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SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Office Online Server einrichten

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Die aus früheren Versionen beliebten Excel Services stehen in SharePoint 2016 nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen wird die Nutzung von "Office Online" empfohlen. Dieses Video zeigt, wie Sie einen Office-Online-Server einrichten und in der SharePoint-Farm bereitstellen.

Transkript

Bei den mit bist SharePoint 2013 handelte es sich um eine sehr beliebte Funktion um Excel Dateien im Browser öffnen , das bedeutet also Excel Dateien anzeigen zu können, ohne dass ein Excel lokal installiert war. Mit SharePointServer2016 wurden die Excel-Services entfernt, stehen nicht mehr zur Verfügung und stattdessen wird auf Office Online Server verwiesen, was die nächste Version der OfficeWeb Apps darstellt, also eigentlich in OfficeWeb Apps 2016 Server. Die OfficeWebApps wiederum, bilden eine Applikations-Plattform, mit Hilfe derer sämtliche Office-Programme, PowerPoint, Excel, Word im Browser abgebildet werden können. Das heißt man kann sich in eine On-PremiseFarm, in eine Lokal installierte Farm die gleiche Funktionalität holen, wie man sie bereits aus der Cloud oder vom Microsoft One Drive kennt, dass wenn in Word Dokument angeklickt und geöffnet wird, dass es dann erst im Browser angezeigt wird. Dieses Video führt Sie in die Installation von Office Online Server ein, um Ihnen eine Alternative zu den vielleicht benötigten ExcelServices zu liefern. Er stellt jedoch keine vollständige Referenz des Office Online Server dar. Wie bekommt man Office Online Server ? Office Online Server wird mit MicrosoftOffice lizensiert. Das heißt also, es ist keine eigene Lizenz verfügbar, sondern Sie müssen ein Office-Paket für Ihr Unternehmen lizensieren und können dann den Office Online Server aus dem entsprechenden Download Portal von Microsoft herunterladen und im Anschluss daran benötigen Sie einen Windows Server 2012 R2. Exchange wäre nur dann erforderlich, wenn tatsächlich die Office Online Komponenten auch mit Exchange verwendet werden sollen, das Microsft .NET Framework 4.5.2, alle verfügbaren WindowsUpdates und nachdem alle Komponenten zur Verfügung stehen, muss ein Power Shell Befehl ausgeführt werden auf diesem WindowsServer, der natürlich Teil der Domäne ist. Und mit diesem Power Shell Commandlet werden verschieden Systemvoraussetzungen nach installiert. Es werden hier also Windows-Features installiert und im Anschluss daran kann Office Online installiert werden. Die Installation von Office Online ist eigentlich keine große Sache. Da ist noch nicht mal ein Neustart erforderlich und auch die Anforderungen an den Server sind nicht gigantisch groß. Natürlich ist es so, dass die CPU-Auslastung und auch der Speicherbedarf steigen werden, wenn viele User mit Office Online arbeiten und Sie sollten sich gegebenefalls hier entsprechend vorbereiten. Hinter Office Online steckt eine Web-Anwendung, ganz ähnlich, wie man die aus SharePoint bereits kennt. Das heißt es werden später Sites im IIS eingerichtet und die Bedienung des Office OnlineServer erfolgt komplett über http. Nachdem Office Online installiert wurde an der lokalen Maschine müssen für die Einrichtung der eigentlichen WebAnwendung, also für die Bereitstellung der Office Online Komponenten, noch einige Voraussetzungen geschaffen werden. Zunächst sollte auf dem Server eine eigene IP eingetragen werden, damit der Office Online Server unter einem klangvollen Namen aufgerufen werden kann und nicht unter dem Server Namen. Dazu schreiben wir hier die IP-Nummer rein, 192.168.201.20 und werden im Anschluss daran diese IPAdresse im DNS-Server des Unternehmens registrieren In der entsprechenden Forward Zone SPDMonocle und registrieren hier einen neuen Host mit dem klangvollen Namen Officeonline, sodass der Office OnlineServer später unter SPDMonocle aufgenommen werden kann, mit der IP 192.168.201.20. Dieses Vorgehen bietet den ganz großen Vorteil, dass man später auch einen Log-Balancer implementieren könnte, dass man später die Office Online Komponenten von Server A nach Server B umziehen kann. Letztendlich steuert man nur über den DNS-Server an und kann hier die IP beliebig verändern Zurück am Office OnlineServer besteht der nächste Schritt nun darin ein Zertifikat anzufordern. Das geht über den Internetinformationsdienste-Manager, indem man dort auf den Namen des Servers klickt, dann im mittleren Abschnitt den Bereich IIS anguckt und dort Serverzertifikate anklickt und nun kann man mit dem Befehl Domänenzertifikat erstellen aus dem Register Aktionen rechts ein Zertifikat anfordern, das auf den Common Name, auf den Gemeinsamer Namen officeonline.spdemo.local ausgestellt werden muss, denn das ist der Host Header Name unter dem die officeanline Komponenten später aufgerufen werden. Die weiteren Daten müssen ausgefüllt werden, sind aber rein informativ. Im nächsten Dialog ist die Zertifizierungsstelle der Domäne zu wählen und als Zertifikatname empfiehlt sich die Verwendung des FQDNs in Verbindung mit einem Jahres Kennzeichen zum Beispiel, so dass man später, wen man das Zertifikat ersetzen muss, nicht durcheinanderkommt. Gut, nachdem nun ein Zertifikat vorhanden ist und auch eine zusätzliche IP-Adresse eingetragen wurde, kann man mit der eigentlichen Einrichtung des officeonline Server beginnen. Dazu wird die Power Shell benötigt und mit der Installation der Office Online Komponenten gibt es ein neues Commandlet, New- Office WebAppsFarm heißt das und hier muss nun als Parameter die internal URL angegeben werden, unter die der Office OnlineServer dann veröffentlicht werden soll sowie der Name des Zertifikats, das für die SSL-Veröffentlichung verwendet werden soll. Letzten Endes ist die InternalURL ja bedingt durch die IP-Adresse, die wir dem Office Online-Server zugewiesen haben sowie den DNS Namen, den wir eingetragen hatten und das Zertifikat wurde eben von der Windows-Zertifizierungs Stelle angefordert und unter diesem Namen, also das ist nicht der Common Name, sondern das ist der Name, unter dem das Zertifikat lokal abgelegt wurde. Das reicht eigentlich schon völlig aus, wenn eine entsprechende Lizenz vorhanden ist, darf man auch die Option Editing enabled angeben. Dann wird es auch möglich die Dokumente entsprechend zu verarbeiten. Und nach bestätigen des Befehls, wird die neue OfficeWebAppsFarm eingerichtet. Im Hintergrund werden zwei Sites im IIS erstellt, die dann später noch auf die IP-Adresse konfiguriert werden müssen und das Zertifikat wird automatisch zugewiesen. Nachdem die Einrichtung der Office Online- Farm erfolgreich verlaufen ist, kann man im Internetinformationsdienste-Manager auf die Office Online Server Einrichtung überprüfen. Hier wurden nun zwei Sites konfiguriert, eine Webservice Seite, eine mit http80 als letztendlich Frontend nach außen und für diese muss die Bindung nun angepasst werden. Hier sollte die registrierte IP-Adresse auf Office Online eingetragen werden. Um die Funktionalität zu prüfen, kann man nun den Internet Explorer starten und unter der Adresse des Officeonline Servers den Pfad hosting/discovery aufrufen. Und wenn geliefert wird, ist davon auszugehen, dass die Office Online Komponenten erfolgreich installiert wurden. Grundsätzlich ist es sehr empfehlenswert nach Abschluss der Installation noch WindowsUpdates installieren, um den Server noch auf den neusten Stand zu bringen. Das bedeutet Updates für die Office Online Komponenten liefert Office mit den WindowsUpdate Services aus. Nun muss gewechselt werden in die SharePointFarm und der Officeonline Server mit der SharePointFarm verbunden werden. Auch das geht über die Power Shell und am SharePoint gibt es zum Verbinden mit Officeonline ein Commandlet das nennt sich New-SPWOPIBindung und bei dem muss letztlich nur der ServerName angeben werden. Das heißt also der Name der, der FQDN des Servers und nicht http. Den Rest erledigt das Commandlet selbstständig. Und nach relativ kurzer Zeit erhält man die Bestätigung, dass der Officeonline Server gebunden und verbunden wurde. Nun kann man in SharePoint entsprechend testen, wenn man eine Site aufruft, in der sich Dokumentbibliotheken befinden oder schon Dokumente befinden, wäre zunächst kurz in den Einstellungen einer Bibliothek zu überprüfen, ob denn die Dokumente wirklich Server-seitig geprüft werden sollen. Dazu kann man in den Einstellungen in die Erweiterte Einstellungen einer Bibliothek reinschauen und dort gibt es im Abschnitt Dokumente werden im Browser geöffnet die Möglichkeit Clientanwendung explizit anzuwählen. Dann werden die Office Online Komponenten niemals verwendet, sondern es wird immer die Clientanwendung gesucht. Nur im Browser öffnen würde zu Fehlern führen, wenn kein Office Online zur Verfügung steht und Serverstandardeinstellung ist über die Zentraladministration zu lösen. Dort gibt es für die Web-Anwendung in den erweiterten Einstellungen die Möglichkeit es vorzugeben. Gut, hier ist im Browser öffnen ausgewählt. Das bedeutet, wenn man nun in dieser Bibliothek nach Instalation des Officeonline Servers ein Word-Dokument beispielsweise anklickt, dann verbindet der SharePoint sich mit den Office Online-Komponenten und wird vom Office OnlineServer des Unternehmens gestartet und angezeigt. Gleiches gilt für Excel, so dass also mit Installation und Bereitstellung des Office OnlineServers das Excel auch wieder zur Verfügung steht und Excel im Browser gerendert werden kann. Bitte berücksichtigen Sie, dass der Office OnlineServer mit dem Office-Paket installiert wird und dass es für die Installation des OfficeOnlineServers einen weiteren Windows Server benötigt, der entsprechend vorbereitet werden muss, dann aber die Installation eigentlich keine besondere Herausforderung für Sie darstellt.

SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Lernen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Server 2016 ankommt.

8 Std. 21 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.10.2016

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