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Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Nichtdestruktive Korrekturen

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Dieser Film führt Sie in die Arbeit mit der Korrekturpalette ein und demonstriert das Prinzip nichtdestruktiver Bildkorrektur. Sie sehen, wie Sie über die Korrekturpalette Einstellungsebenen anlegen, Einstellungen in der Eigenschaften-Palette setzen und Korrekturen über die Ebenenpalette vornehmen.

Transkript

Der Dreh- und Angelpunkt der Korrekturen in Photoshop läuft über die Korrekturen- und über die Ebenenpalette. Deshalb sollten Sie sich Ihre Paletten und Fenster auch so anordnen, dass Sie die beiden immer im Zugriff und im Blick haben. Beides gewährleistet eine sogenannte nicht-destruktive Korrektur, also die Möglichkeit, Ihre Korrekturen jederzeit zu überarbeiten und das Originalbild nicht zu verlieren. In diesem Film möchte ich Sie durch die primären Funktionen der Korrekturpalette führen. Ich möchte dieses Motiv ein wenig korrigieren, das heißt, ich möchte den Fokus mehr auf das Gesicht lenken, ich möchte den Hintergrund etwas mehr in den Hintergrund treten lassen, vielleicht die Farbe dort reduzieren und all das mache ich natürlich über Bildkorrekturen. Diese Bildkorrekturen starte ich in der Korrekturen-Palette. Wenn Sie mit der Maus über diese einzelnen Symbole gehen, dann sehen Sie schon die verschiedensten Korrekturen, die dort zur Verfügung stehen. Ich möchte jetzt das Porträt im Vordergrund ein wenig aufhellen, ein wenig strahlender machen und gehe deshalb auf die "Gradationskurven". Nach einem Klick auf ein Symbol in der Korrekturen-Palette, passieren zwei Sachen. Das eine ist, dass die Korrekturen-Palette sich öffnet und dort die Bearbeitung sichtbar ist. Das andere ist, dass eine Ebene für diese Korrektur angelegt wird. Zuerst führe ich die Korrektur durch. Das bedeutet in meinem Fall, dass ich im oberen Drittel der Tonwerte die Gradationskurve etwas anhebe, um insbesondere die Hauttöne heller zu machen. Wenn das zu viel Einfluss auf die Schatten hat, kann ich im unteren Bereich die Kurve wieder etwas zurückfahren. Um beurteilen zu können, was die Korrektur macht, kann ich in der Korrekturen-Palette, das Auge ein- und ausblenden und Sie sehen, dass es korrespondiert mit der Ebene. Auch dort kann ich die Ebene ein- und ausblenden, wo ich das tue ist eigentlich egal. In jedem Fall vergleiche ich den Unkorrigierten, mit dem korrigierten Zustand. Wenn ich jetzt feststelle, dass eine Korrektur zwar für den Vordergrund gut ist, aber im Hintergrund etwas zu viel Dominanz erzeugt, dann kann ich auch nachträglich eine Ebenenmaske, die für diese Korrektur zur Verfügung steht, nutzen, um den Hintergrund zu maskieren. Für eine Maskierung benötige ich Werkzeuge, mit denen ich schwarze Farbe auftragen kann, zum Beispiel einem simplen Pinsel und eine schwarze Vordergrundfarbe. Diesen Pinsel stelle ich jetzt mit "Alt"- und "Ctrl"-Taste auf die entsprechende Größe und Kante ein, das mache ich einfach durch Ziehen nach links und rechts für die Größe beziehungsweise nach oben und unten für die Härte. Unter Windows können Sie das Gleiche machen nur drücken Sie dort die "Alt"-Taste und die rechte Maustaste. So und jetzt male ich auf dieser zur Verfügung stehenden Maske, über die Bereiche, die nicht korrigiert werden sollen und korrigiere sozusagen, die Korrektur wieder zurück. Das Ganze ist eine Sandwich-Taktik, das heißt, die Korrektur liegt jetzt über mein Bild und dort, wo ich gemalt habe, habe ich sie maskiert. Dort wird sie also nicht durchgeführt, sondern nur dort, wo es auf der Maske weiß ist. Diese Korrektur kann ich, wie gesagt jederzeit überarbeiten. Wenn ich jetzt der Meinung bin, dass es ein wenig zu stark aufgehellt ist, dann mache ich einfach ein Doppelklick auf das Korrektur-Symbol und so öffnet sich hier automatisch die Korrekturen- beziehungsweise Eigenschaften-Palette wieder. Und so kann ich die Korrektur ein wenig wieder zurückfahren. Das war jetzt eine recht filigrane Nachkorrektur. Um zu sehen, was diese filigrane Nachkorrekur gemacht hat, kann ich auf das zweite Augen-Symbol klicken. Wenn ich dieses Augen-Symbol gedrückt halte, also meine Maus gedrückt halte, dann sehe ich die Korrektur vorher, wenn ich loslasse, sehe ich die aktuelle Korrektur. Ich mache das mal ein bisschen deutlicher, indem ich noch ein bisschen weiter zurückgehe. Das war die Korrektur vorher, das ist sie jetzt. Und irgendwo dazwischen werde ich landen. Ich habe also nicht nur die Möglichkeit generell die Korrektur ein- und auszublenden, sondern auch den vorherigen und den jetzigen Zustand miteinander zu vergleichen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Pfeil in der Mitte, denn dieser Pfeil in der Mitte ist der Zurücksetzen-Pfeil. Habe ich eine Korrektur nachkorrigiert, dann setze ich nur diese Nachkorrektur zurück. Habe ich generell nur eine Korrektur durchgeführt, setze ich mit diesem Pfeil die komplette Korrektur zurück. Falls Sie hier einmal zu viel geklickt haben, "Strg" oder "Command + Z" funktioniert auch in diesem Fall. Legen wir mal eine weitere Korrektur an. Ich starte wieder in der Korrekturen-Palette. Diesmal möchte ich den Hintergrund etwas stärker entsättigen, damit der nicht mehr so dominant ist. Dazu gehe ich in die "Dynamikkorrektur", klicke einmal und Sie sehen wieder, es einsteht eine neue Ebene und ich bekomme eine entsprechende Steuerung. In diesem Fall setze ich die Dynamik zurück. Die Dynamik möchte ich im Hintergrund fast bis zum Schwarz-Weiß Status zurücksetzen, zum Beispiel so. Und jetzt geht es darum, dass ich den Vordergrund wieder herausarbeite damit ich vorne die natürlichen Farben wieder bekomme. Ein Klick auf den Doppelpfeil, klappt die Palette erstmal ein und jetzt arbeite ich auf meiner neuen Ebenenmaske und kann hier wieder mit Pinsel und schwarzer Vordergrundfarbe, dort die Farben wieder hervormalen, wo ich sie haben möchte. Und Sie sehen, für solche Korrekturen reicht es durchaus, wenn Sie nachträglich mit groben Pinseln arbeiten. Sie müssen für eine Korrektur, die jetzt entweder auf den Hintergrund oder auf den Vordergrund angewendet wird, nichts zwingend eine komplizierte Haarfreistellung vorwegnehmen, im Gegenteil, es ist sogar sehr sinnvoll, dass die Korrektur weich vom Vordergrund, in den Hintergrund verläuft, damit man keine Kanten sieht. Vielleicht ist es Ihnen ebenso gegangen, wie mir. In dem Moment, als ich mit dem Pinsel gemalt habe und die Farbe zurückkam, habe ich überlegt: Ist es vielleicht ein bisschen doll? Kann dieser Bereich auch ein wenig Endsättigung gebrauchen? Dazu hätte ich zum Beispiel jetzt nicht mit vollem Schwarz maskieren müssen, also die Endsättigung komplett aussperren müssen, sondern zum Beispiel mit einem grauen Pinsel. Das kann ich noch nachholen, ich kann das aber auch nutzen, um Ihnen eine zweite Eigenschaft zu zeigen, in der Eigenschattenpalette. Ich öffne diese mal, das kann ich, wie gesagt, entweder über ein Doppelklick machen, oder aber, indem ich hier auf dieses Symbol klicke. Sie sehen in der Eigenschattenpalette, dass ich nicht nur die Korrektur bearbeiten kann, sondern auch die Maske. Sobald ich auf die Maske klicke, ändert sich auch hier oben das Symbol. Wo ich das ändere, ist egal, ob hier oder in der Ebenenpalette. Und über diese entsprechenden Maskeneigenschaften, kann ich diverse zusätzliche Steuerungen noch vornehmen und worauf ich jetzt hinaus möchte, ist die "Dichte". Mit der "Dichte", kann ich die Dichte der Maske steuern. Diese ist jetzt zu. Mit 100% Schwarz und in dem Moment, wenn ich die Dichte reduziere, wird Sie durchlässiger für die Korrektur. Sie sehen das, wenn ich das mal ganz auf 0 setze, in dem Moment ist die Maske komplett weiß, ich sehe keinen schwarzen Pixel mehr. Mit zunehmender Dichte, wird die schwarze Maske immer präsenter und die Farbe kehrt zurück. Und so kann ich auch vom umgekehrten Fall heraussagen, dass ich jetzt vielleicht die Maske noch mal um 10 bis 20 Prozent reduziere in der Dichte, sodass ich hier auch einen leicht transparenten Look erzeuge. Übrigens, wenn Sie sehen wollen, was die gesamten Korrekturen mit Ihrem Bild gemacht haben, gibt´s einen Trick. Halten Sie die "Alt"-Taste gedrückt und klicken Sie auf die Hintergrundebene beziehungsweise das Auge davor. In dem Moment werden alle anderen Ebenen außer dieser Ebene ausgeblendet. Ich klicke wieder rein und Sie sehen die Korrekturen, die ich vorgenommen habe. Was kann ich noch machen? Wenn mir eine Korrektur zu stark ist, kann ich beispielsweise diese in der Deckkraft verringern. Die Reduzierung der Deckkraft kann ich bis auf 0 zurücksetzen, das wäre unkorrigiert und so auch ein Zwischenstatus für die wählen. Und wenn Ihnen etwas überhaupt nicht gefällt, dann löschen Sie es einfach. Entweder wieder über die Eigenschattenpalette und dort das Papierkorb-Symbol, oder über die Ebenenpalette und dort das Papierkorb-Symbol für die ausgewählte Ebene oder einfach über Löschtaste. Und damit ist die Korrektur weg. Auch das kann man natürlich über "Strg""Command" +Z rückgängig machen. Das waren einfach ein paar gängige Steuerungsmöglichkeiten, die zu den alltäglichen Handgriffen bei der Korrekturarbeit in Photoshop gehören. Sie starten in der Korrektur-Palette, arbeiten in der Eigenschattenpalette und kontrollieren das Ganze über die Ebenenpalette.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Fotografie

Lernen Sie die wichtigsten Photoshop-Funktionen und -Techniken für Fotografen kennen – von Camera Raw über Auswahlen, Ebenen und Masken bis hin zu Retusche und Filtern.

5 Std. 26 min (50 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.02.2017
Laufzeit:5 Std. 26 min (50 Videos)

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