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Einfach fotografieren lernen

Objektivkorrektur, Schärfung

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Neben der Belichtung, Schatten und Lichtern lässt sich auch die Schärfe im RAW-Konverter erhöhen. Außerdem finden Sie eine großartige Möglichkeit, Ihr Motiv in ein Schwarzweißbild zu konvertieren und Objektivfehler zu eliminieren.
07:24

Transkript

Bei der Raw-Konvertierung kann man natürlich weit über eine Korrektur der Belichtung, der Klarheit und der Farbanpassung hinaus gehen. Wir gehen mal zu "Datei öffnen" und holen uns aus den Projektdateien dieses 50er Bild, also das hinten raus fünfzig heisst, genau dieses Bild. Ich öffne es. Das sieht so aus. Da kann man zunächst wieder einen Weissabgleich durchführen, indem man hier die entsprechende Pipette nimmt und hier in den grauen Bereich klickt. Damit ist das Ganze etwas farbneutraler, aber viel mehr möchte ich hier im Moment nicht machen. Sowohl die Klarheit, als auch der Kontrast im weiteren Sinne, als auch die Tiefen gefallen mir ganz gut. Ok, die Tiefen dürfen ein bischen nach oben. Aber jetzt schauen wir mal, was man sonst noch so alles machen kann, mit so einem Bild. Da gibt es eine ganze Menge Dinge, die man hier auch im Raw-Konverter noch erledigen kann. Ich beginne mal mit diesem Reiter hier, der zeigt so etwas wie zwei Tannebäumchen. Zumindest habe ich das immer darin gesehn, obwohl ich natürlich weiss, das ist eigentlich der Reiter für die Details ist, und in den Details finden wir die Möglichkeit, unser Bild zu schärfen. Ich finde es immer eine gute Idee, wenn man schärft, dass man so nah an das Bild herangeht, dass man auch sieht was tatsächlich passiert. Stellen wir uns mal vor, wir würden jetzt den Betrag von 25 auf einen Betrag von 100 setzen, Sie sehen fast keinen Unterschied. Deswegen gehe ich wieder zurück auf 25, hole mir das Zoom-Werkzeug, oder noch besser über "Command"+"Plus" zoome ich in unser Bild. Nun kommen wir so langsam an die Sub-Pixel Ebene heran. Mindestens aber, bis wir hier unten die 100 Prozent sehen. 100 Prozent bedeutet, jetzt sehen wir das Bild in der Größe, wie es auch tatsächlich bei 100 Prozent, also bei voller Pixeldarstellung aussieht. Würden wir darüber hinaus gehen, dann sehen Sie zum Beispiel, die Körnung wird relativ deutlich. Und gehe ich auf 300 Prozent, dann fängt man hier schon an, die Pixel zu erkennen. Von daher ist die Betrachtung von 100 Prozent beim Schärfen eigentlich mit das Beste, was Sie machen können. So, da ist ja schon eine leichte Schärfung drin. Ich gehe mal mit unserem Radius ein bischen weiter hinunter, weil ich immer der Meinung bin, dass ein Bild besser aussieht, wenn man nur wirklich die Kanten schärft. Das bedeutet, dass ich meinen Radius unter ein Pixel bringe. Und den Betrag setze ich ein bischen weiter nach oben, bis ich hier etwas erkennen kann. Jetzt sehen Sie hier, es passiert wirklich sehr viel. 120 ist deutlich zu viel, weil wir natürlich sehr stark auch die Struktur des Bildes schärfen, das möchte ich auf gar keinen Fall. Es ist aber auch mit ein Grund, dass ich den Radius vielleicht noch ein bischen weiter herunter setze. Das reicht nun im Prinzip. Was Sie jetzt noch tun können, Sie können das Ganze über die "Details" - Regler noch ein wenig regeln. Auch da sehen Sie, man sollte nicht zu weit gehen, zumal dieses Bild ja auch an dieser Stelle zumindest hauptsächlich aus Kanten besteht. Die Flächen sollen ja nicht unbedingt geschärft werden. Was man dagegen tun kann, gegen das Schärfen der Flächen, das ist die so genannte "Maskierung". Ich übertreibe es mal mit de Details, und wenn ich jetzt die Maskierung einschalte, dann sehen Sie, dass es langsam nachlässt, allerdings nur in den Flächen. Die Kanten werden nach wie vor geschärft. Das ist vor allem dann gut, wenn Sie Hauttöne haben, stellen Sie sich vor, die Augen mit den feinen Wimpern, dass wird natürlich geschärft, während die Hauttöne selbst nicht geschärft werden. Deswegen ist das Maskieren eine feine Sache, um die Struktur des Bildes bei dem zu belassen was man gerne sehen möchte, nämlich keine Schärfung. Die Kanten aber sollen durchaus geschärft werden. Ich habe es mit dem Maskieren gerade ein bischen übertrieben. Ich gehe also wieder weiter herunter, und die Details setzen wir auch wieder herab. Da war ich auch ein bischen forsch. Aber das können wir erst einmal so stehen lassen. Gehen wir mal weiter zu den Graustufen. Wenn Sie ein Bild in Schwarz/Weiss haben wollen, ich zoome mal heraus, dann finden Sie hier die richtige Möglichkeit, es zu konvertieren. Das ist ganz einfach, indem Sie in Graustufen konvertieren. Sie klicken einfach hier an, und schon haben Sie ein Graustufen-Bild. Wenn man das jetzt mal genauer anschaut, dann sehen Sie, dass wir hier trotz allem noch Farbregler drin haben. Warum braucht man Frabregler für ein Graustufen-Bild? Ganz einfach. Die Farben sind ja noch da. Sie sind nur nicht mehr sichtbar. Sie wissen bespielsweise, dass der Himmel Blau beziehungsweise Cyan gefärbt ist, und jetzt schauen Sie mal was passiert, wenn ich an diesem Regler ziehe. Damit kann ich den Himmel dunkler, oder heller machen, weil das natürlich hauptsächlich auf die Blautöne geht. Würde ich das Gleiche mit den Rottönen machen, dann sehen Sie, dass das so gut wie gar nichts ausmacht, weil einfach viel zu wenig Rotanteil in diesem blauen Himmel drin ist. Im Gegensatz zu den Grüntönen. Würde ich an den Grüntönen jetzt etwas verändern, dann sehen Sie das man da beinahe so etwas wie einen Infrarot-Effekt herausbekommt. Beim Infrarot-Effekt ist es so, dass alles Chlorophyl ist, sehr sehr hell abgebildet wird, während der Himmel sehr dunkel abgebildet wird. Sie können also die Farbtöne, obwohl das Bild ein Schwarz/Weiss Bild ist, über die ehemaligen Farbregler, in den Tonwerten beeinflussen. Eigentlich eine tolle Sache. Was Sie dann noch tun sollten, was auf jeden Fall dazu beiträgt, ein Bild besser, beziehungsweise fehlerfreier darzustellen, das finden Sie in diesem Slider hier oben, bei den Objektiv-Korrekturen. Da klicke ich jetzt auch einmal darauf. Da möchte ich Ihnen gar nicht allzu viel erzählen, denn es gibt eine Sache, die wichtig ist, die Sie sehen und sich anschauen sollten, das ist die Objektiv-Profil-Korrektur. Wenn Sie die aktivieren, ich mache das jetzt einfach mal, passen Sie mal auf was passiert. Sie sehen, ich nehme es raus und bringe es wieder rein, dass sich das Bild quasi entzerrt, denn sobald ich hier drauf klicke, wird das aktiv, was hier korrigiert wird. Der Raw-Konverter weiss nämlich über die Standarteinstellungen ganz genau, dass Sie mit einer Sony fotografiert haben und welches Objektiv verwendet wurde. Es weiss auch bei welcher Brennweite wir fotografiert haben und demzufolge wird dann die Korrektur von Photoshop direkt und automatisch berechnet. Das funktioniert natürlich bei Farbe genauso, ich kann also wieder zurück gehen zu diesem Slider oder diesem Reiter, in Graustufen konvertieren wieder heraus nehmen, jetzt vielleicht noch die Sättigung der Grüntöne wieder ein wenig herunter nehmen, aber das lassen wir erst einmal so. Und Sie sehen, dass ich wieder zurück gehen kann, zu meiner Objektiv-Korrektur und hier das Gleiche natürlich auch bei der Farbe machen kann. Beispielsweise sieht man auch, dass diese sehr starke Vignettierung im oberen, linken Teil des Bildes herausgerechnet wird. Das ist also die etwas erweiterte Korektur, neben den Korrekturen, die Sie hier finden, wo Belichtung und so weiter korrigiert werden, können Sie einfach hier ein bischen entlang klettern, hauptsächlich sich aber die Details beziehungsweise die Schärfung anschauen. Die Graustufen und die Objektiv-Korrekturen, und dann bin ich mir sicher, dass Sie aus jedem Bild das Sie Raw fotografieren, das Beste herausholen können.

Einfach fotografieren lernen

Lernen Sie die Kameratechnik kennen und setzen Sie sie richtig ein, um selbst tolle Bilder zu machen.

2 Std. 32 min (29 Videos)
hilfreich
Harald B.
danke hierfür, bitte darauf aufbauende Videos...
;-)))
sehr hilf u. lehrreich, da auch praxisbezogen...

Harald B.
 

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