Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Objektivauswahl

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Die Auswahl des passenden Objektivs für die Aufnahme eines HDR-Panoramas hängt von der Auflösung und der Sensorgröße der Kamera und der gewünschten Auflösung des Endergebnisses ab. Weil aber durch die Belichtungsreihen die Bildanzahl vervielfacht wird, spielen auch Überlegungen zur letztlich produzierten Datenmenge eine Rolle.

Transkript

Für die Auswahl der Hardware, mit der wir HDR-Panorama aufnehmen wollen, gibt es einige grundsätzliche Überlegungen, die bisschen hinausgehen, was wir normalerweise für die Panoramafotografie zu überlegen haben, wenn wir dann eine Auswahl treffen sollen, was für ein bestimmtes Projekt oder für ein bestimmtes Panorama sinnvoll ist. Natürlich klarerweise wie zuvor gezeigt, sollte die Kamera HDR Bracketing-fähig sein aber das ist eben im Prinzip bei den allermeisten Systemkameras und Spiegelreflexkamera der Fall, da braucht man nicht weiter ein Wort zu verlieren. Manche schaffen mehr, manche schaffen weniger Brackets, weniger Aufnahmen innerhalb eines Brackets oder eine größere oder kleinere Tonwertstufung. Das ist aber im Prinzip mal, jetzt an der Stelle egal. Auch welches Equipment wir verwenden, ob das ein zylindrisch ist, ein Teilpanorama oder ein sphärisches Panorama ist, ist im Prinzip jetzt einfach von Motiv abhängig und soll hier jetzt nicht weiter interessieren, ich bin jetzt hier mal von einem sphärischen Panorama ausgegangen und habe jetzt hier meine APS-C Kamera und ein Weitwinkelzoom. Das ist die 600D und das ist EF-S 10-22, das heißt, hier mal eine Brennweite von 16 Millimetern an dieser Kamera, um mal ein paar Überlegungen anzustellen, was dann letzten Endes eine HDR Aufnahme mit diesem Equipment zum Beispiel bedeutet, denn man kann dort eigentliche hier ein bisschen über das Ziel hinausschießen, was sich in erster Linie damit äußert, dass man einfach viel zu viel Material produziert. Und wir haben hier eine 18 Megapixel Kamera und ein 10 Millimeter Objektiv das sind nominell 16 Millimeter und wenn wir damit ein sphärisches Panorama aufnehmen, dann haben wir hier 8 Aufnahme rund herum, also eine 55 Grad Rastung. Wir brauchen eine Reihe mit Null Grad, dann brauchen wir eine Reihe mit 45 Grad nach oben, eine Reihe mit 45 Grad nach unten, ich lasse jetzt mal den Shot nach oben, kann man weglassen, weil die Kamera beim 45 Grad schon nach hinten schaut, sozusagen und nach unten sehen wir den Stativkopf, lassen wir es der einfachen Rechnerei halber bei diesen drei Reihen a 8 Bilder, das sind 24 Aufnahmen mi 18 Megapixel. Wenn wir jetzt eine HDR-Aufnahme machen, dann haben wir im minimalsten Fall das Ganze Mal drei, das heißt wir haben 24x3 Bilder, das heißt 72. Wenn man jetzt eine andere Kamera nimmt, auch eine APS-C Kamera, weil die zum Beispiel fünf Aufnahmen macht für ein Bracket, falls es nötig sein sollte, dann sind wir bereits bei 5x24, sprich 120 Aufnahmen und das ist einfach ein riesen Aufwand an Material. Dann natürlich bei HDR-Aufnahmen, wie auch sonst bei der Panoramafotografie, die Grundregel gilt, dass man nach Möglichkeit immer in RAW schießen sollte, ist das natürlich relativ viel Aufwand, die RAWs müssen erstmal konvertiert werden und dann sollen sie auch der Qualität halber in 16 Bit TIFFs konvertiert werden, das heißt, dort entstehen relativ viele, relativ große Dateien, die alle verarbeitet, gelagert und irgendwohin kopiert oder irgendwo abgespeichert werden müssen, das heißt, ein solches HDR-Panorama produziert relativ viel Daten mit gewissen Folgen. Die Aufnahme ist eigentlich noch, dass es am schnellsten geht, das darf man nicht vergessen, beziehungsweise das vergisst man sehr gerne bei solchen Sachen und wundert sich dann, dass man einfach ewig lange an diesen Dingern sitzt bis die fertig sind. Deswegen ist es gerade bei HDR-Aufnahmen, wenn nicht bestimmte Umstände dafür sprechen, ich meine ich kann natürlich schon solche Panoramen machen, angenommen ich habe eine Kirche mit wahnsinnig vielen Details an der Decke, dann bin ich natürlich eher mit einem Weitwinkel, vielleicht auch noch mit einer längeren Brennweite als jetzt hier 16 Millimeter bedient, da kann ich auch vielleicht mal 25 nehmen oder sogar 24, 24, 35, also sowas in diesem Bereich ungefähr, wenn ich dann eine Aufnahme haben will, die einfach wahnsinnig viele Details produziert. Aber das ist dann, sind dann eher so Einzelprojekte, wo man das wirklich ausreizt. wenn man aber zum Beispiel jetzt mehrere Panoramen aufnimmt, zum Beispiel im Rahmen einer virtuellen Tour oder Stadtrundgang oder solche Geschichten, da ist man mit so einem Equipment einfach Zeit- und Datenmäßig relativ schnell überfordert und deswegen ist es oft so und viele Kollegen am professionellen Bereich versuchen eher einen anderen Weg zu gehen, noch möglichst wenig Bilder zu produzieren und das an die Auflösung anzupassen, die man letzten Endes rausbekommen möchte. Der Weg führt dann auf der Objektivseite, und ich habe jetzt hier ein Beispiel, zum Beispiel für ein solches, relativ gut geeignetes Equipment genommen, der Weg führt dann auf der Objektivseite oft vom Weitwinkel, was wir hier haben zu einem Fisheye. Meistens werden Full-Frame Fisheyes verwendet. Das ist ein 12 Millimeter Samyang auf einer Sony a7R auf einer Vollformat Kamera und dieses Objektiv hat 180 Grad in der Diagonalen und hier kann ich ein sehr schlankes Setup verwenden. Diese Kamera die müsste zum Beispiel nur 30 Grad nach oben zeigen. ich mache sechs Aufnahmen rundherum und ich habe schon einen großen Teil einer Kugel erwischt. dann mache ich noch drei Aufnahmen nach unten, jeweils um 120 Grad versetzt und die Kugel ist komplett. Das heißt ich bin mit neun Aufnahmen statt 24 bedient und hier kommt noch dazu, dass ich hier die doppelte Auflösung habe, das heißt, ich habe ja neun Aufnahmen, die hat mit 36 Megapixel und hier habe ich 24 Aufnahmen mit 18 Megapixel und die Größe ist fast vergleichbar, also liegt in der gleichen Größenordnung, wie das was ich da rausbekomme, nur hier bin ich viel schneller, ich produziere weniger Daten und ich bekomme oft noch bessere Ergebnisse raus, das heißt also man sollte bei der Auswahl vom Equipment für HDR-Panoramen auf jeden Fall schauen, dass man vorher schon die später entstehenden Daten im Blick hat und dass das einfach nicht zu viel wird. Und da ist einfach so ein schlankeres Equipment durchaus von Vorteil.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

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4 Std. 3 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.10.2016

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