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PowerPoint 2016: Animationen und Folienübergänge

Objekte auf Animationspfaden bewegen

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Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem die vorhandenen Eingangs-Animationen nicht mehr ausreichen. Ein Objekt soll sich auf der Folie bewegen - aber auf einem genau definierten Pfad. Hier helfen spezielle Animationen, die Animationspfade, weiter. Mit ihnen sind sogar trickfilmartige Effekte möglich.
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Transkript

Irgendwann kommen Sie dann an einen Punkt, an dem die vorhandenen Eingangs- Animationen nicht mehr ausreichen. Ein Objekt soll sich auf der Folie bewegen - aber auf einem genau bestimmten Pfad. Hier helfen spezielle Animationen, die Animationspfade, weiter. Mit ihnen sind sogar trickfilmartige Effekte möglich. Ein einfaches Beispiel. Sie beschreiben den Ablauf eines Projektes und wollen auch verdeutlichen, dass sich dem Gradlinien Projektfluss ein Hindernis in den Weg stellt. Dies könnten Sie zum Beispiel, indem der Punkt das Hindernis bogenartig umgeht. Klicken Sie also auf "Animationen", klappen Sie die "Galerie" auf und bei den "Animationspfaden" finden Sie unten auch einen Bogen. An dieser gestrichelten Linie sehen Sie, dass dieser vorgefertigte Bogen zunächst sehr kurz ist. Ein helleres Geisterbild zeigt Ihnen, wo das Ende der Animation ist. Das den Pfad umgebende Rechteck können Sie nun behandeln wie jede andere selbstgezeichnete Freihandform, sie können Sie vergrößern und verändern. Ich ziehe deshalb an der Ecke und ziehe das Ende des Animationspfades auf die andere Seite des Hindernisses und ziehe an der Seite, so dass der Animationspfad einen großen Bogen um das Hindernis macht. Schauen wir uns das Ergebnis in der Vorschau an. Ich klicke um den Punkt, zu starten, und er beschreibt einen großen Bogen um das mögliche Hindernis. Der erste Schritt besteht darin, dass ich nur ein einziges Objekt, nämlich hier ein rotes Blutkörperchen nehme und für diesen einen Animationspfad zeichne. Ich wähle dazu den benutzerdefinierten Animationspfad, denn diesen kann ich wie eine Freihandform zeichnen. Für den Beginn klicke ich einmal in die Mitte des Objektes. Nun ziehe ich ein gerades Stück, klicke für eine Kurve, ziehe weiter, klicke und so weiter, bis ich am rechten Rand der Folie mit einem Doppelklick ende. Sie haben in der Vorschau gesehen, dass diese Bewegung natürlich noch viel zu schnell und auch etwas eckig ist. Als Erstes verlängere ich die Animationsdauer auf 5 Sekunden und bestätige mit "Enter". Dann klicke ich den Pfad mit der rechten Maustaste an und wähle "Punkte bearbeiten". Damit er nicht so eckig wirkt, werde ich diese Punkte abrunden. Ich klicke die einzelnen Punkte mit der rechten Maustaste an und wähle "Punkt glätten". Dies wiederhole ich für alle Punkte des Animationspfades. Dadurch werden die Ecken automatisch ausgeglichen. Um diese Bearbeitung abzuschließen, klicke ich irgendwo außerhalb der Folie und teste den Animationspfad erneut. Das sieht doch schon besser aus. Allerdings hat das Blutkörperchen am Anfang eine verzögerte Geschwindigkeit und wird am Ende auch noch einmal abgebremst. Dies entspricht natürlich nicht der Wirklichkeit, in der die Blutkörperchen stets die gleiche Geschwindigkeit haben. Ich klicke deshalb doppelt auf diese Animation und sehe, dass in den Animationseffekten ein gleitender Start und ein gleitendes Ende eingestellt ist. Dies ist eine automatische Einstellung bei Animationspfaden. Und ich setze dieses Gleiten in beiden Fällen auf 0 Sekunden und bestätige mit "OK". Nun habe ich eine gleichförmige Bewegung. Um den Eindruck von vielen Blutkörperchen zu erzeugen, lasse ich dieses, sobald es hier angekommen ist, auf der linken Seite wieder neu beginnen. Dazu rufe ich wieder die "Effektoptionen" auf und bei "Anzeigedauer" kann ich einstellen, wie oft die Animation wiederholt werden soll. In diesem Fall sage ich "Bis zum Ende der Folie". Okay. Das Blutkörperchen schwimmt einmal durch die Blutbahn und kommt dann anschließend von links erneut. Ich habe nun ein weiteres rotes und weißes Blutkörperchen auf der Folie eingefügt. Diese sollen ähnliche Bewegungen durch die Blutbahn vollführen. Ich klicke deshalb das fertig animierte Blutkörperchen an, wähle hier oben auf der Menüleiste "Animation übertragen" und kopiere die fertige Animation auf das zweite und von dort auf das dritte Blutkörperchen. Dann schiebe ich die drei Grafik übereinander. Die Animationspfade bewegen sich automatisch mit der Grafik. Die kopierten Animationspfade klicke ich nun wieder an und mit "Punkte bearbeiten" lasse ich sie ganz leicht von dem ursprünglichen Pfad abweichen. Diese Veränderungen müssen Sie nicht sehr exakt machen. Machen Sie es einfach nach Gefühl und schließe das am Ende der Bearbeitung ab. Außerdem sollen natürlich nicht alle drei Blutkörperchen gleichzeitig starten. Deshalb kann ich entweder hier oben eine Verzögerung einstellen oder aber diesen Balken, den die Animation im Animationsbereich symbolisiert, ein Stückchen nach rechts verschieben und den zweiten ebenso. Außerdem verändere ich die Animationsdauer ganz leicht. Schauen wir uns das Ergebnis auf der Bildschirmpräsentationsansicht an. Natürlich brauchen die zweite und dritte Animation auch einen "Start" "Mit Vorherigem", was leider bedeutet, dass ich die Verzögerung neu einstellen muss. Nun starte ich nur die erste Animation mit Klick, und die zweiten kommen automatisch hinter. Das wirkt doch schon sehr naturgetreu. Und entsprechend füge ich nun noch so drei, vier, fünf, sechs, weitere Blutzellen ein und habe dann eine Folie, die ich in einem medizinischen Vortrag zur Erläuterung des Blutes einsetzen kann. Der Aufwand lohnt, denn solch eine Folie kann ich wie einen Baustein speichern und immer wieder einsetzen. Sie können keine medizinischen Themen verwenden. Nun eine ähnliche Animation ließe sich auch im physikalischen elektrotechnischen Bereich für die Bewegung von Elektronen verwenden oder sogar zum Beschreiben einer Rennstrecke, wobei ich hier dem Rennwagen noch eine Drehbewegung mitgeben müsste. Ähnlich könnten Sie aber auch Animationspfade in einem Organigramm zeichnen, um zu zeigen, wie ein Auftrag das Unternehmen durchläuft. Und wenn Sie sich nun kurzfristig entscheiden, dass Sie nicht einen roten Punkt, sondern lieber ein Piktogramm von einem Papierstapel verwenden möchten, ist auch dies schnell erledigt. Ich hole mir das Bild eines Papierstapels auf die Folie, ich kopiere die Animation vom Punkt auf dem Papierstapel, lösche den Punkt und schiebe den Papierstapel an seine Stelle. Und schon [unverständlich] ein Formular durch das Unternehmen. Sie sehen, wie vielfältig Animationspfade einsetzbar sind. Und vor allem auf all diesen Beispielfolien bin ich mit keinem beziehungsweise sehr wenig Text ausgekommen und konnte Abläufe dennoch sehr anschaulich demonstrieren.

PowerPoint 2016: Animationen und Folienübergänge

Bringen Sie Bewegung in Ihre Präsentationen – mit Animationen und Folienübergängen.

2 Std. 4 min (32 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.11.2016

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