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Objekte in InDesign

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InDesign ist streng objektorientiert. Lernen Sie in diesem Video, welche Rolle Objekte in InDesign spielen, was genau ein Objekt ist und was Text von Grafik unterscheidet.

Transkript

In jedem großen, bedeutenden Programm ist es eigentlich so, dass, wenn man ein paar Grundkonzepte innerhalb des Programms verstanden und verinnerlicht hat, naja, dann hat man das Programm geknackt. Danach ist es dann eigentlich nur noch so, dass man sich nur noch zusätzliches Wissen aneignen muss. Man findet sich dann in dem Programm auch ganz gut zurecht. Aber diese Grundkonzepte müssen einem mal verständlich geworden sein. Eines dieser Grundkonzepte ist, dass InDesign ein objektorientiertes Programm ist, dass innerhalb von InDesign mit Objekten gearbeitet wird. Und was das bedeutet, genau darum soll es hier in diesem Video gehen. Zuerst möchte ich ein Objekt erstellen. Das Objekt kennen Sie schon, das haben Sie auch schon mehrfach benutzt, nämlich hier das Textwerkzeug. Mit diesem Textwerkzeug bin ich nun in der Lage, hier so ein Objekt zu erstellen, und das ist nun ein Textobjekt. Das kann man recht leicht erkennen. Wir haben hier dieses Textende-Symbol, diese Raute, und wir haben natürlich, da wir uns im Moment in diesem Objekt befinden, hier diesen blinkenden Cursor. Schauen wir uns mal noch zwei andere Arten von Objekten an, die man innerhalb von InDesign erstellen kann. Da gibt es hier diesen Rechteckrahmen. Wenn ich den nun ebenfalls auswähle, dann kann ich hier ebenfalls nun ein Rechteck aufziehen. Und das sieht nun so aus. Auch das ist jetzt ein Objekt. Auch das ist nun ein Element, welches sich auf meiner Seite befindet. Nehmen wir nun noch ein drittes Objekt. Und zwar hier dieses Rechteckwerkzeug. Und das positioniere ich mal hier drunter. Und ziehe dieses Objekt nun ebenfalls auf. Sie sehen, wir bekommen hier solche Hilfslinien angezeigt, die dafür sorgen, dass alle drei Objekte gleich groß sind. Dieses hier hat nun automatisch eine Farbe zugewiesen bekommen. Welche Farbe das ist, das ist die zuletzt ausgewählte Farbe. Das kann jetzt natürlich auch eine andere sein. Gut, jetzt haben wir nun diese drei Objekte erstellt. Aber in welcher Form merkt man denn nun, dass es sich hierbei um Objekte handelt? Oder kann man vielleicht die Art des Objektes nachträglich noch einmal ändern? Das sieht jetzt einfach so aus: Wenn ich dieses Objekt auswähle, und gehe hier oben in das Menü "Objekt", dann hat man dort den Punkt "Inhalt". Hier ist nun festgelegt, es gibt nur dieses Objekt. Dieses Objekt ist vom Typ Text. Wie sieht es nun bei diesem Objekt aus? Auch das, wenn ich das nun auswähle, dann sehen Sie: Aha, das ist nun vom Inhalt her Grafik. Also, wenn man so will, ein Platzhalter für eine Grafik. Nehmen wir noch das letzte Objekt, dieses hier. Wenn ich das nun auswähle, dann sehen Sie nun: Inhalt nicht zugewiesen. Jetzt ist die Idee hinter diesem Konstrukt, dass wir Objekte haben; und natürlich, gewisse Eigenschaften haben alle Objekte. Gewisse Eigenschaften haben aber nur die Objekte, die einen bestimmten Typ haben. Fangen wir mal mit einer Eigenschaft an, die letztlich jedes Objekt haben kann. Dazu gehe ich hier mal in diese Farbfelder hinein. Wir haben hier diese Flächenfarbe, da kann ich natürlich sagen, das soll meine Hausfarbe in 60 % sein. Oder dieses Objekt soll die Eigenschaft haben, dass dort keine Farbe hinterlegt ist. Da wir allerdings keinen Text drin haben, kann ich nun auch keine Textfarbe festlegen. Hier oben, da kann man nämlich umschalten zwischen der Information: richtet sich auf den Rahmen beziehungsweise auf das Objekt aus, oder: richtet sich auf den Inhalt - in dem Fall des Textes - aus. Nehmen wir das Objekt hier mal und machen hier mal ein bisschen Platzhaltertext rein. Nun bin ich hier ebenfalls in der Lage, eine Hintergrundfarbe festzulegen. Das sehen Sie, das wird nun hier einfach ausgeführt. Wenn ich jetzt hier oben, hier umschalte, dann bin ich in der Lage, auch die Schriftfarbe zu ändern. Hier beispielsweise auf meine Hausfarbe, was jetzt zugegebenermaßen nicht sonderlich hübsch ist. Aber hier dieses Objekt kann nun eine Eigenschaft einnehmen, die dieses Objekt nicht einnehmen kann. Das zieht sich durch das ganze Konstrukt von InDesign, dass es Objekteigenschaften gibt, die gelten vielleicht für viele oder alle Objekte, und dann gibt es Eigenschaften, die gelten nur für bestimmte Objekte, weil nur diese Objekte auch diese Eigenschaft haben. Eine weitere Information, die zum Beispiel alle Objekte haben können - ich markiere jetzt mal diese beiden Objekte - ist, dass wir zum Beispiel hier oben eine Scherung festlegen. Ich lege diese Scherung hier mal auf 30 Grad. Sie sehen: Beide Objekte haben nun diese Scherung erhalten. Im übrigen, hier bei diesem Objekt, hat auch der darin enthaltene Text diese Scherung enthalten. Also auch das ist eine Eigenschaft, die unterschiedliche Objekte haben können. Machen wir das Ganze einmal rückgängig. Ich habe das jetzt über das Tastenkürzel Cmd-Z beziehungsweise Strg-Z gemacht. Schauen wir uns mal eine weitere Eigenschaft an, die nur Textobjekte haben, und dazu vergrößere ich dieses Textobjekt hier einmal. Wenn ich jetzt hier oben ins Menü gehe und wähle dort nun den Punkt "Textrahmenoptionen" aus, dann, naja, man ahnt es schon, die Eigenschaften, die ich hier festlegen kann, die haben logischerweise nur Objekte vom Typus Text. Wenn ich jetzt hier mal die Vorschau auswähle, dann können wir jetzt hier ein paar Dinge einstellen. Die Sache, die man hier direkt ändern kann, oder wo man direkt eine Veränderung sieht, ist die vertikale Ausrichtung. Also, ob mein Text immer oben sein soll, ob er zentriert sein soll, ob er unten sein soll, oder ob ich so etwas wie einen vertikalen Keil habe, so eine Art Blocksatz, eben nicht in der Horizontalen, sondern in der Vertikalen. Sie sehen, der Text ist jetzt komplett ausgetrieben auf dieses Objekt. Auch hier, logisch, diese Eigenschaft kann nur ein Textobjekt haben. Ein Objekt, wo vielleicht später eine Grafik reinkommt, da ergibt es keinen Sinn, Textrahmenoptionen zu setzen. Deswegen ist es auch so, wenn ich dieses Objekt auswähle, dann ist diese Funktion hier im Menü ausgegraut. In diesem Video haben Sie gelernt, dass InDesign innerhalb des Programmes streng objektorientiert denkt, dass es Eigenschaften gibt, die alle Objekte haben, und einige Eigenschaften, die davon abhängig sind, um was für ein Objekt es sich dabei handelt.

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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