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Cinema 4D R18: Neue Funktionen

Objekt-Tracks setzen

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Der neue Objekt-Tracker baut auf dem bekannten Motion-Tracker auf und verwendet einen Teil seiner Tracks, um Objektbewegungen rekonstruieren zu können. Dieses Video zeigt die notwendigen Vorarbeiten, bevor der eigentliche Objekt-Track berechnet werden kann.

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen den neuen Objekt-Tracker vorstellen, der eine Erweiterung des Motion Trackers in Cinema 4D darstellt. Das heißt wir können jetzt nicht nur die Kamerabewegung herausrechnen aus einem Video, sondern auch, wenn sich Objekte dort bewegen, was sehr hilfreich ist um zum Beispiel Hilfsobjekte auszutauschen durch 3D Geometrien oder ähnliches. Und um jetzt ein geeignetes Videomaterial für dieses Feature zu haben bin ich jetzt hier einfach mal auf eine Webseite gegangen, die sich nennt hollywoodcamerawork.com, da gibt es nämlich kostenfrei verschiedene Videoclips, die genau für diesen Zweck hier hochgeladen wurden, nämlich um einfach verschiedene Tracking Techniken ausprobieren zu können und sich nicht erst selber ein Video erstellen zu müssen. Da sind jede Menge Greenscreen Sachen dabei, aber hier auch Filme, die sich mit dem Thema Objekttracking beschäftigen und da habe ich mir diesen Blaster Walk mal rausgepickt, Sie sehen eine Kamerafahrt und die Dame trägt hier so ein Gestell mit Farbenmarkierung dran und das bietet sich natürlich an zum Beispiel dann durch eine futuristische Waffe das Ganze auszutauschen oder ähnliche Geschichten. Und vor allen Dingen haben wir jetzt hier sehr schön schon diese Markierung drauf, sodass wir uns nicht selber erst eine Pappe oder ähnliches basteln müssen und bemalen müssen, um das auch mal auszuprobieren. Dieses Video habe ich jetzt hier schon mal geladen, das ist eine Bildsequenz, wie gesagt, die man sich kostenfrei herunterladen kann, in dem man hier den Motion Tracker verwendet. Motion Tracker selber ist nicht neu, deswegen gehe ich da jetzt auch gar nicht mehr so in die Tiefe, Sie finden das Ganze hier im Motion Tracker Menü unter Motion Tracker und laden dann hier ihr Footage in Footagebereich rein, wie gesagt, in dem Fall jetzt hier eine Bildsequenz, also gehen einfach nur auf das erste Bild, dann wird automatisch erkannt, dass das eine Sequenz ist. Und man kann jetzt hier die Helligkeit schon mal etwas absenken, wenn man mag, weil hier einige Markierungen drauf sind, die sehr hell sind und die es nachher, wenn wir die Lupenfunktion brauchen, etwas schwierig machen, dann das mittlere Fadenkreuz dieser Lupe zu erkennen. Was man dann hier macht ist, dass man in den Bereich 2D Tracking wechselt und in meinem Fall habe ich jetzt hier schon mal diesen Auto-Track gestartet, der die vorgegebene Anzahl an Tracks hier auf das Bild schmeißt und Sie sehen, das hat jetzt hier wunderbar schon funktioniert, Sie sehen also, dass die Kamerafahrt hier höchstwahrscheinlich ganz gut erkannt werden wird, denn wir haben hier genügend Strukturen, die statisch sind im Bild. Muss dann etwas aufpassen, teilweise mit den Spiegelungen zum Beispiel hier auf Glas, die sind in der Regel nicht sonderlich brauchbar, man sieht man immer wo Marker vielleicht wandern, dann markieren Sie die einfach und schmeißen die raus. Es sind meistens Marker, die irgendwo auf einem Reflex gelandet sind oder zum Beispiel auf einem Schatten, der sich bewegt oder vielleicht auch auf einem Ast, der im Wind etwas wackelt. Das sind alles Dinge, die sich nicht so sehr für das Tracking eignen, sondern wir brauchen statische Strukturen, die sich eben nicht verändern. Das scheint jetzt hier einigermaßen gut zu sein und es ist darauf zu achten, dass hier unsere Schauspielerin frei bleibt von diesen automatischen Markern, weil sie eben natürlich auch nicht statisch ist. Sie bewegt sich ja hier ganz eindeutig und zwar so, dass es eben, wenn man das miteinbeziehen würde, natürlich zu einer fehlerhaften Berechnung der Kamerafahrt führen würde, es heißt die Kamerafahrt braucht nur die Markierung auf den statischen Elementen im Hintergrund. So weit so gut, der zweite Teil besteht darin, dass ich jetzt hier schon angefangen habe, manuelle Markierung zusätzlich hinzuzufügen und zwar sehen Sie hier, wenn ich die einmal selektiere, dass ich mir hier Punkte oder Kugeln, besser gesagt, ausgewählt habe an diesem Gestell, die alle in einer zweidimensionalen Ebene liegen Das heißt ich habe jetzt nicht die Kugeln gewählt, die senkrecht hier an der Seite stehen, heraus stehen, sondern nur die, die wirklich in einer zweidimensionalen Ebene, also praktisch in einer Ebene liegen, Sie sehen das hier schon, da habe ich jetzt über manuelles Tracking über diese Taste, dann schon mal das Ganze ausgeführt und sofern nötig dann auch noch korrigiert. Ich zeige Ihnen das hier mal kurz wie das Ganze prinzipiell funktioniert, das heißt wir würden ganz normal einen Control Linksklick direkt in das Bild machen und dann über diese Lupenfunktion diesen Kasten dorthin schieben, jetzt in dem Fall auf die vordere weiße Kugel, auf das Element schieben, was getrackt werden soll. Dann sagen sie okay, starte mal das Manuelle Tracking, dann gehen wir in der Zeit etwas nach vorne und gucken uns an, was er hier gefunden hat, Sie sehen, ein paar Bilder lang funktioniert das gut und dann kommt irgendwo eine Stelle, wo das hier seine Farbe wechselt, dann greifen wir das einfach direkt, schieben es an die richtige Stelle und haben dann wieder ein paar Bilder gewonnen, an denen das Ganze ordentlich nachverfolgt werden kann. Und so arbeitet man sich jetzt hier durch das Footage, durch die Länge des Videos hindurch. Je nach Marker kann es mal mehr und mal weniger nötig sein, das Ganze hier öfter zu kontrollieren und zu korrigieren, das hängt einfach davon ab wie sich die Helligkeits- und Farbwerte in diesem Suchbereich verändern oder vielleicht auch, wie sich die Form von diesem abgetrackten Element hier verändert. Sie sehen, hier haben wir mal wieder dann Stellen, wo wir das Ganze nochmal nachkorrigieren müssen. Es ist aber nicht so dramatisch. Ziel sollte sein, dass wir möglichst viele Marker haben, die von Anfang bis Ende der Animation oder des Videos möglich durchlaufen, durchweg zu sehen sind, das wir nicht so viel Fluktuation haben in diesem Marker. Ja und das ist jetzt einfach ein bisschen Fleißarbeit, wie gesagt das kann je nach Film, den man da hat und je nach Kontrastverhältnis der Marker mal mehr, mal weniger aufwändig sein. Sie brauchen jetzt auch nicht so wahnsinnig viele Marker. Hier funktioniert es von Haus aus wieder sehr gut, jetzt kommt wahrscheinlich wieder schwarz der Hose mit ins Spiel, genau, wo das Ganze dann von Suchmuster zu sehr abweicht von dem, was er gespeichert hat, da muss man dann einfach noch mal korrigieren, auch solche springenden Frames kann es geben, so wie es in dem Fall gerade, wo man noch mal nachkorrigieren muss. Kann immer wieder passieren, dass dann innerhalb des Suchers, dass das zum Beispiel zu einer anderen weißen Kugeln gesprungen wird. Es muss man wieder korrigieren, sollte natürlich immer die gleiche verfolgt werden. So, dann haben wir es auch gleich geschafft und hätten dann, so hoffe ich zumindest, genügend Markierungen gesetzt, um uns mit dem Objekt Tracking und dem Kamera Tracking beschäftigen zu können. Wunderbar. Also wir sind am Ende angekommen, das wäre im Prinzip, das was wir jetzt vorleisten müssen und dann schauen wir uns im nächsten Video mal an, was wir jetzt mit diesen Markierungen, die momentan noch zweidimensional sind, jetzt anfangen können.

Cinema 4D R18: Neue Funktionen

Übernehmen Sie die Neuerungen von Cinema 4D R18 direkt in Ihren Workflow. Arndt von Koenigsmarck erläutert anhand von Praxisbeispielen wie es geht.

4 Std. 50 min (44 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.09.2016

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