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Numerische Spalten als Attribute

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Ein Sonderfall im Dimensions-Entwurf ist eine numerische Spalte als Dimensions-Attribut. Der Cube kann dann natürlich nicht damit rechnen, aber er kann automatisch gruppieren – wenn man die Eigenschaft "DiscretizationMethod" kennt.
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Transkript

Wo wir gerade bei Dimensionen sind und bei ihren Attributen da habe ich nochmal einen schönen Trick wie man numerische Attribute sehr gut hinzufügen kann. Man findet solche Beispiele etwa in unserer Reseller Dimension. Man geht hier auf die Reseller Tabelle und wenn wir da mal reinschauen in die Reseller Tabelle, dann sehen wir genau was ich meine. Es gibt z.B. eine Spalte “Number of Employees” für jeden unserer Wiederverkäufer und man sieht, wieviel Angestellte der hat. Mancher hat nur zwei, ein echter Tante Emma Laden, dann gibt es grössere mit 46, 49, bis hin zu, ja, über 70 Leuten, die da in einem Fahrradgeschäft oder Sportgeschäft arbeiten. Und wir wollen natürlich unter Umständen ganz gerne auswerten, ja wieviel Umsätze wir mit solchen machen, die sehr viele Angestellte haben, und solchen, die weniger Angestellt haben. Macht also absolut Sinn, das Attribut per drag und drop hier mit reinzuziehen und zu sagen, dass wollen wir auswerten. Es entsteht ein Attribut Number Employees. Wir stellen das mal schnell bereit. Weil dann erst können wir uns hier in dem eingebauten Cube Browser mal ansehen, was daraus wird. Im eingebauten Cube Browser da gibt es dann die Hierarchie und ebenso wie halt im üblichen Business Types ausgewertet können, geht dann eben auch Number of Employees. Und jetzt gucken wir mal rein, was er daraus macht. Jetzt sehen wir, dass das nicht ganz so passt, wie wir es uns gedacht haben. Er macht nämlich einen Eintrag für jede unterschiedliche Anzahl von Angestellten, die irgendein Wiederverkäufer haben kann. Das ist also für die Auswertung total sinnlos. Es sind gar keine Gruppen dabei, wie man sie typischerweise in Dimensionen erwartet. Bestenfalls gibt es die tolle Gruppe, von allen die genau zwei Angestellte haben. Aber das hilft mir ja wahrscheinlich in der Praxis überhaupt nicht weiter. Wie kann ich also dieses Attribut trotzdem gut auswertbar machen? Und da gibt es eben einen Trick, den man kennen muss. Den man natürlich wie immer unter den Eigenschaften findet. Nämlich da geht es um die Diskretisierung von solchen numerischen Attributen. Die Eigenschaft heisst “DiscretizationMethod” und die steht immer auf “none” und schon wenn ich die auf “automatic” stelle, weil ich gar nicht gross darüber nachdenken will, wenn ich das mal erstelle und bereitstelle, dann sieht man bereits den Unterschied. Auch hier, wir gehen mal in den Browser, lassen die Verbindung wieder herstellen und sehen, ach, jetzt hat er selber aus den numerischen Werten ganz von alleine Nummern gebildet. Die Reihenfolge müsste man noch ein bisschen anpassen, aber man sieht, 2-11 sind die ganz Kleinen, oder 89 -100 die ganz Grossen. Also, es ist vielleicht nicht genau die Kategorisierung die ich mir selbst gewünscht hätte, aber sie ist schon mal relativ gut. Wir haben gesehen, es gibt noch andere Methoden der Diskretisierung, vielleicht passt die ja besser für Ihre Anforderungen. So, wenn wir das noch ein bisschen mehr beeinflussen wollen, wenn z. B. wir sagen, "Oh Gott, das sind ja hier sieben buckets", sind viel zuviel, also sieben verschiedene Gruppen, dann können wir hier reingehen und den Begriff buckets, also Eimer, den findet man hier wieder. DiscretizationBucketCount und ich kann sagen, mache mir doch mal bitte vier Eimer, in die du die reinpackst. Ist ja die wörtliche Übersetzung, wirklich der Eimer. Und dann stelle ich das mal auch bereit. Und wie man nicht anders glauben würde, finden wir nach der Wiederherstellung auch hier vier Gruppen, und damit kann ich jetzt schon wirklich eine ganz vernünftige Auswertung des Bereichs zwischen 2 und der Maximalwert 100, der in der Spalte zu finden ist, machen. Das war ein Hinweis, wie man numerische Attribute in Dimensionen sinnvoll auswerten kann, über die Diskretisierung.

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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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