Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Optionale Dachträger modellieren

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Wem das Dach zu einfach konstruiert ist, der kann eine zusätzliche Tragkonstruktion nutzen, die sich recht schnell aus einigen Würfeln samt groben Zylindern als Schrauben konstruieren lässt. Eine angepasste Kameraperspektive rückt den Fokus schließlich mehr auf den oberen Teil der Szene.

Transkript

Ja, im Prinzip können Sie das Dach dann so, als abgeschlossen betrachten. Ich könnte es dann doch nicht ganz lassen, nur als Option hier eine Tragkonstruktion noch drunterzusetzen, die an den Säulen festgeschraubt ist. Besteht einfach nur aus ein paar Würfeln, die entsprechend über ein Geometrie-Objekt dann auch auf die andere Raumseite rübergespiegelt werden, und das kann man jetzt hier als Ränder-Instance sehr schön durchkopieren jeweils an die Säulen, um das zu stützen. Sie sehen, dass ja, durch die Schrauben, die einfach nur wieder sechseckige Zylinder sind, und so ein Bevel-D-Format so, dann hier auf den Würfeln liegt, die so ein bisschen durch ein paar Schnitte in Form gebracht wurden, kriegt das Ganze dann doch noch mal eine Komplexität, in der Dachkonstruktion, und die das, denke ich mal, noch ein bisschen glaubhafter macht das Ganze. Das so ein Riesen Glasdach hier entsprechend auch trägt über diese große Spannweite des Raums. Die zweite Geschichte, die ich etwas verändert habe, hat auch unmittelbar mit dieser Dachkonstruktion zu tun. Und zwar hat mich das optisch etwas gestört aus Sicht der Kamera. Der Aufbau, den wir auf unserem Fahrstuhl haben, der kollidiert hier optisch etwas sehr mit diesen Aufbauten. Deswegen habe ich den etwas tiefer gezogen. Also, der Abstand zwischen dem Fahrstuhl und diesem Aufbau hier mit der ganzen Antriebsmechanik, den habe ich etwas reduziert und das Ganze etwas nach unten gezogen. Also, an der Form selber nichts verändert. Und dem entsprechend hier hinten genau das Gleiche. Dadurch habe ich ein bisschen mehr gestalterische Freiheit gewonnen, was die Platzierung der Kamera angeht. Sie sehen, ich habe die etwas verschoben, sodass jetzt diese so vor von uns ja, schon modellierte Ecke hier mit hineinkommt. Habe ich jetzt aus Versehen die Kamera verstellt. Das wollte ich nicht. Einfach um die Möglichkeit zu haben, hier eventuell noch ein paar Details anzubringen, wie zum Beispiel, eine Wandlampe. Aber ich habe hier schon mal so einen Würfel grob platziert, den ich hier auf der Höhe des Fahrstuhls einfach mal rübergezogen habe, um so ein bisschen die Verhältnisse abklären zu können. Und na ja, die Kameras einfach nur ein bisschen verschoben. Man muss dann wieder daran denken hier die Bildvorlage natürlich zu beachten. Also, die Kamera im Prinzip über die Bildvorlage gedreht, so wie wir das zuvor auch schon gemacht haben hier bei diesem Null-Objekt, wo die Bildebenen und die Kamera selber drin liegen. Das Verhältnis zwischen dem projizierten Foto unseres Modells hier auf der Ebene und eben dem Kamera-Blick erhalten bleibt. Ansonsten ja, das Bild wirkt dadurch natürlich jetzt etwas anders, aber wir haben mehr Blick auf den Himmel. Ich kann Ihnen ja, mal kurz die Kamera-Einstellung hier zeigen. Brennweite 40 mm, wie besprochen, weil die auch aus den [XF]-Daten entsprechend ablesbar waren von dem Foto. Ein bisschen mit den Offset-Werten gespielt, hier vor allen Dingen eben um den oberen Teil etwas ins Spiel zu bringen. Sie sehen, wenn ich das jetzt hier auf Null belasse, haben wir etwas sehr viel langweiligen Boden damit drin. Und so hat man hier eventuell noch etwas Spiel, zum Beispiel, mit so einem Doppeldecker-Flugzeug, mit einem Zeppelin, oder eben einfach mit einem interessanten Himmel mehr zu arbeiten. Eben, was so ein bisschen zu der Bildstimmung passt, die ja, so ein bisschen Fantasylastig ist. Soweit nur kurz zu den Ergänzungen, die ich hier noch gemacht habe. Also, wie gesagt, das ist jetzt nur eine Option hier diese Träger mit runterzuziehen. Können Sie natürlich auch gerne weglassen. Sie sehen, das ist jetzt hier einfach durchinstanciert. So sehe es dann eben ohne aus. Ist auch in Ordnung. Kommt immer drauf an, wie viel Arbeit man sich machen möchte. Die dritte Stütze hier hatte ich jetzt noch mal weggenommen, weil die so ein bisschen durch die zurückgezogene Raumecke an der Stelle in der Luft hängen bleibt. Die macht da sowieso keine Sinn. Im nächsten Abschnitt kommen dann vielleicht dann noch ein paar kleine Details dazu, wie zum Beispiel, hier im Inneren des Aufzugs. Die ja, nackten Wände hier im oberen Teil sind ein bisschen zu langweilig. Unten habe ich ja, -- oder haben wir zusammen -- ja, schon so etwas eine Holzlatten-Konstruktion angedeutet, und dann, schon angesprochen, hier vielleicht etwas an den Wänden noch mit einer Beleuchtung arbeiten. So kleinen Wandlampen. Das könnte ganz nett aussehen, damit die Wände nicht ganz so kahl sind. Und dann denke ich mal haben wir es eigentlich geschafft. Man ist eigentlich ja nie fertig mit so einem Projekt, aber dann wäre das eine runde Sache.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Lernen Sie, die gängigen Modelliertechniken und Objekte von Cinema 4D kennen und sehen Sie, wie Sie den Innenhof des Bradbury Building modellieren.

5 Std. 27 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.03.2017

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