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Canon EOS 700D Grundkurs

P, Tv, Av und M

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Für fortgeschrittene Anwender erste Wahl: Die Kreativmodi zur Steuerung von Belichtung und Gestaltung der Aufnahmen mit Belichtungszeit und Blende.
05:25

Transkript

Für den fortgeschrittenen Anwender bietet die Kamera vier verschiedene, sogenannte "Kreativprogramme" an. Diese werden am Moduswahlrad eingestellt, und ich stelle Sie Ihnen jetzt erst einmal der Reihe nach vor. Das erste Kreativprogramm, was ich Ihnen vorstelle, "M", die "Manuelle Einstellung". Hier stellen Sie Belichtungszeit und Blende manuell ein, also ohne jegliche Automatik. Dann "AVD Zeitautomatik", hier wählen Sie die Blende vor, die Zeit wird automatisch gebildet. "TV", das Gegenstück, hier wählen Sie die Belichtungszeit vor und die Kamera stellt automatisch die passende Blende dazu ein. Und "P", die "Programmautomatik", hier wird automatisch eine Zeit-Blenden-Kombination gewählt entsprechend der eingestellten ISO-Einstellung, und natürlich auch von den Lichtverhältnissen abhängig. Diese vier Belichtungsprogramme sind für den fortgeschrittenen Anwender, und wenn Sie sich langsam daran tasten wollen, dann ist es natürlich die beste Idee, erstmal die Programmautomatik zu wählen. Sie sehen es hier hinten am Display. Sie haben zahlreiche Möglichkeiten, die Kamera auch noch mit anderen Einstellungen zu versehen. Bspw. können Sie hier einen Bildstil zu dem jeweiligen Belichtungsprogramm dazuwählen, in Anhängigkeit, idealerweise, von den Motiven. Hier steht er gerade auf "P" für "Porträts". D.h. also, wenn Sie Porträts machen mit Programmautomatik, dann kriegen Sie mit diesem Bildstil schönere Farben als bspw. mit dem Bildstil "Landschaft". In den anderen Motivprogrammen für den Einsteiger ist die Kombination bereits vorgenommen. D.h. da brauchen Sie sich diese Gedanken dieser Differenzierung nicht zu machen. Das ist auf der einen Seite einfacher. Auf der anderen Seite haben Sie natürlich hier die Möglichkeit, sehr viel mehr in die Bilder einzugreifen, und die individueller an Ihre fotografischen Ideen anzupassen. Dieser Bildstil, der wird direkt auf die JPEG-Aufnahmen angewendet. Die sind damit fertig. Wenn Sie RAW-fotografieren, dann können Sie den Bildstil natürlich im Nachhinein auch noch mit Canon Software DPP, "Digital Photo Professional", ändern. So, wie Sie bei RAW-Aufnahmen natürlich sowieso die Möglichkeit haben, alle Einstellungen individuell noch vorzunehmen, und zu optimieren. Soweit die Programmautomatik. Gehen wir noch mal in der Reihenfolge rückwärts: Die Blendenautomatik, insbesondere dann wichtig, wenn Sie sagen, ich möchte eine bestimmte Belichtungszeit auf jeden Fall haben,, damit, bspw. wenn Sie ein sich schnell bewegendes Motiv fotografieren, die Phase der Bewegung optimal scharf abgebildet ist, dann wählen Sie entsprechend die Belichtungszeit vor, und automatisch der entsprechenden Lichtverhältnisse wird die Blende gebildet. Wenn das nicht möglich ist, kriegen Sie ein Warnsignal, dann wissen Sie, Sie wollten den Wert auf jeden Fall korrigieren, funktioniert es nicht  mit der entsprechenden Belichtungszeit. Einfluss nehmen, ob das jetzt passt oder nicht, können Sie natürlich auch immer noch in allen vier genannten Programm- Modi auch über die ISO-Einstellung. Die Zeitautomatik, da ist es genau umgekehrt, hier wählen Sie die Blende vor. Wenn Sie mit der Blende Ihre Bilder gestalten möchten, bspw. bei Porträts, wo Sie sagen, es ist wichtig, dass ich einen geringen Schärfebereich habe. Das Auge soll scharf abgebildet sein, der Hintergrund möglichst unscharf, und ob jetzt die Ohren am hinteren Ende noch scharf abgebildet sind, spielt nicht so eine Rolle, sondern der Blick des Betrachters soll sich auf das Auge des Motivs konzentrieren, dann öffnen Sie die Blende, stellen auf den größten Wert, und die Belichtungszeit wird automatisch von der Kamera gebildet. Die andere Gestaltungsmöglichkeit mit der Blende wäre möglichst weit abgeblendet, Landschaftsaufnahmen bspw., und dann wird die Belichtungszeit entsprechend andersrum gebildet. Und wenn Sie ein fortgeschrittener Anwender sind, und einen sehr hohen Anspruch haben an das haben, was die Kamera leistet, dann neigen Sie vielleicht auch ausschließlich zum manuellen Modus. Ich kenne einige Fotografenkollegen, die benutzen fast ausschließlich den manuellen Belichtungsmodus, sind damit auch nicht wirklich langsamer als jemand der eine Automatik, eine Vollautomatik, oder eines der Motivprogramme benutzt. Es ist eine Erfahrungssache. Für den Einsteiger sicherlich zu anspruchsvoll, aber für bestimmte Aufgaben ist es eine ziemlich gute Lösung, auch unter wechselnden Lichtbedingungen. Wobei das Hauptlicht vielleicht immer das Motiv gleichmäßig beleuchtet, Sie aber im Hintergrund wechselnde Lichtbedingungen haben, Sie möchten aber Ihr Motiv immer gleich belichten, dann sind Sie natürlich mit dem manuellen Modus bestens bedient. Der manuelle Modus wird auch dann immer eingesetzt, wenn Sie mit einer Studioblitzanlage fotografieren. Dann wird die Belichtung im Allgemeinen mit einem externen Belichtungsmesser gemessen, die Werte werden auf die Kamera übertragen, und manuell eingestellt, sodass sie auch unter gleichbleibender Lichtbedingung immer gut belichtete Bilder haben. Für welchen Modus Sie sich letztens entscheiden, und wie die Belichtung geregelt wird, das bleibt Ihnen überlassen, Ihren Vorlieben, Ihren Möglichkeiten, Ihren Interessen. Dem fertigen Bild sieht man überhaupt nicht an, mit welcher dieser Techniken Ihre Aufnahmen richtig belichtet wurden.

Canon EOS 700D Grundkurs

Lassen Sie sich die Bedienung Ihrer EOS 700D vom ersten Einschalten der Kamera bis hin zum richtigen Belichten erklären und erfahren Sie, wie Sie Ihre Kamera gekonnt einsetzen.

3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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