Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Photoshop-Filter: Weichzeichner

Objektivunschärfe

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Objektivunschärfe ist der wohl komplizierteste Weichzeichnungsfilter, da er eine Tiefen-Karte voraussetzt, die nicht immer einfach zu erstellen ist. Für Anwender von 3D-Programmen ist dieser Filter jedoch essenziell, da man die Tiefen-Karte direkt von der Software berechnen lassen kann.
09:19

Transkript

In diesem Film geht es um den Weichzeichnungsfilter Objektivunschärfe. Und das ist ein ganz besondere Weichzeichner, denn er funktioniert nicht nur so, dass er sich an Auswahlgrenzen hält, sondern Sie können ihn auch so ausführen lassen, dass er sich einer gewiesenen Matrix bedient. Also Sie erstellen sozusagen eine tiefe Map und dann können Sie im Filter festlegen, wo das Bild scharf und wo es unscharf sein soll. Und das nun mal so als kurze Theorie, vorab ich möchte natürlich zeigen, wie Sie dabei vorgehen können. Interessant ist diese Filter vor allem für Anwender von 3D-Programm, denn da können Sie eine sogenannte Tiefen-Karte, also eine Depth Map rendern lassen und die können Sie im objektiv unschärfer Filter natürlich auch verwenden. Wir wählen jetzt hier einmal eine sogenannte Depth Map, also eine Tiefen-Karte einfach mal selbst erstellen, und zwar in diesem Fall eine eher einfache. Also ich möchte hier den Hintergrund noch unschärfer haben, die Person soll deutlicher davor hervortreten und die schärfen Tiefe soll wirklich auf diesen Bereich begrenzt sein, das heißt hier benötigen wir ein Verlauf. Zunächst einmal ist es immer eine gute Idee, die Hintergrundebene zu duplizieren und dann könnten wir im Prinzip den Filter schon aufrufen, aber wir brauchen hier noch die Tiefen-Map. Und das ist je, nach Bildmotiv ziemlich aufwendig, wenn Sie die ganz genau haben möchten, müssen Sie hier sogar die Hervorhebungn einmalen, beziehungsweise die Vertiefung ebenfalls entsprechend mit Grau stufen. Wie machen uns das, wie gesagt, mal ganz einfach. Und zwar habe ich hier in der Kanäle-Palette bereits, eine Auswahl getroffen und gespeichert, der Person und da sehe ich, gerade hier ist noch ein kleiner Fehler, den werde ich natürlich gleich mal reparieren, also hier einmal mit Weiß drüber malen, damit das schon mal stimmt, so. Diesen Kanal beladen wir jetzt mal als Auswahl, hätten Sie dazu die Steuerungs-, beziehungsweise die Command-Taste gedrückt und dann kehren wir hier auf den RGB-Kanal zurück, und können jetzt das als Maske hier an dieser Ebene anhängen. Einmal hier drauf klicken, Maske hinzufügen und mit einem ALT-Klick auf die Maske können Sie diese Maske einblenden lassen. So, ich möchte jetzt gerne einen Verlauf haben in der Maske für den Boden, der den Filter später mitteilt, wo das Bild scharf sein soll und wo nicht. Weiß ist dabei der Bereich, der vorne liegt und je schwärzer etwas ist, umso weiter hinten liegt das Ganze. Hier werde ich jetzt mal das Bild einblenden, mir dann das Verlaufswerkzeug nehmen, mit der Taste G geht das am schnellsten, dann stellen Sie Weiß als Vordergrundfarbe ein und wählen dann hier einen weiß zu Transparenz-Verlauf, also ist es meistens diese zweite Vorgabe. Und jetzt kann ich hier reingehen und sagen, hier vorne soll es weiß losgehen, weil das wird auf jeden Fall scharf sein. Und dann mache ich hier einen Verlauf von hier bis zu Wand und dann sollte die Maske so bei Ihnen aussehen. Und damit haben wir im Prinzip unsere Tiefen-Karte fertig gestellt. Wir gehen einfach davon aus, dass die Person insgesamt scharf sein soll und diese schärfe Verlauf hier, nur am Boden stattfindet. Aktivieren Sie dann die Ebenenminiatur und rufen dann den Filter über Weichzeichnungsfilter Objektivunschärfer auf. Wenn Sie hier keine Tiefen-Map angegeben haben, dann funktioniert der Filter so wie der Gaußsche Weichzeichner mehr oder weniger, nur, dass hier die Kurvenform, die dieser Filter benutzt, etwas steiler ist als die des Gaußschen Weichzeichners, das heißt, hier erhalten Sie mehr Details des Hintergrunds, wenn Sie hier eine Weichzeichnung mit gleichen Radius benutzen, im Vergleich zum Gaußschen Weichzeichner. All die anderen Option hier unten, die sind im Prinzip optional Spiegelartige Lichter, damit können Sie sogenannte Überstrahlung hier erzeugen. In der Regel ist das nicht wirklich überzeugend, finde ich, weil Sie viel zu kleiner Spiegelartige Lichter erhalten, also davon lasse ich in der Regel die Finger und würde Ihnen das auch empfehlen. Aber natürlich Sie können das mal ausprobieren, hiermit liegen Sie die Helligkeit fest und mit dem Schwellenwert legen Sie fest, welche hellsten Lichte, den aufgespreizt werden sollen. Und Sie kennen das vielleicht, wenn Sie so eine Wasseroberfläche fotografieren gegen die Sonne und da spiegeln sich so kleine Lichter drauf. Wenn Sie dann die Kamera etwas unscharf stellen, dann erhalten Sie so kleine Zerstreuungskreise. Ja und das soll diese Funktion hier simulieren, Ich nehme das mal raus. Sie haben dann noch die Möglichkeit hier verschiedene Blendenform zu simulieren, am besten wäre natürlich immer hier die Achteckform zu nehmen, denn damit bestimmen Sie die Form dieser Spiegelartigen Lichter, aber wie gesagt, wenn Sie die nicht nutzen, dann brauchen Sie auch diese Option hier nicht. Also, wenn Sie die Spiegelartigen Lichter aktivieren hier Achteck, dann brauchte der Filter aber auch entsprechend länger. Mit dem Radius legen Sie dann die Größe dieser Formen fest, mit der Wölbung können Sie diese Form dann noch im Detail etwas verändern. Wir können mal schauen, ob man diesen Effekt nicht doch sichtbar machen kann, wir nehmen mal einen größeren Radius für diese Sechseckform und erhöhen dann hier mal die Helligkeit für die Spiegelartigen Lichter, vielleicht können wir das hier mal sehen, ja, da sehen Sie jetzt hier diese Sechseckform und, wenn wir da jetzt auf die Dreieckform wechseln, dann sehen Sie, haben wir hier die Dreiecksform. Dann haben Sie noch den Drehen-Regler, mit dem können Sie diese Dreiecke etwas variieren, also etwas drehen, so, dass ich hier den gewünschten Effekt erhalte. Genau das Gleiche passiert auch, wenn Sie eine Achteckform haben. Dann sehen Sie hier, habe ich schon die Achteckform, hier mit der Drehung können Sie diese wie gesagt, rotieren, jede Achteckform für sich und mit der Wölbung können Sie das Ganze noch beeinflussen. Sie sehen, dann sieht das Ganze etwas realistischer aus, wenn Sie diese Wölbung etwas erhöhen, Sie erhalten damit also kreisrundere Lichter so, dass Sie in der Regel hier mit höheren Werten arbeiten sollten. Ja, und das sieht dann doch schon ganz gut aus, vielleicht sollte die Helligkeit nicht so ganz kräftig sein und vielleicht nur die hellsten Lichter hier betreffen, also diese zum Beispiel und, wenn ich dann hier die Helligkeit noch ein bisschen zurückfahre, dann hat man hier eigentlich ein angenehmer Effekt. Und hier gibt es noch den Rauschen-Bereich, mit dem können Sie der Weichzeichnung etwas Rauschen hinzufügen, was immer eine gute Idee ist, wenn Sie scharfe Bereiche im Bild haben, haben wir in der Regel auch etwas Körnung, etwas Rauschen und damit können Sie hier etwas Rauschen hinzufügen und damit die weichgezeichneten Bereich den scharfen Bereichen angleichen. Gut, jetzt haben wir das gesamte Bild weichgezeichnet. Und das ist ja nicht die Zielstellung, denn wir wollen ja nur den Hintergrund weichzeichnen, das heißt, hier müssen Sie jetzt einen Tiefen-Map auswählen. Und da haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Sie können die Transparenz wählen, wenn Sie also hier eine Ebene haben, bei der Sie zum Beispiel eine Ebenenmaske angewendet haben. Sie können die Ebenenmaske verwenden, die wir gerade erstellt haben oder Sie können den Freisteller, also eine bestehende Auswahl verwenden. Wir nehmen jetzt hier die Ebenenmaske und dann sehen Sie sofort die Person wurde weichgezeichnet. und das liegt daran, dass die Weichzeichnen-Brennweite hier auf Null steht und diese Werte hier angegeben ist, der steht für eine Tonwertung, Null ist schwarz, 255 ist weiß und die Weichzeichnen-Brennweite bestimmt, was scharf ist. Also sehen Sie das so in der Art, wie eine Art Fokus, das heißt, den Tonwert, den Sie hier eintragen, der wird hier scharf dargestellt. Und ich möchte ja gerne die Person, die in der Maske weiß war, scharf haben. Also kann ich hier einfach 255 eingeben, beziehungsweise den Regler einfach nach recht ziehen und dann haben Sie das gewünschte Ergebnis. Ich ziehe mal raus, dann sehen Sie hier, wie wir einen schönen Übergang haben am Boden von scharf zu unscharf und ich finde, das passt ganz gut. Natürlich hier mit dieser Honweichzeichnung sieht das Ganze etwas zu gekünstelt aus, das heißt, da würde ich etwas zurückfahren wollen. Ja aber, wenn wir mal vergleichen vorher, nachher, da hebt sich die Person deutlich besser vom Hintergrund ab. Natürlich hier zieht auch die Qualität der Maske, wenn Sie also hier dieser kleinen Feder nicht genau freistellen oder hier die Haare, dann sieht das Ergebnis natürlich entsprechend unschön aus. Da sollten Sie also mit Kante verbessern beziehungsweise auswählen und maskieren und dem Kanten verbesseren Pinsel sorgfältig drüber malen. Ja und wir schauen uns mal an, was Sie jetzt noch machen können, und zwar müssen Sie hier nicht die Weichzeichnen-Brennweite manuell eingeben oder diesen Slider bewegen, sondern Sie können einfach die Bereiche anklicken, die scharf sein sollen, Sie sehen ich habe so ein kleines Zielkreuz und, wenn ich auf den Hintergrund klicke, der schwarz ist, dann wird hier wieder Null eingetragen und alles andere wird weichgezeichnet. Aber auch hier haben wir einen schönen Übergang, das heißt hier in diesen graustufen Bereichen kann ich genau sagen, das soll scharf sein oder hier soll es mehr scharf sein, sehen Sie das hier am Boden und das ist das Schöne an diesem Filter, dass Sie einfach den Bereich anklicken können, der scharf sein soll. So können wir zum Beispiel die Person leicht weichzeichnen, der in der Fokuspunkte hier liegt oder wir klicken die Person an und diese wird scharf. Ja und so richtig zahlt sich das, wie gesagt, aus bei 3D-Programmen, denn da haben Sie eine Tiefen-Karte, die wirklich detailliert hier jedes Detail berücksichtigt. Und dann könnten Sie beispielsweise Punkt genau hier auf die Schulter freistellen auf diesen Schädel oder aufs Gesicht und das ist dann wirklich eine tolle Geschichte. So eine Tiefen-Karte manuell exakt zu malen, das ist dann doch eine sehr aufwendige Geschichte. Auf jeden Fall ein toller Filter, der viele Möglichkeiten bietet, hier kreativ ins Bild einzugreifen.

Photoshop-Filter: Weichzeichner

Sehen Sie, wie Sie mit den Weichzeichner-Filtern in Photoshop geringe Schärfentiefe simulieren, Bewegung durch Unschärfe darstellen oder Bilder grafisch und illustrativ stilisieren.

2 Std. 52 min (36 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:29.06.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!