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Computerstrafrecht

Offizielle Zahlen aus der polizeilichen Kriminalstatistik

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Ein paar Werte aus der polizeilichen Kriminalstatistik helfen dabei, Cybercrime-Delikte im Vergleich zu "normalen" Straftaten besser einordnen zu können.

Transkript

Ein kurzer Blick auf Statistikwerte mag vielleicht nicht die spannendste Angelegenheit sein. Es wird allerdings dabei, den Bereich Cybercrime besser einordnen zu können. Im Jahre 2014 hat die offizielle polizeiliche Kriminalstatistik, kurz PKS, insgesamt über 6 Millionen Straftaten verzeichnet. 2013 waren es noch ca. 5,9 Millionen, was einen Anstieg von rund 2 % entspricht. Die Computerkriminalität im weiteren Sinne hatte 2014 einen Anteil von knapp 75.000 Straftaten. Fälle des Computer- bzw. des Internetstrafrechts im engeren Sinne gab es im gleichen Zeitraum knapp 50.000. Exemplarisch lassen sich folgende Einzelstraftaten betrachten, die für den Sektor Cybercrime typisch sind. Computerbetrug, cirka 22000 Fälle, Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten, über 2 Millionen Fälle, Fälschung beweiserheblicher Daten beziehungsweise Täuschung im Rechtsverkehr bei der Datenverarbeitung, circa 8000 Fälle, Datenveränderung, Computersabotage, circa 5500 Fälle oder auch das Ausspähen beziehungweise Abfangen von Daten, knapp 12.000 Fälle. Die Zahl der insgesamt aufgeklärten Fälle ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2,7% angestiegen auf etwa 3,3 Millionen Fälle. Natürlich finden sich in der jährlichen PKS noch sehr viel mehr Zahlen und Fakten, was allerdings hier den Rahmen sprengen würde. Jeder Interessierte kann sich die gesamte Statistik als PDF herunterladen zum Beispiel von Internetseite des Bundesinnenministeriums.

Computerstrafrecht

Errlangen Sie als juristisch Interessierter einen ersten Überblick über das breitgefächerte und spannende Gebiet des "Cybercrime".

1 Std. 16 min (35 Videos)
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Erscheinungsdatum:22.02.2016

Dieses Video-Training berücksichtigt die Rechtslage in Deutschland und an gekennzeichneten Stellen in der Schweiz und in Österreich bis einschließlich Oktober 2015. Es soll für die angesprochenen Rechtsbereiche sensibilisieren und ein entsprechendes Problembewusstsein schaffen. Eine Einzelfall-bezogene ausführliche Beratung durch einen hierauf spezialisierten Anwalt wird hierdurch nicht ersetzt.

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