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Illustrator CC 2015 Grundkurs

Objekte an Pixelraster ausrichten

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Zusätzlich steht eine Funktion zur Verfügung, um Objektbegrenzungen am Pixelraster auszurichten und somit ideal für die Betrachtung auf einem Bildschirm zu positionieren.
07:41

Transkript

Wenn man Grafiken für den Monitor erstellen möchte, ist es wichtig, dass die Bildelemente exakt auf dem Pixelraster liegen. Warum ist das wichtig, und was, wenn es nicht so ist? Schauen wir uns das mal an. Wenn ich bei diesem Element ganz weit einzoome, sagen wir einmal bis hierher, dann sind die Kanten nach wie vor exakt scharf und das schaut auch sehr gut aus. Das Problem ist aber, dass ich hier jetzt in der ganz normalen Vorschau bin, und nicht in der Pixelvorschau. Wenn ich die Ansicht jetzt wechsle auf Pixelvorschau, dann sieht man, dass mein Quadrat auf einmal nicht mehr so richtig sauber ist. Ich zoome einfach ein paarmal aus. Und man sieht, ich habe hier eine unscharfe Kante auf diesen beiden Kanten. Hier im oberen Bereich habe ich aber schon eine scharfe Kante. Ich zoome nochmal ein, und dann sieht man, das ist deshalb, weil dieses Rechteck, oder dieses Quadrat, nicht exakt auf dem Pixelraster liegt. Es liegt nur in der Mitte meiner Seite, aber nicht auf dem Pixelraster. Und wenn ich diese Datei jetzt ausgeben würde, als Pixelgrafik, z. B. für eine Webseite oder für einen Monitor, dann bekomme ich unschöne Kanten. Das kann ich aber umschiffen, indem ich sage, dass Elemente am Pixelraster ausgerichtet werden sollen. Diese Einstellung findet man hier, im Transformieren-Bedienfeld. Und ich kann da jetzt sagen, An Pixelraster ausrichten. Und dann aufpassen was passiert. Wenn ich da draufklicke, wird die Größe meines Rechtecks ein wenig verändert, aber es liegt jetzt dafür ganz exakt auf dem Pixelraster. Wenn ich da wieder einzoome, sieht man, exakt, Illustrator muss hier jetzt nichts interpolieren und meine Grafik ist exakt scharf. Natürlich will ich jetzt nicht so krumme Werte, durch diese Größenveränderung bekomme ich jetzt so krumme Werte, in Millimetern wohlgemerkt. Wichtig, oder vernünftig ist, dass wenn man für den Monitor arbeitet, dass man nicht in Millimetern arbeitet, sondern in Pixeln. Dann sage ich immer „Command“ + „R“, damit die Lineale kommen. Jetzt kann ich mit einem Rechtsklick die Einheit von Millimeter auf Pixel stellen. Und da sieht man jetzt: Illustrator hat für mich die Größe auf 70 mal 71 Pixel verändert. Vernünftig wäre das natürlich, wenn das 70 mal 70 Pixel wären. Jetzt zoome ich da mal aus, und man sieht, es ist ganz genau, exakt 70 mal 70 Pixel groß, also dieses Quadrat hat jetzt genau die optimalen Maße. Wenn man von Anfang an weiß, dass man für das Web oder für einen Monitor ausgibt, dann kann man auch schon von Anfang an sagen, dass Objekte immer am Pixelraster ausgerichtet werden sollen. Ich erstelle mir mal ein neues Dokument. Datei/Neu… Und hier kann ich jetzt sagen … in den Profileinstellungen … dass ich für das Web ausgeben will. Kann hier jetzt die Größe definieren, ich sage z. B. 1.000 mal 1.000 Pixel. Und ganz unten, in den erweiterten Einstellungen, sieht man, Neue Objekte an Pixelraster ausrichten ist angehakt. Das heißt also damit, wenn ich jetzt fürs Web ausgebe, ist diese Einstellung schon vorgewählt und meine Objekte, die ich jetzt erstelle, werden automatisch am Pixelraster ausgerichtet. Wie schaut das aus? Ich nehme einmal dieses neue Objekt mit einer grünen Kontur, erstelle mir einfach einmal ein Rechteck und jetzt zoome ich da mal ein wenig ein. Schaue in die Einstellungen rein. Und jetzt sieht man, dieses Objekt hat eine Breite von 450 und 130,357 Pixel, d. h. also, so richtig genau ist das noch nicht. Aber ab dem Moment, an dem ich dieses Objekt nehme, und sage An Pixelraster ausrichten, wird es wiederum in der Größe exakt auf dem Raster eingestellt. Beziehungsweise auch, wenn ich hier jetzt herumschiebe, erhalt ich immer genau den nächstmöglichen geraden Pixel. Auch wenn ich jetzt z. B. mit einem Freihand-Werkzeug, wie mit dem Zeichenstift-Werkzeug arbeite, ich klicke hier mal und erstelle da jetzt meine Elemente, dann liegt die Linie jetzt am Pixelraster. Ich lösche das mal raus und mache das hier bei diesem Rechteck. Ich färbe einmal die Fläche mit Grün. Das passt. Und wechsle auch in der Ansicht in die Pixelvorschau, das heißt ich habe hier jetzt hier meine Pixelvorschau, Zoome da mal ein, da sieht man, das liegt genau auf den Pixeln. Und wenn ich da jetzt anfange die Form zu verändern, ich nehme mir hier dieses Kurvenzeichner-Werkzeug, und mache hier jetzt mit einem Doppelklick diese Rundung rund, also dieses Eck rund vielmehr. Erstelle mir hier eine neue Linie und ziehe die z. B. hierher, und hier das ein wenig weiter nach außen, wechsle wieder auf den schwarzen Pfeil und zoome da ein wenig ein. dann sieht man, im oberen Eck liegt das nach wie vor auf dem Pixelraster, exakt, hier dieses Eck liegt auch exakt am Pixelraster. Genau hier. Aber da, wo die Kurve ist, muss Illustrator anfangen, diese Punkte zu interpolieren. Und nur die Punkte, die ich setze, liegen exakt am Pixelraster, überall anders bekomme ich ein Anti-Aliasing. Auch hier liegt es wiederum exakt am Raster. Ich zoome wieder aus und geh da raus. Das Ganze kann auch spannend sein, wenn man mit Schriften arbeitet, nämlich mit kleinen Schriften. Ich gehe mal hier rein und schreibe hier einfach „Schrift“. Geh dann nach draußen und zoome da wieder ein. Mach es vielleicht ein bisschen größer. Dann ist die Schrift jetzt einfach einmal hier reingebaut, das sieht man so. Und wenn ich da wieder sage, ich möchte das jetzt auf meinem Pixelraster anwenden. Und hier sieht man einfach, diese Datei liegt natürlich, oder diese Schrift liegt jetzt irgendwo herum. Der Ursprungspunkt ist natürlich am Pixelraster. Das passt soweit. Ich kann aber da jetzt in die Zeichen reingehen, und da bei den Zeichen kann ich auch wiederum sagen, wie die Glättungsmethode ausschauen soll. Aktuell, standardmäßig ist scharf eingestellt. Und wenn ich sage ohne, dann sieht man, wie die Schrift wiederum exakt im Pixelraster liegt. Wenn ich sage schärfer, dann wird das ein wenig anders dargestellt, oder stark, dann wird sie ein wenig dicker. Das heißt, ich muss mir natürlich bei kleinen Schriften überlegen, wie diese Schrift ausschauen soll. Denn wenn die ganz klein ist, so wie in diesem Fall nur 25 Pixel hoch und 60 Pixel breit, dann muss natürlich die Software beim Umwandeln von der Vektordatei, also von meiner Vektorschrift in die Pixelansicht, wenn ich das rausrechne, zu interpolieren anfangen. Und auch da ist es eine Überlegung, über diese Einstellung der Glättungsmethode zu sagen, wie die Schrift auf meinen Pixeln liegen soll. Denn, wenn die Schrift immer kleiner wird, wird das natürlich spannend. Obwohl es in der normalen Ansicht nach wie vor Vektorschrift ist. Aber ab dem Moment, wo ich diese Datei ausgebe, z. B. als JPEG- oder PNG-Datei, dann sehe ich jetzt, dass ich hier eventuell ein Problem mit der Lesbarkeit bekomme. Also immer aufpassen, und immer denken: Wie möchte ich ausgeben? Was ist wichtig? Wenn es eben für das Web ist, oder allgemein gesprochen, für einen Monitor, immer kontrollieren, ob meine Daten in der Pixelvorschau gut ausschauen. Und wenn sie etwas verzogen sind, kann ich das Objekt an dem Pixelraster ausrichten und dann liegt es wirklich exakt da, wo ich es haben will.

Illustrator CC 2015 Grundkurs

Lernen Sie die Funktionsweise von Illustrator CC von Grund auf kennen, vermeiden Sie gängige Einsteiger-Fehler und profitieren Sie von den Tipps eines erfahrenen Illustrator-Profis.

5 Std. 32 min (54 Videos)
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