Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Organische Elemente zeichnen

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Sie setzen die Arbeit an der Vorzeichnung fort und fügen die organischen Formen hinzu. Verwenden Sie dabei das Transformieren-Werkzeug, um ein perspektivisches Steinpflaster anzulegen.
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Transkript

So, bevor ich jetzt hier, an der Pagode und dem Innenteil, noch weiter ins Detail gehe, möchte ich erst noch die anderen Elemente der Szene anlegen. Hier kann man eigentlich sehr schön sehen, dass der Baum, wie er hier in der Tonwertskizze zu sehen ist, sich schon sehr schön eigentlich in die Szene einfügt, und den werde ich jetzt einfach mal ein bisschen rausarbeiten in meiner Vorzeichnung. Das Schöne an organischen Formen ist, also an Bäumen, Büschen, Felsen und all den Dingen, die haben in der Regel wenig grade Linien, und das heißt, man ist auch relativ frei damit, diese im Raum anzuordnen. Ich versuche trotzdem auch bei organischen Formen und das sieht man jetzt vielleicht auch daran, dass ich hier mit Segmenten arbeite, mit geraden Linien sehr stark, mich immer ein bisschen an der Perspektive in der Szene zu orientieren, darauf zu achten, ob ich zum Beispiel von unten auf den Baum gucke oder eher aus Augenhöhe. Das Ergebnis ist dann jeweils ein etwas anderes und das trägt dann auch viel dazu bei, dass das Ganze dann sich auch in die Perspektive einfügt. So, hier werden wir einen großen Bereich haben, in dem Blätter unseren Blick versperren. Das Blätterdach des Baumes. Und hier denke ich auch immer gerne, eher in Flächen als in einzelnen Blättern. Solche Flächen hier kann man leichter in der Perspektive ausrichten und man kann später immer noch, wenn man möchte, hier einzelne Blätter ausarbeiten. Man kann es in der Vorzeichnung auch gut bei diesen Flächen bzw. manchmal sind es ja auch mehr Volumen als Flächen, bei denen kann man es einfach belassen in der Vorzeichnung, und die Ausarbeitung von einzelnen Blättern, um dem Ganzen auch wirklich das Aussehen eines Blätterdaches zu geben, das kann man dann in der Phase der malerischen Ausarbeitung erledigen. So, hier soll auch ein Baum stehen. So. Der wächst hier allerdings mehr oder weniger aus dem Bild heraus. Von dem sehen wir hier aber vielleicht noch einen schönen Ast. Rein vom Gestalterischen her ist hier halt das Ziel einen merklichen Kontrast zu schaffen zwischen den sehr gradlinigen, aufgeräumten Formen dieses Schreines und den geschwungenen und natürlichen Formen der Bäume. Ja, hier so auf der Horizonthöhe -- ungefähr hier --, da verläuft sich dann die Szene in den Hintergrund. Da werden noch andere Bäume sein. Da schaue ich einfach mal, was meine Tonwertskizze da suggeriert und trage es dann hier in der Vorzeichnung ein. Erfahrungsgemäß braucht man dabei nicht so sehr ins Detail gehen, also vor allem, wenn es sich um natürliche Formen wie Bäume und Büsche handelt, dann reichen auch Andeutungen. Weil man das in der farbigen Ausarbeitung eigentlich noch sehr schön herausstellen kann. Die Vorzeichnung dient dann in diesem speziellen Fall eher dazu, zu signalisieren, dass da halt das hingehört, aber den Aufwand kann man an dieser Stelle so ein bisschen sich sparen. Das sähe schon anders aus, wenn man hier jetzt weitere Gebäude im Hintergrund hätte, da müsste man sich tatsächlich dann auch an der Perspektive stärker orientieren und dann auch dafür sorgen, dass auch die sauber gezeichnet sind. Aber wie gesagt, in diesem Fall reicht es so aus. So, und jetzt wollen wir hier mal auch dafür sorgen, dass auch hier innen drinnen, in diesem Schrein, hier was zu sehen ist. Eine Art Altar, Podest, und dann irgendeine Art Rahmen, in dem vielleicht irgendeine kleine Gottheit steht oder ein Gottesbildnis besser gesagt. Das sieht jetzt fast schon wieder so ein bisschen aus wie etwas, was in einer christlichen Kirche stehen könnte, aber das ist ja vielleicht auch eine interessante Mischung. Ganz so ins Detail sind wir ja bei der Vorplanung nicht gegangen. Mir ging es tatsächlich hauptsächlich darum Elemente zusammenzustellen, die sich gut demonstrieren lassen und wo auch sowohl architektonische als auch organische Formen abgedeckt sind für dieses Training, aber natürlich kann man bei der Gestaltung eines Hintergrundes unendlich ins Detail gehen und sehr viele Rechercheergebnisse mit einfließen lassen und wirklich hier jedes Detail ausarbeiten. Wir beschränken den Detailgrad dieser Vorzeichnung jetzt auf das, was notwendig ist, um ein einigermaßen vernünftiges Ergebnis zu erzeugen. Ja, da sind eigentlich den Details, die man in so einer Zeichnung einbringen kann, nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Ich benutze jetzt hier mal den Radierer, um ein paar Linien auszumerzen, die nicht notwendig sind; bisschen aufräumen. Mit dem Weg hier, da mache ich jetzt vielleicht mal noch einen kleinen Trick, ich mache mir eine neue Ebene und blende mal grad die Zeichnung und alles aus. Jetzt mal ich mir ein grobes Steinmuster, von oben gesehen, also einfach nur grade runter. Das muss jetzt nichts furchtbar Aufwendiges werden. Das dupliziere ich mir vielleicht noch und variiere das hier noch ein bisschen. Jetzt kommt das "Transformieren-Werkzeug", zum Einsatz, einfach, weil ich in der Breite mehr Platz habe; habe mir das Ganze jetzt mal gedreht. Das dupliziere ich jetzt, "Strg+Alt". Das transformiere ich jetzt nochmal, vertikal spiegeln. Und da, wo sich das Ganze allzu sehr wiederholt, mache ich auch noch ein paar Steine von Hand rein. Und jetzt blende ich meine Zeichnung wieder ein, habe eine Wegpflasterung hier auf dieser Ebene, Und jetzt "Strg+T" für das "Transformieren-Werkzeug". Jetzt werde ich dieses Muster hier, diesen Steinweg, in meine Perspektive bringen, indem ich hier mich auch an dem Perspektivraster orientiere. Und das Interessante jetzt ist, dass, wenn man einmal die Viereckpunkte in der Perspektive liegen hat, kann man tatsächlich hier jetzt daran rumschieben, und es wird perspektivisch verschoben. Also auch hier passt die Kante jetzt einigermaßen in die Perspektive. Das heißt, ich kann jetzt hier noch rumschieben, bis dieses Pflaster richtig sitzt und so wird es vielleicht ein bisschen zu stark verzerrt. Da hinten wird man wahrscheinlich nicht mehr so viel davon sehen, aber so in etwa will ich das jetzt haben, und hier radiere ich das jetzt weg, was hinter diesem Steinpömpel passiert. Und damit habe ich mir eigentlich recht schnell, ich kann mal die Perspektive ausblenden, damit man es mal sieht, recht schnell einen Anhaltspunkt dafür geschaffen, ein grobes Steinpflaster auf dem Boden, wie das denn aussehen könnte. Ja, das ist eigentlich eine Methode, die ich sehr gerne einsetze, wenn es darum geht, Muster, die man sehr schnell in einer reinen Aufsicht, zeichnen kann, die aber Mühe machen, sie in der Perspektive zu zeichnen, da benutze ich wirklich gern diese Methode, dass ich die in einer Aufsicht schnell male, zeichne, und dann mit dem "Transformieren-Werkzeug" in die entsprechende Perspektive verzerre. Damit haben wir also schon große Teile unserer Zeichnung angelegt; fehlen noch ein paar Details, aber wir sind schon wirklich nah dran am Endergebnis.

Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Lernen Sie, worauf es bei der Gestaltung eines Hintergrunds ankommt, um Ihre Figur ins richtige Licht zu rücken!

2 Std. 29 min (19 Videos)
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