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Cinema 4D Grundkurs

Optionen für die Deckflächen an Splines

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Der Übergang zwischen der Extrudierung und der Deckfläche kann abgerundet berechnet werden. Zudem stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, um die Struktur des extrudierten Objekts nach einer Konvertierung festzulegen.

Transkript

Immer wenn wir es mit geschlossenen Splines zu tun haben, also diese Spline-schließen-Option hier benutzt wurde, können in der Regel Deckflächen gebildet werden. Deckflächen verschließen also die Form, die von einem Spline begrenzt wird. Wenn sich in dieser Form weitere Segmente befinden, die dann natürlich automatisch auch geschlossen sind, so wie hier in diesem Fall, dann werden diese als Öffnungen in der Deckfläche interpretiert. Wir können diese Deckfläche hier aber auch noch weiter definieren zum Beispiel in Bezug auf die Abrundung und den Übergang zu der eigentlichen Extrudierung. Dafür finden Sie hier am Extrudieren-Objekt einen Reiter für die Deckflächen. Da sind praktisch die Einstellungen zu finden, wie die Deckflächen berechnet werden sollen, und ob sie überhaupt berechnet werden sollen. In dem Zusammenhang werfe ich nochmal kurz einen Blick hier auf unsere Splinemaske. Ihnen ist vielleicht aufgefallen, dass wir durch das hierarchische Auswerten hier eine Veränderung sehen. Normalerweise war dieser Stern ja hier eine Ausstanzung eigentlich. Und im hierarchischen fällt es aber weg. Das ist leider eine Geschichte, die man kennen muss, weil Hierarchisch eigentlich nichts anderes bedeutet, als dass das Extrudieren-Objekt diese ganze Liste an Splines durchmarschieren soll und jedes Spline-Objekt einzeln in die Tiefe zieht. Das heißt, der sieht hier einen einzelnen Stern, n-Eck und Rechteck, und nimmt nicht so richtig war, dass die ja eigentlich miteinander interagieren hier in der Splinemaske. Das heißt, um diese Fehler zu korrigieren, wenn es nötig sein sollte, mehrere Splines unter dem Extrudieren-Objekt hierarchisch zu bearbeiten, müssten Sie erst auch wieder konvertieren. Dazu klicken Sie die oberste Splinemaske an, würden wieder sagen konvertieren und Sie erhalten dann ein ganz normales Spline-Objekt, was praktisch das Ergebnis der Splinemasken enthält. Und Sie sehen, dann funktioniert das Ganze wieder. Das nur so als Nebenbei-Information, weil diese Hierarchisch-Option uns sonst hier diese Splinemaske etwas zerstört hätte optisch. Nun gut, wir waren bei den Deckflächen und haben uns schon hier angesehen, dass es hier eine Rubrik dafür gibt, wo Sie Einstellungen für Start und Ende treffen können. Start und Ende beziehen sich auf die Verschiebung. Start ist also dort, wo der Original-Spline liegt. Also wenn ich jetzt hier im Punkte-Modus bin, Sie sehen ja, hier liegt dieser Spline, das ist praktisch die Start-Deckfläche. Wenn ich die nicht möchte, gehe ich hier bei Start auf Keine. Sie sehen, dann fällt die hier weg und ich kann praktisch in die Form hineinschauen und sehe jetzt praktisch auf die Rückseite der hinteren Deckfläche, die bei Ende definiert ist. Auch die kann ich natürlich weglassen und habe es dann nur noch mit so einem Streifen zu tun. Ähnliche Resultate erhalte ich auch immer dann, wenn mein Spline offen ist. Das heißt, wenn ich jetzt hier sage, Spline schließen möchte ich nicht bei dieser selbst gemalten Form, dann kann ich jetzt hier bei den Deckflächen einstellen, was ich möchte, die können einfach nicht gebildet werden, weil die Form eben nicht komplett geschlossen ist. Erst wenn ich hier sage, wieder schließen, dann kann eine Deckfläche gebildet werden. Nun gut, neben Deckfläche und keine Deckfläche gibt es hier auch noch die Option für Rundung. Sie sehen, dann bekommen wir hier so einen kleinen Übergang am Rand, aber die Deckfläche selbst fällt weg. Oder aber wir sagen, wir hätten gern die Deckflächen und Rundung. Dann bekommen wir hier den Übergang und entsprechend der Bereich dazwischen wird wieder geschlossen, so wie es vorher war. Die Rundung selbst kann über den Radius definiert werden. Und Sie sehen hoffentlich, was passiert, dass nämlich die Form, die Außenform hier sich verändert. Das heißt, der Querschnitt, den ich ja eigentlich über den Spline gezeichnet hatte, der wird verlassen und die Form wächst nach außen. Das hat man standardmäßig so gemacht, um einfach mehr Spielraum zu bekommen, was die Breite der Abrundung angeht. Denn wenn ich nach außen wandere in Abhängigkeit des Radius für die Abrundung, dann minimiere ich die Gefahr, dass ich hier in engen Kurven Überschneidungen bekomme. Wenn ich das nicht möchte, wenn ich also zum Beispiel ein Logo gezeichnet habe als Spline oder einen Text, und ich möchte, dass dieser Text exakt so bleibt, aber zudem mit einer Rundung versehen wird, dann muss ich hier eine Option bemühen dafür, die nennt sich Kontur beibehalten. Sie sehen, wenn ich jetzt den Radius geht der nach innen und hier außen bleibt es stehen. Das hat aber genau das zur Folge, was man jetzt hier sieht, dass wenn Sie irgendwo enge Kurven haben oder innere Strukturen, die nah an den äußeren Rand rankommen, kriegen wir halt eine Gefahr, dass es hier zu Überlappungen kommt. Das wird nicht automatisch abgefangen. Das heißt, Sie müssen gegebenenfalls den Radius dann etwas reduzieren, wenn Sie derartige Fehler irgendwo dann bemerken. Aber Sie sind zumindest auf der sicheren Seite, dass die Form die gleiche geblieben ist. Wenn man sich jetzt diese Abrundung einmal genauer ansieht, man sieht es ja hier direkt auch schon, wenn man das Glanzlicht sich anguckt, dann ist das nicht wirklich eine Rundung, sondern eher eine Schräge. Und das hat damit zu tun, mit diesem Stufe-Wert. Dieser Stufe-Wert ist nämlich nichts anderes als ein Segmentwert. Das heißt, wenn ich mir hier Linien einblenden lasse, sehe ich, dass hier die Rundung nur aus einer Fläche besteht und da kann ich natürlich keine Rundung mit erzeugen. Das heißt, ich muss hier die Anzahl für die Stufen erhöhen, damit jetzt hier tatsächlich eine konvexe Rundung erzeugt wird. Das ist hier der Rundungstyp, mit dem ich praktisch definiere, wie die Abrundung gerechnet werden soll. Jetzt sieht es schon viel besser aus. Diese Rundung kann Konvex sein. Das ist das Typische, was man versteht unter einer Abrundung. Kann aber auch Konkav sein. Das wäre praktisch die invertiert Form, nach innen gekrümmt, also so ausgefräst. Hier sieht man es, dass der Radius jetzt nach innen geht. Linear haben wir auch noch. Dann hätten wir uns nur die Stufen sparen können, weil das ja jetzt wieder praktisch nur eine Gerade ist. Dann haben wir einen Halbkreis, der so praktisch aufgesetzt ist. Hat ein bisschen was von Konservendose. Oder wir haben Eingelassen. Im Prinzip das Gleiche, nur mit einem eckigen Querschnitt statt einem runden. Ja, und dann gibt es hier noch tatsächlich Stufen mit 90-Grad Winkeln, entweder 1 oder 2 Stufen, die den Übergang gestalten von dem Seitenteil zur Deckfläche. Das lässt sich vom Typ her nur einmal einstellen für vorne und hinten. Aber Sie können eben über diese Start- und Ende-Menüs definieren, ob Sie überhaupt Deckflächen oder Rundungen haben wollen. Nur eben: Der Typ kann nur einmal eingestellt werden, einmal für beide Seiten. Wir haben hier unten dann noch weitere Optionen, auf die ich kurz eingehen möchte. Also wenn wir jetzt hier zum Beispiel Konvex haben, und würden jetzt auf die Idee kommen, dieses Objekt zu konvertieren, weil wir zum Beispiel mit den Punkt, Kanten oder Polygonen daran arbeiten möchten für die Modellierung. Das heißt, man würde das Extrudieren-Objekt anklicken, sagen konvertieren. Und bekommt dann hier eine Gruppe an Objekten. Dadurch dass es jetzt zwei Splines waren, bekommt man jetzt im Prinzip jetzt nochmal zwei Extrudieren-Objekte und müsste die jetzt nochmal konvertieren, wieder aufklappen und jetzt sind wir tatsächlich an dem Punkt, wo wir die einzelnen Polygonteile hier haben für die verschiedenen Segmente an den Splines. Das wäre also nur das Seitenteil. Das wäre nur die Rundung. Das wäre nur die vordere Deckfläche. Kommen wir noch drauf zu sprechen, warum das hier in einem anderen Grün/Blau-Ton zu sehen ist. Und hier die hintere Deckfläche genauso. Das sind also einzelne Teile, so ähnlich wie wir das schon gesehen haben am Würfel, wenn wir sagen, wir hätten gern getrennte Flächen. Ich gehe jetzt diese Schritte mal zurück, bis wir wieder an dem Original sind, hier ist es. Und wir haben jetzt hier eine Option, die nennt sich Einziges Objekt erstellen. Und wenn Sie ganz genau hinschauen, ich mache es jetzt nochmal an und aus, Sie sehen, was hier ein bisschen mit der Schattierung passiert. Hier kann man noch sehr hart abgegrenzt sehen, wo die Rundung anfängt und endet und dann die Deckfläche beginnt. Wenn ich das anhake, ist das ein sehr viel homogenerer Schattierungsübergang. Und das hat damit zu tun, dass intern normalerweise diese Elemente separat berechnet werden. Also Seitenteil, Rundung, Deckfläche jeweils vorn und hinten, alles separate Algorithmen, die das berechnen und deswegen auch nach dem Konvertieren separate Objekte. Wenn ich hier sage, mach daraus bitte ein einzelnes Objekt, dann werden diese Strukturen miteinander fest verbunden und verschweißt, sodass das alles tatsächlich ein zusammenhängendes Objekt ist. Schauen wir mal, ob das stimmt. Wenn ich jetzt wieder sage, konvertieren, ich klappe wieder auf, ich habe jetzt wieder meine zwei einzelnen Extrudierungen, konvertiere die und tatsächlich, Sie sehen hier, diese Einzelelemente sind jetzt weg. Wenn ich das obere Objekt anklicke, Sie haben jetzt hier eine zusammenhängende Struktur. Wenn ich jetzt hier ein Polygon angreifen und wegziehen würde, Sie sehen die Rundung bleibt am Rand daran hängen. Das ist alles zusammenhängend. Und das macht sich natürlich bemerkbar wieder im Zusammenspiel mit den Phong-Tags, die wir da auch dran hängen haben, weil das Phong-Tag dann natürlich sehr schön erkennen kann, wie die Neigung an den benachbarten Flächen aussieht. Wenn die benachbarte Fläche wirklich fest verbunden ist, fließt das in diese Phong-Berechnung mit ein. Und Sie sehen hier diesen Phong-Winkel, den wir hier haben. Das ist unter anderem eben eine Einstellmöglichkeit dafür. Wenn ich das jetzt hier mal loslöse, sehen Sie, wie jetzt hier den Phong-Winkel noch separat steuern kann für die Abrundung. Wenn ich sage Einziges Objekt erstellen, dann wir das jetzt hier komplett übernommen von diesem Phong-Tag, was beim Extrudieren ja auch dranhängt. Und entsprechend hier würde jetzt hier die Schattierung hierüber gesteuert. Also diese Option macht, denke ich mal, in der Regel Sinn, wenn Sie einen wirklich schönen, homogenen, zusammenhängenden Eindruck der Schattierung hier sehen wollen.

Cinema 4D Grundkurs

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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