateien, wo jedes einzelne Bild eine einzelne Ebene ist, oder sogenannte Bland-Planes, wo die einzelnen Belichtungsstufen zusammengebaut werden, in unserem Fall werden da drei Panoramen rauskommen, die wir dann in einem anderen Programm HDR-mäßig weiterbehandeln können. Das lassen wir aber alles weg, weil der Vorteil bei PTGui ist und den wollen wir eben auch nutzen, dass wir hier relativ viel auf einmal machen können, denn wir müssen immer bedenken, wir produzieren nicht ein Panorama, sondern eine ganze Reihe, und alles, wo wir Zeit und Aufwand sparen können, ist uns Recht. So, ich gehe wieder zurück aus "Fusion", dann ist der HDR-Teil, wie gesagt, ausgeblendet, und hier kommt einfach nur ein einziges Panorama, das fertige Panorama raus, und das ist schon alles. Hier unten ist dann der Button, mit dem eigentlich gestartet wird, und ganz am unteren Rand, kommt noch unter "Advanced" eine Liste mit den Einzelbildern. Hier haben wir auch die Möglichkeit, noch einzelne Bilder auszublenden von den Belichtungsstufen, das kommt aber im Prinzip nur für spezielle Fälle und problematische Fälle oder für Diagnosezwecke in Frage. Diese ganzen Settings können wir im Prinzip so lassen, die sind auch relativ flott unterwegs, und man kann eben hier auch noch alternative Stitche einbinden, da wird es allerdings technisch und relativ esoterisch, das Gleiche gilt für die Blender, wobei "Smart Blend" zum Beispiel nicht ohne weiteres für Mac verfügbar ist, nur mit einem Trick. "Endblend" ist eine alternative, die etwas anders die Bilder überblendet von Einem zum Nächsten. Ich lasse es mal einfach bei PTGui, auch die Einstellungen hier, "Feather" ist der Übergang, wie weich oder wie hart der Übergang zwischen den Bildern ist und steht also hier immer auf der zweiten Stufe , ist üblicherweise auch in Ordnung und bei Interpolator, da kann ich auswählen, welche Bild-Neu-Berechnungsalgorithmen verwendet werden: "Bicubic sharper (Poly3), das ist das, was Photoshop macht üblicherweise und die Qualität hier ist höher und unter "Default" wird einer dieser Algorithmen ausgewählt und kann man, wenn man genau weiß, was man möchte, kann man das hier noch verstellen. Allerdings sei man gewarnt, gerade die oberen Abteilungen hier sind stritten, weil sie sehr, sehr zeit- und rechenintensiv, es lohnt sich nur für ganz spezielle Fälle. Wir haben hier noch eine kleine Bemerkung, "Stitching On the GPU", das ist praktisch die Grafikkarte und hier kann man dann auch die Settings einstellen, da geht es in die Voreinstellungen und dort kann man auswählen, welche Grafikkarte man "unverständlich" ebenfalls mehrere an Bord sind und wie viel Speicher die zugeteilt bekommt. Kann man im Wesentlichen, wenn es keine Probleme gibt, alles auf diese Settings stehen lassen. Vorteil des Stritchings auf der Grafikkarte ist, dass das erheblich schneller geht, als wenn wir es auf der ZPU, das heißt, auf dem Prozessor selber laufen lassen. Diese Einstellungen sind natürlich Teil des Projekts, sollte man auch hier und da mal wieder speichern und jetzt können wir das Rendering im Prinzip starten und ein fertiges TIFF rausrechnen, allerdings nicht, bevor wir noch abschließend einen kleinen Button hier uns anschauen, der uns später noch beschäftigen wird. Sie können das Panorama sofort berechnen, das dauert ein Weilchen, wobei das hier, auf dieser Rechnerei relativ flott geht, aber muss damit rechnen, dass wir doch eine ganze Menge Daten haben, das sind immerhin jetzt sozusagen 27 Bilder plus die Retusche-Bilder, und es ist ganz angenehm, wenn man jetzt hier eigentlich gleich mit dem nächsten Panorama weiterarbeiten könnte und das Bild-Berechnen auf später verschieben kann. Da geht es also hier dann in den sogenannten Batch-Stitcher, das ist im Prinzip eine Version von PTGui, die hat kein Interface, sondern die ist nur eine Liste, wo man Projekte reinwirft und die werden einfach der Reihe nach berechnet. Das heißt, die macht einfach das, was dieser Dialog dann letzten Endes hier, am Schluss macht, wenn ich auf "Create Panorama" klicke, das wird dann praktisch für eine ganze Reihe von Panoramen benutzt und das ist dann der Batch-Stitcher, da kommen wir noch gleich drauf zu sprechen. Ich lasse mal hier das laufen und das dauert jetzt ein Momentchen, da drücke ich hier mal die Pause-Taste. So, das Rendering ist fast fertig, ich war jetzt aber nur knapp 30 Sekunden draußen, auf Rechnern, die etwas weniger stark motorisiert sind, als die Maschine, auf der ich jetzt hier sitze, kann man rechnen in einem Panorama dieser Größenordnung, das sind ungefähr 130-140 Megapixel, je nach Maschine, zwischen eins und drei Minuten etwa, dass es dauert, bis das Ding fertig ist. Wenn jetzt natürlich mehr Bilder involviert sind, zum Beispiel für Retuschen dann einfach zusätzlich zu den 27, sozusagen Kernbilder des Panoramas noch welche dazukommen, oder man hat mehr Bilder oder mehr Auflösung noch als hier, dann muss man damit rechnen, dass das auch schon mal "unverständlich" pro Panorama dauert und da ist dann eben dieser Batch-Stitcher eine ziemlich angenehme Angelegenheit. So, wir schauen uns natürlich mal das Ergebnis an, was ist da rausgekommen und wir haben jetzt hier den Eingang, ich mache das mal groß, so schaut das jetzt aus, und wenn wir uns das angucken hier von den Daten her, das ist also jetzt 790 MB pro Stück, das ist dann je nach Bild " "ein bisschen größer werden, und das ist jetzt eines der ersten fertigen Panoramen für unser Projekt mit einem virtuellen Tool. Man sieht auch hier, dass die Daten mitgenommen sind, also die Blende wurde mitgenommen, natürlich Belichtungszeit macht keinen Sinn, weil wir verschiedene haben, "ISO 100" und hier bei den Kamera-Daten, da ist einiges verloren gegangen und JPS aber zum Beispiel wurde mitgenommen, was uns eben zum Beispiel hilft, um später diese Panoramen auch zu verordnen, falls wir das wollen. Hier haben wir also praktisch die Endberechnung gesehen in diesem Video und davon ausgehend werden wir jetzt noch ein bisschen. Sachen diskutieren in Richtung Maßenverarbeitung.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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