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Photoshop: Verflüssigen

Nichtdestruktives Arbeiten

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Dank Smartobjekten und Smartfiltern können Sie sich bis zum Schluss alle Bildbearbeitungsmöglichkeiten offenhalten.
08:47

Transkript

Wenn Sie Änderungen am Bild vornehmen, dann sollten Sie das nach Möglichkeit immer nicht destruktiv durchführen. Und das ist natürlich vor allem wichtig bei so extremen Änderungen wie dem Verflüssigen, dem Verformen, dem Transformieren, denn es ist doch oft so, dass man selbst oder der Auftraggeber oft sehr unentschlossen ist. Und was das richtige Maß ist, ist das, mag man im Moment vielleicht noch nicht richtig einschätzen oder man sieht es morgen vielleicht schon wieder ganz anders. Und deshalb ist es immer wichtig, sich alle Möglichkeiten für nachträgliche Änderungen offenzuhalten. Wie Sie das machen, genau darum geht es in diesem Film. Zum einen können Sie natürlich in jedem Fall, zum Beispiel wenn Sie einen Filter anwenden, die Ebene duplizieren, also mit Cmd+J beziehungsweise Strg+J. Auf dem PC können Sie die Ebene duplizieren, und alle Änderungen, die Sie auf dieser Ebene durchführen, können Sie später einfach direkt zurücknehmen, indem Sie diese Ebene einfach wieder löschen. Also wenn ich hier mal den Filter "Verflüssigen" aufrufe, der gleich hier oben im Filter-Menü hängt, dann kann ich hier machen, was ich möchte, Ich kann zum Beispiel sagen, hier das Kleid, das soll da ein bisschen breiter werden, so die Beine, die sollen ein bisschen länger werden vielleicht, die oberen Körperteile sollen etwas schmaler werden, der Kopf soll etwas nach oben. Und dann sage ich "OK" und kann jetzt mal vergleichen vorher/ nachher. Finde ich jetzt ganz toll. Gucke mir das Modell nochmal an und denke: "Oh, Gott, was habe ich denn die Model da angetan". Also vielleicht ist das dann morgen so. Und in dem Fall können Sie hier einfach die Ebene wieder löschen. Ich würde Ihnen dann nicht empfehlen, wieder in den Verflüssigen-Filter reinzugehen und zu versuchen, diese ganzen Änderungen rückgängig zu machen, denn durch dieses Hin- und Herschieben der Pixel verringern Sie die Qualität. Natürlich können Sie, wenn Sie feststellen, dass das eigentlich ganz gut geworden ist, Sie aber hier noch einige Korrekturen hinzufügen möchten, diese auch nachträglich dann hier hinzufügen, indem Sie den Verflüssigen-Filter nochmal aufrufen. Aber wenn Sie wirklich mit dem Gesamtbild nicht zufrieden sind, dann löschen Sie einfach diese Ebene mit der Rückschritt-Taste, also einmal drauf gedrückt und alles ist wieder beim Icon. Das ist die Möglichkeit, die in allen Photoshop-Version funktionierte. In den aktuelleren Photoshopversion haben Sie auch die Möglichkeit, den Verflüssigen-Filter als Smart-Filter anzuwenden. Also da gehen Sie genauso vor, Sie duplizieren die Ebene mit Cmd+J und wandeln diese zunächst einmal in ein Smartobjekt um, also Rechtsklick "In Smartobjekt konvertieren", und jetzt können Sie hierauf den Verflüssigen-Filter anwenden. Der Shortcut dafür wäre Shift+Cmd+X. Und genau das Gleiche machen, also hier das Kleidchen ein bisschen breiter, den Oberkörper etwas schmaler vielleicht, und hier das Kleidchen hier etwas nach unten ziehen. Wir sagen mal, das lassen wir jetzt so. Ich klicke auf "OK", und der Vorteil ist jetzt, dass Sie wirklich jederzeit hier reingehen können und dank des Smart-Filters auf die originalen Bilddaten zurückgreifen, die jetzt hier in diesem Smartobjekt liegen. Das heißt, hier können Sie beliebig oft Änderungen vornehmen. Sie verlieren keine Qualität dadurch. Und das ist das Tolle an den Smart-Filtern. Leider geht das in Photoshop CS6 und früher nicht, sondern erst ab Photoshop CC 2014, wenn ich mich recht entsinne. Das ist also die beste Möglichkeit, wie Sie mit dem Verflüssigen-Filter arbeiten sollten, und zwar als Smart-Filter. Und als Smart-Filter beziehungsweise als eine Smart-Ebene können Sie auch andere Dinge vornehmen, wie beispielsweise, wenn Sie gerade nicht den Verflüssigen-Filter benutzen, sondern Transformieren, Verformen oder das Formgitter benutzen, auch das gilt natürlich als Smart-Filter, auch wenn es vielleicht nicht so heißt. Also das Transformieren ist da hier versteckt im Bearbeiten-Menü, und ebenso das Formgitter, das finden wir hier ebenfalls. Es ist jetzt inaktiv, weil wir natürlich hier eine ausgeblendete Ebene aktiv haben. Aber ich kann Ihnen das mal zeigen. Da könnten Sie genauso vorgehen. Nehmen wir mal an, Sie möchten hier die Beine etwas verlängern. Das ist natürlich mit dem Verflüssigen-Filter etwas umständlich, da Sie Schritt für Schritt hier das erst mal etwas lang ziehen müssen, und das Ganze kann dann schnell unproportional werden. Etwas einfacher geht es, wenn Sie den unteren Bildbereich einfach etwas in die Länge transformieren. Und dazu werde ich zunächst einmal diese Arbeitsfläche etwas erweitern. Ich drucke einmal die Taste D, um hier Weiß als Hintergrundfarbe einzustellen, weil das hier auch der Hintergrund ist, nehme mir dann das Freistellenwerkzeug, wähle hier "Außerhalb liegende Pixel löschen", deaktiviere die Inhaltsbasiert-Option und ziehe einfach mal das Bild etwas nach unten. Und ich möchte das gar nicht in der Breite, das heißt, hier gehe ich mal auf Verhältnis, ich setze also das Ganze zurück und kann jetzt hier einfach nach unten diese Arbeitsfläche etwas erweitern. Und dazu nehme ich mir das Rechteck-Auswahlwerkzeug und wähle hier einen Bereich, der die Hände nicht mieinschließt, sagen wir mal so, und dupliziere den auf eine neue Ebene mit Cmd+J. Und bevor ich jetzt transformiere, mache ich hier das Gleiche wie vor der Anwendung des Verflüssigen-Filters. Ich wandle die Ebene in ein Smartobjekt um, denn dann kann ich jederzeit wieder Änderungen vornehmen, also ich kann hier zum Beispiel einfach mal Cmd+T drücken, also das ist das Äquivalent zum Aufrufen des Freitransformierens, und einfach hier die Beine ein bisschen in die Länge ziehen, so. Und jetzt bin ich sehr optimistisch und sage mal, das ist ganz toll geworden. Und schließe die Datei und speichere die und morgen gucke ich mir das nochmal an und ich kann gar nicht fassen, was ich hier gemacht habe, also das ist natürlich zu viel des Guten, es sei denn, Sie wollen hier eine Art Comic-Effekt erzeugen aber da Sie das hier als Smartobjekt angelegt haben, und dieses Smartobjekt transformiert haben, liegen im Inneren dieses Smartobjekts noch die originalen Pixeldaten. Ich kann also einfach nochmal mit Cmd+T den Transformieren-Rahmen aufrufen und hier das Ganze auf ein erträgliches Maß zurückfahren, sagen wir mal so. Und dann haben wir trotzdem einen geringen, einen kleinen Effekt der Beinverlängerung, der hier nicht mehr so ins Gewicht fällt. Und wenn der Kunde dann sagt: "Doch, ein bisschen länger könnten die Beine schon sein", dann geht man hier nochmal rein und zieht die ein bisschen länger, denn die sind flexibel dank dieses Smartobjektes. Und genauso funktioniert das auch mit dem Formgitter. Also dazu müssten Sie dann hier einzelne Teile freistellen. Sie können das natürlich auch für die gesamte Ebene machen. Aber auch das würde dann hier als Smart-Filter funktionieren. Sie können zum Beispiel hier die Beinpositionen dann etwas anpassen, aber wie gesagt, damit das gut funktioniert, sollten Sie hier zunächst einmal diese einzelnen Elemente freistellen. Dann könnten Sie zum Beispiel diesen Fuß hier etwas nach innen etwas näher an den anderen Fuß ziehen, und das Ganze wäre dann auch nicht destruktiv. Als Smart-Filter das sieht dann so aus, und das zeige ich Ihnen mal schnell, und damit Sie sehen, wo Sie dann hier klicken müssen, dass Sie so ein Gitter erhalten. Und wenn das Bein jetzt auf einer eigenen Ebene liegen würde, dann könnten Sie einfach hier einen Punkt setzen, ans Gelenk einen Punkt setzen und hier diesen Fuß etwas nach rechts ziehen, und Sie sehen, weil jetzt alles auf einer Ebene liegt, wird natürlich alles andere mitbewegt. Ich kann natürlich einen Punkt setzen und diese beiden Punkte aneinander annähern, aber wirklich schön wird das so nicht. Und ich zeige Ihnen mal, wie das aussehen würde, wenn man das Ganze auf eine eigene Ebene bringt. Ich nehme das Schnellauswahl-Werkzeug und wähle hier mal das Bein aus. Wir schauen mal, ich drücke auf die Taste Q. Das soll mal gut genug sein. Und dann wähle ich "Bearbeiten" "Kopieren Spezial" "Auf eine Ebene reduziert kopieren", also mit Shift+Cmd+C, und dann füge ich das Ganze ein Cmd+V und kann jetzt hier das Bein mal ein bisschen verändern. So und ich blende mal hier das Andere aus, denn ich müsste das Originalbein eigentlich wegretuschieren, und hier machen Sie genau das Gleiche: Rechtsklick und "In Smartobjekt konvertieren". Und dann wähle ich das Formgitter und kann jetzt hier meine Point setzen, die das Bein an den entsprechenden Stellen fixieren, und kann jetzt zum Beispiel den Fuß um das Kniegelenk drehe und hier etwas nach innen bringen. Also das funktioniert dann richtig super. Und wenn ich auf "OK" klicke, dann sehen Sie, hier ist das Formgitter als Smartfilter angelegt. Und wenn das so nicht passen sollte, dann machen Sie einfach einen Doppelklick hier auf das Formgitter und können hier dann nachillustrieren. Also das ist alles sehr praktisch. Auf jeden Fall sollten Sie nach Möglichkeit immer nicht destruktiv arbeiten, also entweder zumindest auf einer eigenen neuen Ebene, oder indem Sie eine Ebene in ein Smartobjekt verwandeln und dieses dann transformieren oder auf dieses Smartobjekt einen Filter, der dann zum Smart-Filter wird, anweden.

Photoshop: Verflüssigen

Erfahren Sie, wie der Verflüssigen-Filter in Photoshop funktioniert – von der leichten Beautyretusche über extreme Comic-Charaktere bis hin zum eckigen Apfel ist alles möglich.

2 Std. 34 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.03.2017

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