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Lightroom 5 lernen

Objektivfehler ausgleichen

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Mit Objektivverzeichnungen oder perspektivbedingter Verzerrung müssen Sie sich nicht lange aufhalten: Die unterschiedlichsten Korrekturoptionen erledigen das fast automatisch für Sie.
04:37

Transkript

Nicht nur die Rauschreduzierung gehört zu den typischen ersten Bildkorrekturen, sondern auch die Beseitigung von Objektivverzeichnungen. Das sind objektivbedingte Fehler, die sich besonders bei kurzen, also weitwinkeligen Brennweiten bemerkbar machen. Sie sehen, dass dann Linien nicht mehr gerade, sondern ausgebeult sind und oft auch dass Sie eine sogenannte Vignettierung, also Abdunklung zum Rand haben. Diese objektivbedingten Fehler können Sie mit einem Klick korrigieren, und zwar unter den sogenannten Objektivkorrekturen. Hintergrund dieser Objektivkorrekturen sind eine Menge Korrekturprofile, die leider noch nicht für alle Kameras und Objektivkombinationen vorliegen. Und auch wenn Sie mit einer kleinen Kompaktkamera oder Ihrem Telefon fotografieren, dann können Sie wahrscheinlich nicht davon ausgehen, dass Sie diese Verzeichnungen mit Lightroom korrigieren können, auf jeden Fall nicht automatisch. Die meisten der bei Spiegelreflexkameras benutzten Objektive sind aber mittlerweile eingemessen und deshalb können Sie bei fast allen Bildern einfach die Profilkorrekturen aktivieren, und in dem Moment sehen Sie, dass hier zwei Sachen stattfinden. Das eine ist, dass eine Verzerrung entfernt wird, dieses Bild wird praktisch entwölbt, also gerade gerückt, und zusätzlich wird auch noch die Abschattung zum Rand heller gemacht. Übrigens wenn Sie ein Bild haben, das nicht auf die Profilkorrekturen reagiert, für das dann offensichtlich kein Korrekturprofil vorliegt, dann können Sie immer noch über den manuellen Bereich, über den Verzerrungsregler oder auch über den Betrag der Vignettierung hier einen manuellen Ausgleich stattfinden lassen. Wenn Ihr Korrekturprofil allerdings geladen ist, ist das nicht notwendig. Mit Lightroom 5 sind noch weitere automatische Korrekturen eingeführt worden und das sehen Sie hier im unteren Bereich. Dieser ist noch nicht vollständig übersetzt. Hier steht noch Upright. Es mag irgendwann Hochkantkorrektur heißen, wir werden es sehen. Jetzt heißt es Upright, es möchte also die Bilder aufrichten. Auf welche Art und Weise möchte es das machen? Schauen wir uns das mal bei einem anderen Bild an, da sieht man das noch etwas deutlicher. Voraussetzung für die Korrektur hier unten, für die Upright-Korrektur ist, dass Sie die Profilkorrekturen aktiviert haben, dass also Verzeichnungen als allererstes mal korrigiert sind. Und dann können Sie bestimmen, welche der Linien im Bild Sie ausrichten wollen. Sie können die horizontalen Linien über die sogenannte Ebene ausrichten, dann wird das Bild etwas gerade gerückt. Ich mache das nochmal aus. Und hier sehen Sie, dass diese gerade gerückt werden. In diesem Fall haben wir sehr stark vertikalstürzende Linien, wenn ich also auf den Knopf Vertikal klicke, dann werden diese ausgeglichen und in die Vertikale gezwängt. Wenn ich auf das sogenannte Voll gehe, dann werden beide Linien versucht auszugleichen. Und das geht ganz radikal, hier werden wirklich alle Linien versucht in ein 90-Grad-Raster zu zwingen. Manchmal ist es eine sehr extreme Korrektur und deshalb bietet sich an, eine etwas moderatere Korrektur vorzunehmen, und zwar in dem Sie auf den Knopf Auto klicken. Dieses ist eine sogenannte ausgewogene Ebenenkorrektur, insbesondere die Korrektur der vertikalen Linien wird dabei manchmal nicht ganz so stark vorgenommen und es wird versucht, einen Kompromiss zwischen Korrekturstärke und Verzerrung des Bildes zu finden. Denn um dieses Bild so zu korrigieren, muss natürlich das ehemals rechteckige Format in ein etwas abgeschnittenes, nicht mehr rechteckiges Format gezwungen werden, das dann nachher durch einen neuen Bildausschnitt korrigiert wird. Diese Korrekturen sind übrigens unabhängig von einem Korrekturprofil. Es wird sich dabei nur orientiert an den Linien im Bild, so dass Sie dieses für jede Art von Bilder anwenden können. Stark verzerrte Bilder, die entweder objektivbedingt verzerrt sind oder durch den Standpunkt, also die Perspektive verzerrt sind, können Sie durch die Profilkorrekturen und durch die Autokorrektur also in einem ersten Entwicklungsschritt sehr, sehr gut korrigieren. Wenn Sie diese nachbessern wollen, gehen Sie einfach in den manuellen Bereich. Hier haben Sie neben der Verzerrung und der Vignettierung, die ich Ihnen schon gezeigt habe, dann auch noch die Möglichkeit, eine vertikale oder horizontale Korrektur vorzunehmen. Beides setze ich jetzt aber zurück, da die erste Korrektur schon absolut ausreichend war.

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Machen Sie sich mit dem optimalen Foto-Workflow in Lightroom 5 vertraut und erfahren Sie alles über den Import, die Organisation, Verwaltung und Nachbearbeitung Ihrer Bilder.

3 Std. 32 min (33 Videos)
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