Cloud Computing lernen: Anwendungs-Migration

Öffentliche Clouds

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Betrachten Sie in diesem Film zunächst den am weitesten verbreiteten Cloud-Typ an, nämlich die öffentliche Cloud. Der Trainer stellt auch die wenigen relevanten Anbieter vor: Amazon, Microsoft, Google und IBM. 
04:26

Transkript

Reden wir über die Auswahl der Zielplattform. Zuerst sehen wir uns öffentliche Clouds an. Es stehen wirklich nur drei bis vier Möglichkeiten zur Auswahl, und alle haben andere Ansätze für das Cloud-Computing. AWS ist eine proprietäre Cloud. Es macht die Dinge auf seine Weise. Microsoft macht dasselbe. Google auch. IBM auch. Damit haben wir schon die vier beisammen, über die wir reden werden. Wir müssen von unseren Anforderungen ausgehend den passenden Cloud-Anbieter finden, nicht umgekehrt. Das kann ich gar nicht genug betonen. Wir müssen ausarbeiten, welche Anforderungen wir in den Bereichen Sicherheit, Technologie und Compliance stellen, wenn wir zu einem bestimmten Anbieter für öffentliche Clouds wechseln. Auf keinen Fall sollten wir erst einen Cloud-Anbieter auswählen und dann versuchen, unsere Anforderungen entsprechend anzupassen. Das ist einfach nicht der richtige Weg. Arbeiten Sie also zuerst Ihre Anforderungen aus. Und dann wählen Sie den Cloud-Anbieter, der diese Anforderungen am besten erfüllt. Die öffentliche Cloud läuft außerhalb des Unternehmens. Vergessen Sie das nicht. Die öffentliche Cloud basiert nicht auf unserer Hard- und Software, sondern auf der Hard- und Software des Anbieters. Sie bietet flexible, elastische Skalierung. Wir können so viele Ressourcen abrufen, wie wir gerade für unsere Workloads benötigen. Das ist hochflexibel. Wir können uns jederzeit Hunderte, vielleicht auch Tausende von virtuellen Maschinen zuweisen lassen, … … um einen bestimmten Prozess abzuarbeiten. Und sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, können wir die Ressourcen einfach wieder freigeben. Wir zahlen nur für das, was wir tatsächlich nutzen. Wir müssen keine Hard- und Software kaufen. Die Ressourcen sind für uns da, wenn wir sie brauchen. Wir besitzen nicht die Hard- und Software, und das ist natürlich der Unterschied zwischen öffentlicher Cloud und privater Cloud, die uns gehört. Wir müssen keine Hardware- und Softwareplattform auswählen, wir brauchen nicht die Beschaffung abzuwarten. Wir gehen einfach los und greifen uns einen passenden Server, fertig nach unseren Wünschen konfiguriert. Aber es ist ein virtueller Computer in der Cloud, wir besitzen keine Hard- und Software. Sehen wir uns die Vor- und Nachteile von öffentlichen Clouds an. Wichtige Eigenschaften einer hervorragenden Cloud sind Elastizität und Skalierbarkeit. Sie muss also elastisch sein, sie muss sich auf jede Ressourcenebene hochskalieren lassen, die wir in der Cloud brauchen. Genau hier spielt die öffentliche Cloud ihre Stärken aus. Und weil Hard- und Software nicht uns gehören, brauchen wir keine Investitionen für die Anschaffung von Hard- und Software aufzubringen, um sie an die Bedürfnisse unseres Unternehmens anzupassen. Das passiert ganz automatisch. Wir können die Ressourcen manuell bereitstellen oder sogar die Bereitstellung automatisch erledigen lassen. Dann werden bei Bedarf automatisch neue Ressourcen zur Verfügung gestellt, sobald wir sie brauchen. Ein anderer Ansatz ist die manuelle Zuweisung von Ressourcen. Dann hat ein Mensch die Vorgänge unter Kontrolle. Wir sind in der Lage, Governance zu implementieren. Wir können sie verwalten und überwachen. Wir können feststellen, welche Kosten anfallen. Wir können Kennzahlen ermitteln, um zu kontrollieren, zu steuern und zu begrenzen, wie viele Ressourcen wir nutzen, zu welcher Tageszeit sie genutzt werden dürfen, wann die Leistung verfügbar gemacht wird und wie wir mit Service-Level-Agreements umgehen. Produktivität: Die Cloud muss uns Produktivitätswerkzeuge zur Verfügung stellen. Sie bietet Entwicklungswerkzeuge. Und Datenbankwerkzeuge, die nahtlos in die jeweilige Umgebung integriert sind. Agilität: Wir haben die Fähigkeit, die Plattformen so einzusetzen, wie wir sie brauchen. Es dauert nur wenige Stunden, bis wir Ressourcen bereitgestellt haben, die wir für die Ausführung einer bestimmten Anwendung brauchen. Wenn unser Unternehmen eine andere Firma aufkauft. Oder wenn wir ein neues Produkt auf den Markt bringen. Was immer das Unternehmen benötigt. Das ist der wichtige Aspekt der Agilität beim Cloud-Computing. Die öffentliche Cloud muss diese Fähigkeit bieten. Und schließlich Kosten. Cloud-Computing sollte deutlich günstiger sein als Anschaffung und Betrieb eigener Hard- und Software. Das hat erheblichen Einfluss auf die Kosten des Systems. Es gibt Kosteneinsparungen bei den harten Kosten, also den Betriebskosten. Mit Cloud-Computing sollte es möglich sein, die bisherigen harten Kosten um mindestens 50% zu senken. Und dann ist da noch die Hardware- und Software-Wartung. Alle Kosten, die in Aufbau und Wartung einer Cloud fließen, sollten nur etwa halb so hoch sein wie die entsprechenden Kosten für gleichwertige Systeme, die wir unternehmensintern betreiben. Das System ist also elastisch, es ist gut skalierbar. Und es muss kontrollierbar sein. Es braucht Werkzeuge, mit denen wir es kontrollieren können. Es muss Produktivitätswerkzeuge bereitstellen. Testwerkzeuge. Agilität: Es sollte in der Lage sein, ganz nach Bedarf zu wachsen. Es sollte sich ganz nach Bedarf schnell verändern lassen. Und die Kosten sollten deutlich geringer sein. Höchstens 50% der Summe, die wir jetzt an harten Betriebskosten für unsere eigene Hard- und Software bezahlen.

Cloud Computing lernen: Anwendungs-Migration

Lernen Sie die Grundlagen der Anwendungsmigration in die Cloud.

1 Std. 43 min (23 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.07.2018

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