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Office 365: Access Grundkurs

Norming

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In einer zweiten Phase, dem Norming, werden die gesammelten Begriffe sortiert und Abhängigkeiten geklärt. So werden aus den Storming-Ideen die Felder, die dann in Gruppen als Tabellen zusammengefasst werden.

Transkript

Norming bedeutet, dass ich aus diesen Boostern Informationen normierte Gruppen mache, also die in Tabellen, so kann man das schon formulierend zusammenfassen. Eine Gruppe mit einem Zettel ist nachher eine Tabelle mit einem Feldnamen, auch wenn der Feldname nicht Telefonnummer heißen wird, steckt da gedanklich ein Feld dahinter. Und die schieben wir jetzt einfach ein bisschen durch die Gegend, fangen wir vielleicht an mit einer Gruppe, die ich Adressen nenne. Da gehört zum Beispiel die Telefonnummer dazu. Und auch der Name desjenigen, der unter dieser Adresse zu erreichen ist und die Adresse selber sozusagen,also Straße, Postleitzahl, Hausnummer, Ort und sowas, das ist hier zum Beispiel ein Zettelchen für die Adresse, der eigentlich mehrere Feldnamen noch enthält. Da muss ich also später noch mal mit den Normalformen gucken, ob das wirklich alles perfekt ist. Dann wird irgendwas ausgeliefert das bezeichne ich mal als Portionen. Das ist manchmal tatsächlich Problem, wie heißt denn diese Gruppe eigentlich, und das kann sich dann auch noch mal ändern, ich nenne die erstmal Portionen. Zu der Portion gehört die Essensauswahl, was von der Speisekarte will ich wirklich dahin schicken oder servieren und auch die Menge natürlich. Der Preis gehört eigentlich zu der Speise selber, also die Speisekarte ist ja nur die ganze Liste, das ein Element davon nenne ich mal Speise und das hat einen Preis. Die Portion hat auch einen Preis, aber Sie ahnen es schon, die zweite Normalform verlangt, dass ich diesen Preis bitteschön nachgucke. Von den Portionen gucke ich auf der Speisekarte nach. Auf der Speisekarte hingegen, sozusagen beim Essen selber, da gehört das Foto hin. Wenn ich Pech habe, sogar mehrere Fotos, das muss man an dieser Stelle überlegen, aber ich sag mal ein Essen,ein Foto reicht mir völlig. Und dann muss ich sowas, wie ich nenne es mal, Kategorien anlegen, so Speisekarten Gruppen. Da steht dann Fleisch, Pasta, Pizza, Getränke oder sowas. Das nenne ich dann einfach Essenskategorien und sehr viel mehr wird da erst mal nicht drin stehen. Dann muss ich irgendwo festhalten, was ich bisher schon als Wertliste gemacht hatte, die Fahrer. Da gibt es eine begrenzte Auswahl, es können nur die sein, und das heißt fast automatisch, wenn ich eine Auswahl von etwas ab, dann wird das ein Fremdschlüssel auf eine Liste sein, und ich brauche hier halt eine Liste, nämlich eine Tabelle für die Fahrer. Dann kommt die Lieferung selber. Also das, was ich da nun wirklich ausfahre, das braucht unter anderem ein Lieferdatum,eine Uhrzeit und vielleicht bis an der Stelle einen Rabatt, der Rabatt ist aber portionsweise, also nicht auf die gesamte Lieferung möglicherweise,sondern sagen wir, heute alle Getränke einen halben Preis, Happy Hour oder sowas. Das ist jetzt sozusagen die grobe Idee, dessen, was ich nachher in eine Tabellensammlung umwandeln will. Das mache ich jetzt nur ein ganz klein bisschen kompakter, also es sind die gleichen Angaben, nur eben jetzt hier ein bisschen kleiner zusammengefasst, und die kann ich jetzt ein bisschen in der Gegend verteilen, ich habe gerade wieder ein bisschen Platz gewonnen, ich kann also an der Stelle, die es man nicht ganz zufällig, aber ein bisschen auf dem Bildschirm verteilen. Nicht ganz zufällig, zum Beispiel deswegen, weil es Abhängigkeiten gibt. Das Norming sagt nicht nur, ich muss die in Gruppen zusammenfassen, sondern ich muss auch klären, wer von wem abhängig ist. Beispielsweise da ganz rechts, zwischen der Tabelle Speisen, Sie haben vielleicht schon gesehen,ich habe schon bestimmte Tabellennamen genommen, also diese Bezeichnung tblSpeisen sagt mir schon, Achtung, das ist eine Tabelle tbl, als sogenannte ungarische Notation, mit der wir uns noch beschäftigen werden, dann weiß ich schon, das könnte der Name für diese Tabelle sein. Und die Tabelle Speisen ist abhängig von der Tabelle Kategorien, denn jede Speise weiß zu welcher Essenskategorie es gehört. Das ist eine sogenannte 1 zu N Beziehung, wobei ich sie hier andersrum schreibe, denn die Einserseite ist die Kategorie, jede Kategorie kommt exakt einmal vor, und die Nseite sind die Speisen, der sogenannte Fremdschlüssel, und das bedeutet, ich muss auf der Primärschlüssel Seite die Einser Seite überhaupt erst mal dafür sorgen, dass ich garantiert irgendwas eindeutiges habe. Möglichst nicht die Bezeichnung, sondern besser sowas, zum Beispiel wie ein AutoWert. Auf jeden Fall ein Feld, welches Prodatensatz eindeutig ist, und das wird in Access und auch in anderen Datenbanken mit einem Schlüssel gekennzeichnet und könnte zum Beispiel kategID heißen. Bei mir haben Felder immer fünf buchstabige Präfixe und dieses Präfix kateg, dem kann ich ansehen, ah ich bin ein Feld aus der Tabelle Kategorien. Und ich bin eine ID, heißt ein AutoWert und insgesamt werde ich der Primärschlüssel. Das Feld gibt es noch nicht, auch das ist in dieser Phase zu klären. Es reicht also nicht in der Tabelle Kategorien einfach zu schreiben, welche Kategorien es gibt, sondern es gibt jetzt zwingend ein neues Feld mit einer Nummer. Und dazu gehört auf der Gegenseite bei der Tabelle Speisen der sogenannte Fremdschlüssel, der sich auf dem Primärschlüssel bezieht. Der Primärschlüssel gibt die Nummer vor, der Fremdschlüssel darf sie benutzen. Und sagt dann dieser Speise, ich gehöre in folgende Kategorie. Bei mir ist die Fremdschlüsselbenennung etwas hölzern im sprachlichen Sinne, aber dafür inhaltlich ganz klar, ich befinde mich in der Tabelle Speisen und habe also die fünf ersten Präfix Buchstaben Speis. Und ich beziehe mich auf das Feld kategID, so heißt das da drüben, und deswegen bin ich eine Referenz. Gib diesen etwas merkwürdig anmutenden Fremdschlüsselnamen speiskategIDRef. Den kann ich immer ansehen, dies ist der Fremdschlüssel auf folgendes anderes Feld, denn es kann in einer Tabelle natürlich mehrere Fremdschlüssel geben und tut es auch häufig. Damit haben wir sozusagen die erste Beziehung geklärt. Zwischen Kategorien und Speisen gibt's eine eins zu N Beziehung. Und die gibt es auch zwischen Speisen und Portionen. Auch eine Speise kann einmal in Portionen geliefert werden und wird dort entsprechende Fremd- und Primärschlüssel brauchen. Eine Lieferung kann verschiedene Portionen enthalten, das war ja eins unserer Probleme am Anfang, dass ich in eine Lieferung mehrere verschiedene Gerichte liefern möchte. Und auch das ist eine 1 zu N Beziehung, das ist ohnehin die häufigste Beziehung in relationalen Datenbanken. Auch ein Fahrer kann N Lieferungen ausfahren und eine Adresse kann N Lieferungen erhalten. Damit habe ich sozusagen das Datenbankmodell fertig. Ich nehme jetzt mal die eher bunten Farben raus und reduziere das mal so ein klein bisschen auf nur blau, weil die Farben zum einen nicht wirklich was aussagen, sondern nur ein bisschen Unterteilung deutlich machten, und wir nähern uns jetzt einer anderen Darstellung, nämlich so, wie ich das in Wirklichkeit mache, das mache ich vorneweg in Access. Das geht wunderbar, das ist eine Tabellenstruktur, da kann man sich Sachen reinschreiben und Pfeile malen. Und dort schreibe ich auch schon Datentypen hinein. Sodass ich also hinter kategID und dem AutoWert direkt sehe, Achtung, das ist auch ein Primärschlüssel, deswegen mache ich mir diese Zellen immer fett und kann das nicht nur dem Wort ansehen, ich benenne AutoWerte immer als ID, sondern kann das zusätzlich durch die Schlüsselsymbol, wie Sie es in Access sehen werden oder die fett Markierung, wie Sie es hier sehen, entsprechend erkennen. Ich habe also in der Tabelle Kategorie in Wirklichkeit nicht nur das Feld kategName, das war die ursprüngliche Idee, sondern den Primärschlüssel kategID, dazu noch eine Sortierung, wenn ich die auf der Speisekarte in einer bestimmten und nicht alphabetischen Reihenfolge haben will, und das mache ich, das sehen Sie hier eigentlich, in ziemlich jeder Tabelle noch so ein Bemerkungsfeld und entsprechend auf der Gegenseite, also bei den Speisen, den Fremdschlüssel, das ist ein Feld, was in der ursprünglichen Idee noch nicht drin war, dieses speisekategIDRef, sodass an der Stelle man sehen kann, wie die Felder jetzt wirklich heißen. Und wenn ich Textfelder habe, schreibe ich mir mal eine Zahl dahinter 10 Zeichen lang, 50 Zeichen, dann gibt es berechnete Felder, Währungsfelder, Byte, was ein Zahlenfeld ist oder Long, was auch ein Zahlenfeld ist. Also hier steht im Gegensatz zu eben, wo es bunter und unschärfer war, im Grunde schon exakt drin, was ich später in Access eintragen möchte und das wird später exakt so in Access zu sehen sein. Dort gibt es einen Bildschirm für die Beziehung, welcher zwar nicht so schön die Datentypen dahinter anzeigt, aber die Feldnamen, die Primärschlüssel und eben die Tabellen mit den Relationen. Und wenn es mir gelingt, die Datenbank nachher exakt so aufzubauen, dass sie diesen Excel ursprünglichen Bild entspricht, weiß ich, ich bin fertig.

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6 Std. 18 min (75 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.09.2016

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