Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

People-Fotografie: TFP (Time for Pictures)

No-gos bei TFP

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Wer sich für TFP interessiert, sollte auch typische Fehler kennen beziehungsweise an Fehler denken, die man auf jeden Fall vermeiden sollte. Dazu gehören Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit oder das schlichte Ignorieren von Vertragsinhalten.

Transkript

Und damit jetzt auch wirklich nichts schief gehen kann, wollen wir uns jetzt noch typische No-Gos angucken, also Dinge, die absolut nicht gehen. Für mich Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit. Meine Shootings gehen oft den ganzen Tag, wenn da jemand eine Stunde zu spät kommt, dann geht die Sonne eine Stunde zu früh unter und ich habe ein echtes Problem. Ja, geht gar nicht Geht definitiv gar nicht. Ein weiterer Punkt, der auch ganz, ganz wichtig ist, wir haben schon darüber gesprochen, ist einfach die Credits falsch oder auch gar nicht in den Fotos anzugeben. Was natürlich wiederum für den ganzen Teamgedanken einfach nicht funktioniert. Ja, Ihr werdet im Streit auseinandergehen, Ihr werdet kein Netzwerk aufbauen, wenn Ihr eben diesen wichtigen Punkt nicht beherzigt, weil das kann echt übel enden, sage ich mal. also das ist echt bitter. Genau, generell gesprochen, Vertragsinhalte müssen einfach, so wie sie drinnen stehen, auch von allen Parteien quasi berücksichtigt und eingehalten werden. Ganz genau, das ist mega, mega wichtig. Kommerzielle Nutzung, da noch mal drauf kommen, nicht hinterrücks versuchen das Bild an den Mann zu bringen. Da habe ich eine kleine Geschichte durch eine Bekannte, die wurde fotografiert, tolle Sedcard Fotos wurden gemacht, vor einem schlichten Hintergrund, also relativ leicht freizustellen, und durch Zufall hat dann jemand sie entdeckt in Japan auf einer Fönwerbung. Was ist passiert? Die Fotografin hat hinterrücks die Bilder in Stock gestellt und verkauft. Jemand hat es gekauft und für Werbung benutzt. Geht gar nicht! Auch so was muss absolut abgeklärt werden, ob das Stockfotos sind, ja. Definitiv, genau. Und das andere Beispiel, also das wäre jetzt so das Fotografen No-Go, das andere Beispiel ist so das Model No-Go, wenn sich das Model sozusagen anders verkauft als es wirklich ist. Das zählt für alle Parteien, auch wenn der Make-Up Artist falsche Bilder abgibt. (Martin) Ja! (Laura) Ja! Ich meine, beim Model habe ich zum Beispiel einmal den Fall gehabt, dass ich mich, ja, mich gefragt habe, warum bekomme ich nie von dem Model ein Grinsen mit Zähnen? Ich bin dann erst später draufgekommen, weil sie dann irgendwann einmal aus irgendeinem Grund im Shooting dann wirklich gelacht hat, dass sie halt einfach schlechte Zähne gehabt hat. Und wenn man das halt vorher weiß, wenn man natürlich fotografieren will, und das geht halt nicht, dann ist das vielleicht nicht das optimale Model. Ja, perfekt, also das sind wirklich Problematiken, das muss vorab geklärt sein, um wieder zu der Kommunikation zu kommen, also ganz wichtiges Thema. Genau, da hast du vielleicht auch noch einen guten Punkt, und zwar Wie wir vorher gesprochen haben, also wie wir uns ausgetauscht haben, a) einfach der Punkt, dass man sich vom Model wirklich Polaroid schicken lassen soll. (Laura) Ja. (Martin) Warum? Unbearbeitet. Ganz wichtig. Es können auch unbearbeitete Fotos von einem Shooting sein. Frage ist, kriegt das Model Zugriff da drauf? Aber viele können mit dem Fotografen reden und halt sagen, ich brauche das, um an andere Kooperationen zu kommen. Einfach um zu sehen, ist die Haut gut. Haut kann, wenn sie sehr schlecht ist, kann eine üble Retusche sein, (Martin) Ja. Also, und da habe ich auch in meiner Anfangszeit schlechte Erfahrungen gemacht, woraus eben die Lösung erwachsen ist, dass ich da jetzt immer Polaroids anfordere, wirklich, um selber save zu sein. Genau, Polaroids heißt jetzt nicht, dass man wirklich analog ausgedruckte Fotos bekommt, sondern das sind einfach quasi Fotos, wo man die Personen aus verschiedenen Perspektiven sieht, also rundherum sozusagen, und so gleich wirklich einen richtigen Eindruck bekommt, wie die Person natürlich, ungeschminkt ausschaut. Ganz wichtig, selbst für die inszenierte Fotografie, ja. Ja, also das sind so jetzt die verschiedenen Punkte, die wir aus unserer Praxis gelernt haben, die aber auch generell gültig sind. Und wenn man darauf achtet, sollte dem richtigen Shooting eigentlich nichts mehr im Weg stehen.

People-Fotografie: TFP (Time for Pictures)

Lernen Sie, wie Fotografen, Models und Visagisten auf TFP-Basis zusammenarbeiten, um ihr Portfolio zu erweitern. Erfahren Sie Details zu Vorbereitung, Shooting und Vertrag.

Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:27.04.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!