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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Optimierung und Vervielfältigung der Regen-Ebene

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Die dunklen Bereiche der Regen-Ebene werden ausgeblendet, die hellen bleiben übrig. Dann wird die Ebene dupliziert, um realistischer zu wirken.
07:32

Transkript

Schauen wir unseren Regen jetzt mal ein bisschen genauer an, das heißt, wir zoomen mal in unsere Aufnahme hinein und dann schaut man sich den Regen an und sagt, Moment, da sind ja helle Regenstriche, diese Regenstriche sind vollkommen okay, auch wenn Sie vielleicht ein bisschen zu lang sind, aber diese dunklen Regenstriche die können wir auf gar keinen Fall stehen lassen. Das funktioniert nicht, das sind jetzt die dunklen Teile unserer Störung, die wir da eingefügt haben, und diese dunklen Teile, die dunklen Pixel quasi, die sind natürlich genau so bewegt worden, wie die hellen, nur, dass die nicht nach Regen aussehen. Die müssen wir also wieder rausfischen, das heißt, wir klicken hier mal in unseren Regen hinein, in die Ebene und dann klicke ich einfach doppelt hier in den grauen Bereich der Regenebene 1, schiebe das mal ein bisschen auf die Seite, und über den Ebenenstil kann ich jetzt die dunklen einfach ausblenden. Gehen Sie ruhig mal relativ weit nach oben, jetzt bin ich bei 149, jetzt ist nicht mehr sehr viel übrig vom Regen, aber eben an der Stelle ist es recht sensibel, wenn Sie weiter nach rechts fahren, haben wir gar keinen Regen mehr, weiter nach links kommt der Regen langsam wieder, und jetzt sieht das schon besser aus. So ungefähr sollte dieser Regen aussehen, gefällt mir schon mal ganz gut, nur, dass ich nach wie vor der Meinung bin, dass diese Regenstriche, die ja natürlich durch die lange Belichtungszeit, die wir bei diesen Lichtverhältnissen erwarten dürfen, zustande kommen, dass sie doch ein bisschen zu lang sind. Aber egal, das können wir auf jeden Fall einmal so stehen lassen, das bestätige ich so, und wenn ich sie jetzt noch etwas kürzer haben will, dann muss ich wohl nochmal in die Weichzeichnergallerie, das heißt, hier einfach nochmal doppelt klicken, und die Geschwindigkeit von 50 %, die hier steht, vielleicht ein bisschen runterfahren. Wir nehmen mal ungefähr knapp die Hälfte, das sieht für mich besser aus, eher nach Regen auf jeden Fall, das lassen wir so stehen, das kann ruhig so bleiben, aber so sieht das für mich eher nach Regen aus, finde ich auf jeden Fall besser, also bestätigen wir das. So, und jetzt sieht das schon eher nach dem aus, was ich eigentlich haben möchte. Allerdings, das muss man gleich mal dazu sagen, eine einzige Regenebene wird höchstwahrscheinlich nicht ausreichen. Eine Regenebene ist einfach nicht genug, das sieht aus, als wären im Vordergrund ein paar Tröpfchen, im Hintergrund passiert gar nichts, deswegen würde ich ganz gerne diese Regenebene über "Cmd+J" einmal duplizieren, dann wird sie erst mal stärker, grade so, als hätten wir sie kopiert, dupliziert, kopiert, ist auch genau das Gleiche, nur jetzt haben wir natürlich die Möglichkeit, weil wir das Ganze als Smartobjekt gemacht haben, nochmal, sowohl in den Rauschenfilter reinzugehen als auch, was mehr bringt, in die Weichzeichnergallerie, ich mache das mal, und verlege mal diesen Pfad, den wir hier hatten, mache den mal ein bisschen anders, lege den mal hier rüber, nehme diese Kurve hier raus, nehme diese Kurve auch ein bisschen raus, mache das Ganze mal etwas gerader, und alleine das dürfte schon eine Menge bewirkt haben, weil wir jetzt nicht mehr die gleichen Regentropfen übereinander haben. Sondern wir haben jetzt neue eingefügt. "Cmd+Z", so sah es vorher aus, so sieht es jetzt aus, da können wir auf jeden Fall ein bisschen mehr damit anfangen, jetzt allerdings, auf die Gefahr hin, dass ich Ihnen auf die Nerven gehe, jetzt sind sie mir zu kurz. Diese Regenstriche, die hätte ich jetzt gerne ein bisschen länger, also wieder rein in die Weichzeichnergallerie und den Wert von 28 mal wieder ein bisschen erhöht. Ich denke, dass wir hier bei irgendwas zwischen 40 und 50 ganz gut fahren. So, dann bestätigen wir das und haben jetzt, jawohl, das, was wir schon eher als Regen bezeichnen könnte. Was mir noch nicht so richtig gefällt, ich habe ein bisschen stark aussortiert, das sehen Sie hier auch, das sind nur noch diese ganz hellen Striche übrig, also vielleicht noch mal doppelklicken in diese Ebene, und so kann man sich langsam rantasten und diesen Regler, den wir jetzt einfach nur nach rechts geschoben haben, mit gedrückter "Alt"-Taste nochmal ein bisschen auffächern, so sieht das Ganze ein bisschen organischer aus, das mache ich für beide Ebenen, also sowohl für die Kopie als auch dafür, nochmal Doppelklick, und hier definieren wir einen Übergang, also alle Tonwerte bis zu diesem Tonwert 100 sind jetzt ausgeblendet, in diesem Tonwertbereich werden sie langsam eingeblendet, und erst ab 128 sind alle Tonwerte wieder da, das macht der Ebenenstil, und das sieht ein bisschen mehr nach Regen aus, sehr viel besser, okay. Wunderbar. Jetzt sollte man natürlich mal überlegen, und dann fällt einem auf, dass diese Regenschichten, die wir da reingebaut haben, eigentlich ja gar nicht überall sein können, also es können nicht alle Regenschichten über dem gesamten Bild sein. Eine zumindest müsste so ausmaskiert werden, dass dieses Schild sie nicht mehr mitbekommt. Warum? Na ja, vor diesem Hintergrund, wo ich in die Ferne schauen kann, sehe ich doch viel, viel mehr Regentropfen hintereinander, als wenn das Schild meinen Blick stoppt, das heißt, hier zwischen Betrachter und Schild, ist einfach weniger Regen als zwischen Betrachter und Gebirge, logisch und deswegen lege ich für eine der beiden, spielt keine Rolle, welche, eine Ebenenmaske an und male mit einem ganz normalen schwarzen Pinsel, 100 % Deckkraft, hier den Regen wieder weg, dann sieht das alles ein wenig natürlicher aus. Das müssen Sie nicht wirklich absolut akribisch machen, aber eben so, dass man sieht, da hat jemand nachgedacht und hat hier den Regen wieder weggenommen. So, dann gefällt mir das schon deutlich besser. Wenn es Ihnen zu stark ist, sieht vielleicht ein bisschen zu stark aus, da kann man mit der Deckkraft ein bisschen spielen, die Deckkraft noch ein bisschen runtersetzen, sowohl bei dieser als auch bei dieser Ebene, so sieht es eher nach Regen aus, und damit haben wir zwar die Regentropfen, aber noch nicht diese Trübnis, die ein solches Wetter normalerweise mit sich bringt, die fehlt noch, die müssen wir auch noch reinmalen, und das male ich in einer neuen Ebene, dort malen wir das natürlich mit entsprechendem Grau, also weder Weiß noch Schwarz, sondern irgendein Grau, in dieser Art ungefähr, das darf auch ein bisschen bläulich sein. Weil wir ja in den Hintergrund schauen, das heißt, Richtung Hintergrund schauen, und das ganze Bild ist blau, also können wir davon ausgehen, dass der Regenschleier, durch den wir durchschauen, auch so ein bisschen einen Blauton bekommen kann. Na ja, so ein helles Grau, ungefähr diese Art, das reicht aus, Sie können diese Tonwerte gerne übernehmen oder können mit eigenen experimentieren, ich bestätige das erst mal, und male jetzt mit großer Werkzeugspitze, sehr großer Werkzeugspitze, na ja, sehr groß, was haben wir denn jetzt hier, 1200, das ist doch schon ganz schön groß und eine Deckkraft von 10 % hier diesen trüben Regenschleier ins Bild. So, dann sieht das alles schon ein bisschen mehr nach Regen aus, es ist durchaus in Ordnung, wenn Sie das zum Horizont hin mit einer kleineren Spitze wiederholen, denn der Horizont ist ja wirklich am weitesten weg, und der müsste ja eigentlich dafür sorgen beziehungsweise durch diesen Regenschleier nicht mehr so sehr schön zu sehen sein. Damit das Ganze dann wieder von dieser U-Bahn-Station weggenommen wird, setze ich auch hier eine Ebenenmaske ein, Deckkraft 100 % und male mit gedrückter "Shift"-Taste den Regenschleier hier wieder weg von unserer U-Bahn-Station, weil da hat er ja nichts verloren. So, jetzt würde ich mal sagen, haben wir ein ziemliches Unwetter angerichtet, wir schauen uns das Ganze mal an. Es sieht so aus ohne. So aus mit, ich nehme alle Regenebenen, lege Sie über "Cmd+G" in eine neue Gruppe, nenne diese Gruppe "Regen" und bin vorläufig mal ganz zufrieden.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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