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Online-Marketing – Grundlagen

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Sie haben bereits eine Firmen-Website. Benötigen Sie nun zusätzlich einen Blog oder lohnt sich der Mehraufwand eher nicht? Dieses Video zeigt Ihnen die Unterschiede zwischen Website und Blog auf und erläutert die Vorteile, die ein Unternehmensblog mit sich bringen kann.

Transkript

Sie haben bereits eine Website, wünschen Sich aber mehr Interaktion und einen weiteren Kanal, um auf sich aufmerksam zu machen? Mit einem Blog schaffen Sie die Möglichkeit, über Ihr Angebot hinaus für Ihre Zielgruppe relevante Inhalte zu publizieren. Schauen wir uns an, was die grundlegenden Unterschiede von einer Website und einem Blog sind. Schauen wir uns zunächst ein paar typische Merkmale einer Website an. In den meisten Fällen wird eine Website einmal erstellt und dann mehr oder weniger so belassen. Handelt es sich um einen Online-Shop, kommen natürlich auch neue Produkte hinzu. Aber im Großen und Ganzen ist eine Website relativ statisch. Aktuelle Geschehnisse werden oft vernachlässigt. Das liegt auch daran, dass man im Rahmen der Website eigentlich gar nicht den richtigen Kanal hat, oder eine Kategorie, wo man Neuigkeiten publizieren könnte. Dabei bin ich mir sicher, dass Sie Einiges zu erzählen hätten. Vielleicht über einen kürzlich getätigten Messebesuch oder über einen neuen Mitarbeiter. Vielleicht gibt es auch einen neuen Gesetzesentwurf in Ihrem Tätigkeitsbereich. Sie sehen, es gibt sehr viele Themen, die Ihre Besucher interessieren könnten. Beschreibt Ihre Website Ihr Angebot oder bietet Produkte an, dann wirkt das häufig recht unpersönlich. Dies spiegelt sich auch in der Ansprache der Besucher wieder. Viele Websites ähneln sich anhand der Produkte oder Dienstleistungen und wirken daher teilweise auch austauschbar. Es ist daher gar nicht so leicht, sich wirklich abzuheben, vom Wettbewerb hervorzuheben. Und je nachdem, was Sie auf Ihrer Website anbieten, wird diese wahrscheinlich auch weniger oft verlinkt. Das liegt daran, dass die Inhalte meisten einfach nicht interessant genug sind. Klar, der Besucher schaut natürlich bei Ihnen vorbei und schaut sich die Produkte oder Ihre Dienstleistungen an, aber oftmals fehlt ein Grund, diese Inhalte dann auch zu teilen. Es kommt wahrscheinlich relativ selten vor, dass jemand auf Ihr Angebot verlinkt, oder es in seinen sozialen Netzwerken teilt. Eine Interaktion findet normalerweise auch nicht statt. Wenn man mit Ihnen in Kontakt treten möchte, findet man vielleicht Ihre Kontaktdaten, ruft Sie direkt an, oder sendet Ihnen eine Anfrage per E-Mail. Aber ein gegenseitiger Austausch ist eher selten. Eine eher statische, thematisch begrenzte Website ist dabei natürlich nichts Schlechtes. Es ist Ihre Präsenz im Internet. Aber es gibt vielleicht einige Gründe, weshalb Sie mit einem Blog einen zweiten Kanal schaffen könnten, um etwas greifbarer und persönlicher zu werden. Damit hätten Sie einen neuen Weg, Ihre Zielgruppe anzusprechen. Wie sieht es nun also mit den Eigenschaften eines Blogs aus? Zunächst kann ein Blog direkt in Ihre Website integriert sein, oder auch eigenständig im Rahmen einer eigenen Plattform aufgebaut werden. Ein Blog ist also eine Ergänzung um über interessante, spannende und aktuelle Themen zu berichten. Er bietet Ihnen die Möglichkeit, über Ihr Angebot hinaus für Ihre Zielgruppe relevante Inhalte zu publizieren. Das heißt, Sie könnten Ihre Reichweite vergrößern. Mit Hilfe der Kommentarfunktion im Blog haben Sie zudem die Chance, direktes Feedback zu erhalten und einen Austausch stattfinden zu lassen. Ihre Unternehmenskommunikation wird dadurch persönlicher und ansprechender. Es ist auch immer schön, im Rahmen eines Blog-Beitrags neue Mitarbeiter vorzustellen. Oder die Mitarbeiter selbst können auch einen Blogbeitrag verfassen. In den meisten Fällen lässt es Sie zugänglicher wirken, sympathisch und menschlich. Mann hat das Gefühl, Sie und Ihre Mitarbeiter besser zu kennen. Vielleicht sind Sie in Ihrer Branche auch Experte, und haben sehr viele Tipps preiszugeben. Dann könnten Sie auch in regelmäßigen Abständen. inhaltlich hochwertige Artikel zu Ihrem Fachgebiet veröffentlichen. Das ist für Ihre Besucher besonders relevant, und Sie heben Ihren Expertenstatus dadurch noch mal hervor. Das kann natürlich auch ein sehr gutes Marketing für Ihre Firma und Ihr Angebot sein. Sie können dann im Rahmen der Kommentare auf Fragen eingehen, und sich zu Ihrem Fachthema austauschen. Das ist dann für Ihre Interessenten natürlich ganz besonders spannend. Diese schauen dann sicherlich auch öfter bei Ihnen vorbei und empfehlen Sie weiter. Damit können Sie nicht nur mehr Besucher zu Ihrer Website bringen, sondern auch Empfehlungen in Form von Backlinks und Social Media Shares generieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Umsetzung eines Blogs technisch in den meisten Fällen gar nicht so schwierig ist. Je nachdem, welches System Sie verwenden, also beispielsweise ein Content Management System, haben Sie oftmals Zugriff auf eine Standardintegration. Vielleicht überlegen Sie sich nun, ob Sie genug Know-How, Zeit und Ressourcen haben, um einen Blog aufzubauen. Oder über was Sie überhaupt schreiben sollen. Ich zeige Ihnen kurz zwei Beispiele, damit Sie sehen, dass ein Blog nicht nur für große Marken umzusetzen ist. Wir befinden uns auf der Webseite von Ritter Sport. Hier sehen Sie direkt Aktuelles und Aktionen, und hier befinden sich sehr viele Beiträge. Unter anderem eben auch der Blog. Und Ritter Sport nutzt diese Gelegenheit, um eben einfach einmal Danke zu sagen. Und zwar mit der limitierten Einhorn-Schokolade. Und wie Sie direkt an den Kommentaren sehen, wird dieser Beitrag von Ritter Sport Fans auch sehr gut angenommen. Sie sehen hier die direkte Ansprache: "Liebe Einhorn-Fans" Das ist sehr nett und sehr persönlich. Das macht Spaß. Und es sind schöne Bilder integriert, also schaut man hier doch gerne mal vorbei. Und Sie sehen anhand der Kommentare, dass hier auch eine Interaktion stattfindet. Natürlich ist hier das nötige Budget vorhanden und wahrscheinlich kümmert sich ein komplettes Team um die Blog-Beiträge. Aber Sie müssen keine große Firma sein, um so etwas umsetzen zu können. Ein weiteres Beispiel ist Anna Logue Fotografie. Sie sehen, hierbei handelt es sich um eine relativ kleine statische Website, die einfach ein Angebot beschreibt. Also Informationen über die Fotografin, das Portfolio, das Studio, wo dieses zu finden ist, und das war es eigentlich. Es gibt also gar keine weiteren Möglichkeiten, hier noch über aktuelle Dinge zu berichten oder eine spannende Komponente mit einzubringen, so dass die Seite vielleicht eher verlinkt oder geteilt wird. Dafür gibt es dann aber den Blog. Hier finden wir aktuelle Themen und Projekte, an denen die Fotografin arbeitet. Beispielsweise ein Interview, das gerade auf Youtube veröffentlicht wurde, oder ein Buchprojekt. Und Sie sehen, es gibt hier wirklich sehr viel, worüber die Fotografin berichten kann. Aber im Rahmen ihrer eigentlichen Informationswebsite wäre dies nie zur Sprache gekommen. Wer sich also für Fotografie interessiert, findet hier noch sehr viele Informationen, Inspiration und Tipps. Sie sehen also, ob groß oder klein, umfangreiche Website oder einfach ein paar Informationsseien, ein Blog lässt sich relativ leicht integrieren, und bietet die Möglichkeit, sehr viel mehr Themen aufzugreifen, und Ihre Zielgruppe gezielter anzusprechen. Sie sollten sich allerdings von Anfang an überlegen, ob Sie wie gesagt, auch über die notwendigen Ressourcen verfügen, um regelmäßig gute Inhalte zu publizieren. Setzen Sie sich vorab ein Ziel. Das kann lauten: mehr Besucher, Kommentare, auf Ihre Website, Social Shares oder Backlinks. Wenn Sie ein Ziel vor Augen haben, lässt es sich nämlich leichter darauf hinarbeiten.

Online-Marketing – Grundlagen

Lernen Sie, was Online-Marketing bedeutet und wie Sie es einsetzen: Von der Firmen-Website über Social Media-Marketing bis zu SEO und Web-Analytics.

4 Std. 12 min (57 Videos)
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