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Digitale Transformation im Unternehmen

OKR - Das Framework für modernes HR

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Hier erläutern Christian Jacob und Patrick Lohbacher, weshalb OKR mittlerweile den Standard für Personalarbeit darstellt und was dahinter steckt.

Transkript

In diesem Video stellen wir das Framework OKR vor. OKR steht für Objectives and Key Results und ist ein Framework, dass ein so klassisches Thema wie Zielvereinbarung mit moderner, agiler Personalführung verbindet. OKR ist bereits in den siebziger Jahren bei Intel von Andrew Grove entwickelt worden. Am Anfang hatte es große Ähnlichkeiten zu dem Management by Objectives' NBO Framework. Aus diesem Grund wird OKR bis heute oft als NBO 2.0 bezeichnet. Mitte der neunziger Jahre setzte Google gleich zu Beginn ihrer Geschichte diese Methode zur modernen Personalführung ein und entwickelte es deutlich weiter. Mittlerweile gilt OKR als Standard für Personalführung in agilen Kontexten. Aber wie funktioniert OKR genau? OKR teilt Ziele in Objectives und Key Results auf. Objectives sind visionär und emotional. Sie haben noch nichts mit messbaren Elementen zu tun. Sie sollen den Mitarbeiter motivieren, einer Richtung zu folgen. Objectives kann bspw. für einen Sänger heißen, der neue Michael Jackson werden. Das klingt visionär, begeisternd und gibt der harten Arbeit einen Zweck, eine Sinnerfüllung. Key Results sind auf der anderen Seite dafür zuständig, das Objective messbar zu machen. Key Results sagen uns zudem, was wir eigentlich tun müssen, um unserem großen Ziel, dem Objective näher zu kommen. Unser Sänger könnte sich z.B. das Key Result "zehn neue Bühnen-Performances einstudiert" oder "vier neue Singles aufgenommen" geben. Key Results klingen nicht mehr so begeisternd, sollen es aber auch gar nicht. Sie sagen uns, was wir tun müssen, begeistern tut uns das Objective. Objectives motivieren uns, die höchsten Berge zu erklimmen. Key Results zeigen uns die Route. Was aber sind die Elemente, weswegen OKR das perfekte Beispiel für moderne Mitarbeiterführung ist? Die Elemente von OKR sind zu unterteilen in Rollen, Events und Artefakte. Die Rollen. Der OKR-Master ist die entscheidende Rolle im OKR-Framework. Der OKR-Master ist der Coach im Unternehmen. Er ist Experte für den Prozess und somit auch zentraler Ansprechpartner für jeden Mitarbeiter für das Thema OKR. Darüber hinaus coacht er die Mitarbeiter aber auch aktiv. Er sieht, an welcher Stelle er noch aktiv unterstützen muss und wo er ggfs. noch Hindernisse beseitigen muss. Der OKR-Master passt perfekt zur modernen Führungskraft im Sinne eines Servant Leader und ist die Schlüsselrolle für eine gelungene Einführung von OKR. Die Events. Im OKR gibt es mehrere Events, die fester Bestandteil des Frameworks sind. Das erste Event sind die Workshops. OKR entstehen von dem Mitarbeiter selbst. Das Erfolgsrezept sind OKR-Workshops. Die Workshops werden vom OKR-Master moderiert, der mit seiner Coaching-Erfahrung und einem geschickten Mix von Moderationstechniken den Workshop zu einer Ideenoase für den kommenden Zyklus macht. Die OKR-Workshops gibt es auf Unternehmens-, Team- und Mitarbeiterebene. Das zweite Event ist das Review. Am Ende eines Zyklus werden im OKR-Review die OKR ausgewertet. Damit auch wirklich nach jedem Zyklus überprüft werden kann, wie erfolgreich dieser war, gibt es das Review als institutionalisiertes Event. Zudem gibt es während des Zyklus regelmäßige Reviews, um zu überprüfen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Das dritte Event ist die Retrospektive. Am Ende des Zyklus bekommt das Team die Gelegenheit zur Überprüfung, wie der OKR-Prozess bereits adaptiert wurde oder wo noch Herausforderungen sind, die es zu lösen gilt. Für den OKR-Master ist dieses Event das Herzstück des Frameworks. Er bekommt hier die Gelegenheit, Hindernisse zu entdecken und dem Team zu helfen, sich selbst zu verbessern. Die Artefakte. Im OKR Framework gibt es ein ganz entscheidendes Artefakt: die OKR-Liste. Die OKR-Liste bildet alle OKRs ab, egal ob Unternehmens-, Team- oder Mitarbeiterebene. Wichtig dabei ist, dass die OKR-Liste übersichtlich und intuitiv zu bedienen ist. Der Mitarbeiter soll mindestens einmal täglich mit ihr in Berührung kommen. Die OKR-Liste soll Ausgangspunkt für zielgerichtete Kommunikation im gesamten Unternehmen sein. Diese Rollen, Events und Artefakte machen OKR zu dem Standard für agile und moderne Personalführung in Zeiten der Digitalisierung. Gewinner der Digitalisierung wie Google, Twitter, LinkedIn oder Zinga haben dies bewiesen. Sie nutzen OKR bereits mehrere Jahre und sind nicht zuletzt deshalb, auch zu den Gewinnern der digitalen Transformation zu zählen.

Digitale Transformation im Unternehmen

Sehen Sie, was genau unter „digitaler Transformation“ zu verstehen ist und welche Auswirkungen sie für jedes Unternehmen mit sich bringt.

2 Std. 5 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.10.2016

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