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Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

Objekte im Studio: Lichttest und Aufnahme

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Dieses ungewöhnliche Stillleben demonstriert, wie die Ausleuchtung mittelgroßer Objekte mit einer Art Marmorierungseffekt funktionieren kann.
08:23

Transkript

Ich möchte jetzt mal zeigen, wie man mittelgroße Objekte ausleuchtet, und benutze dazu eine Taschenlampe. Und ich habe verschiedene Taschenlampen mir hier hingelegt, die ich jetzt teilweise ausprobieren muss, weil ich die Lichtmenge auf meinem Objekt zur eingestellten Blende, sozusagen erst mal ins Gefühl bekommen muss. Und dazu stelle ich eine Belichtungszeit gleich von vielleicht 5 Sekunden ein, also es kann sehr, sehr kurz sein, und werde mich dann später, wenn ich das dann in Griff habe, so bis an die 30 Sekunden vielleicht vorwagen, um einfach dieses ganze Objekt mit der Lampe auszuleuchten. Was mir ganz wichtig ist, ist... Ich könnte natürlich jetzt eine große Taschenlampe nehmen, die dahin stellen und dann wäre alles ausgeleuchtet innerhalb von ganz kurzer Zeit, aber dann würde das Foto dementsprechend aussehen. Und wie so was aussieht mit dieser Beleuchtung hier, dass kann ich ja jetzt mal kurz demonstrieren. Ist auf jeden Fall nicht schön. Ich lasse es jetzt einfach mal im Automatik-Modus, Halbautomatik-Modus laufen und kann mir jetzt dieses Bild... Ich will es eigentlich gar nicht sehen, aber ich gucke es mir an, und es sieht sich an, wie das nackte Grauen. Nicht schön, und das will ich jetzt natürlich in den Griff bekommen und stelle dazu eine Belichtungszeit, wie eben erwähnt, von 5 Sekunden an meinem Timer ein, das ist sehr komfortabel, stelle dann die Kamera auf M im Bulb-Modus ein, sodass sozusagen wie gedrückt, solange wie gedrückt, ist sozusagen die Belichtung vonstatten geht oder hier vom Timer eingestellte Zeit abläuft. Und jetzt stelle ich mal... Ich habe eine Vorlaufzeit von 2 Sekunden eingestellt und jetzt stelle ich hier eine Zeit von 5 Sekunden ein. Die habe ich. Jetzt hänge ich den wieder da dran, und das bedeutet, dass der Spiegel erst mal runter... Ich drücke erst drauf, dann klappt der Spiegel runter, dann drücke ich den nächsten Knopf und dann laufen die 2 Sekunden ab. Weil dann habe ich Zeit hier reinzugehen, 2 Sekunden lang. Und dann höre ich das Piepen, ganz wichtig, und weiß, jetzt läuft die Belichtung. Und das werde ich jetzt mal machen mit meiner Lampe. Die habe ich speziell für Kleinteile optimiert. Da kommt ganz, ganz wenig Licht vorne raus und da will ich jetzt mal gucken, ob das reicht. Und dazu muss ich das, wie gesagt, in den Griff bekommen. Und was wir jetzt natürlich brauchen, ist Dunkelheit. Und deshalb, bitte Studiolicht aus. Und jetzt lasse ich den Timer ablaufen und jetzt flackert es und ich werde leuchten und habe das Gefühl... Bitte Studiolicht wieder an. Eine Kopflampe ist für dunkle Situationen immer gut geeignet. Und jetzt gucke ich mir das Bild an und sehe so gut wie gar nichts. Es ist viel zu wenig Licht. Könnte jetzt meine Schlüsse daraus ziehen, sozusagen, dass ich die Belichtungszeit natürlich verlängere, um dann da länger draufzuleuchten, aber da ich jetzt mal erst mal gar nichts sehe, ist mir das viel zu wenig. Also, ich habe ja mehrere Lampen dabei. Jetzt nehme ich einfach eine andere Testlampe und nehme jetzt diese, um mein Objekt zu beleuchten, und mache das Gleiche noch mal. Merke mir so den Vorgang, was ich eben so gemacht habe, und werde das noch mal vonstatten vom Stapel laufen lassen. Und wenn bitte noch mal das Studiolicht ausgeht. Draufgedrückt und jetzt läuft die Belichtungszeit ab. Und jetzt habe ich wieder da drauf beleuchtet. Da kam jetzt [gefüllt] natürlich schon viel, viel mehr Licht raus. Bitte Licht wieder an, Spot an, und jetzt sehe ich da Licht da, was mir schon viel besser gefällt, aber jetzt ist es mir [gefüllt] zu hell. Also es sieht schon so aus, wie wenn da so eine normale Leuchte irgendwie dieses kleine Teil, also dieses Bügeleisen und dieses Holzteil beleuchtet. Aber ich habe nicht diesen gewünschten Marmorierungseffekt. Da drum geht es mir eigentlich, dass da Stellen erscheinen, die mehr Licht haben und dann Nebenstellen, die weniger Licht haben und dadurch... Diese Marmorierung gibt so eine besondere Emotion im Bild. Jetzt nehme ich einfach noch mal eine Lampe, die wie eben, schon mal gezeigt und benutze... Dieses Teil hier vorne habe ich es rausgemacht, dass das Licht reduziert wird. Jetzt kommt das ganz normale Licht hier raus. Und versuche jetzt mit dieser noch mal mein Glück. Noch mal bitte Licht aus. So, und jetzt läuft das. Also das gefällt mir jetzt auch schon viel besser, wie ich das Licht eben empfunden habe. Bitte Licht an. Und jetzt gucke ich mir dieses Licht an. Und jetzt sehe ich, es ist zwar insgesamt dunkel, aber ich habe erst [gefüllt] 3 Sekunden vielleicht beleuchtet, bloß das, was ich da sehe, hat genau diesen Effekt. Und diesen Effekt möchte ich jetzt -- jetzt stelle ich eine längere Belichtungszeit ein -- auf das ganze Objekt natürlich ausführen. Und da werde ich hier vielleicht von links leuchten und dann Außenrum gehen, während des Belichtungsvorgangs, und von rechts leuchten. Im Prinzip ist mein Arm und ich teilweise immer irgendwie in der Szene drin, aber da ich sehr dunkel angezogen bin und mich nicht selbst beleuchte, bin ich natürlich auch nicht zu sehen. Und deshalb ist dieser "Snout" auch hier vorne wichtig, dass das Licht nicht direkt zur Kamera kommt, ist ganz wichtig, weil sonst wäre die Lichtquelle selbst im Bild. Und das will ich natürlich vermeiden. Und jetzt stelle ich erstmal eine längere Belichtungszeit ein. Ich würde jetzt einfach mal 30 Sekunden bevorzugen. Die wird man wahrscheinlich gar nicht brauchen und, aber egal, ein bisschen Puffer ist immer gut und dabei ist es wichtig, sich die Sachen zu merken, wo man geleuchtet hat, weil man sieht es ja nur kurz, und Stellen, wo man natürlich noch nicht war, auf der anderen Seite vielleicht zu beleuchten, und nicht dann vielleicht in den Fehler zu verfallen: "Oh, jetzt habe ich ja noch Zeit. Ach, vielleicht könnte ich da oder hier oder dort mal leuchten." Weil irgendwann sieht es dann so aus, als wenn wiederum eine Lichtquelle alles so homogen beleuchtet und es sieht einfach nicht schön aus. Und hier heißt es eigentlich: Mut zur Lücke. Das ist ganz wichtig. Und jetzt würde ich noch mal das Licht ausmachen im Studio. Jetzt lasse ich das noch mal laufen. So. Jetzt leuchte ich auch auf den Hintergrund. Der soll ja auch ein bisschen mit ins Bild. So, und jetzt gehe ich auf die andere Seite. Dabei muss ich vor allen Dingen das Stativ nicht umstoßen, und jetzt hier von der rechten Seite. Sehr schön. Ich glaube, das kann funktionieren. Und eigentlich reicht das schon. Jetzt warte ich eben noch, bis die restlichen Sekunden verstrichen sind. Da hätte ich ja noch viel leuchten können. So, und jetzt bitte, Licht wieder ein. Und wenn ich mir das jetzt angucke dieses Bild, jetzt habe ich hier ein Effekt, der mir absolut viel, viel besser gefällt. Das ist alles ausgeleuchtet, beziehungsweise Stellen, die sind heller und Stellen mit weniger Licht gepaart. Und das gibt so einen gewissen Marmorierungseffekt, der stark auf die Emotionen wirkt, und dadurch mit so einer kleinen Lichtquelle kann man unheimlich viel oder ganz tolle Bilder machen.

Nachtfotografie: Light Painting und Wanderlicht

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2 Std. 18 min (27 Videos)
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