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Nichtdestruktiv arbeiten

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Oft gehört, jetzt verstanden: Worum es bei nichtdestruktiver Bildbearbeitung geht und worauf es dabei ankommt, das erklärt dieses Video.

Transkript

Nicht-destruktives Arbeiten. Was ist das überhaupt? Man ließt es oft, man hört es oft. Aber worum geht es da? Bei der nicht-destruktiven Bearbeitung handelt es sich um eine Arbeitsweise, die es euch ermöglicht, Änderungen an einem Bild vorzunehmen ohne, dass ihr die ursprünglichen Bilddaten bzw. die Bildpixel verändert oder überschreibt. Das ist ein großer Vorteil. Ihr habt also keinen Qualitätsverlust, und ihr seid nachträglich jederzeit noch in der Lage, die Dinge zu verändern und anzupassen. Ihr braucht euch also nicht sicher sein. Und diese Arbeitsweise möchte ich euch empfehlen. Man muss sie nicht verbissen verfolgen. Bevor ihr etwas nicht könnt, dann macht ihr es gerne nicht optimal. Bevor ihr jetzt nicht mehr genau wisst, wie man die Ebene in Schwarz-Weiß macht, also nicht-destruktiv arbeitet, dann macht ihr es eben direkt auf dem Bild über "Bildkorrekturen Farbtonsättigung", und nehmt die Sättigung raus. Doch optimal wäre es, so zu arbeiten, dass man es jederzeit korrigieren kann. Ich möchte jetzt in diesem Film eine Zusammenfassung bieten, welche Techniken bzw. welche Workflows denn eigentlich relativ nicht-destruktiv sind. Da haben wir zum Einen das Größte, das sind die Einstellungsebenen. Das bedeutet, jedes Mal, wenn ihr eine Veränderung im Bild machen wollt, sucht ihr als erstes mal nach einer passenden Einstellungsebene, ob es die denn überhaupt gibt. Dazu geht ihr einfach ueber "Ebene Neue Einstellungsebene", z.B. "Farbtonsättigung", dann nehmen wir mal die Sättigung raus. Dann wäre das ein nicht-destruktiver Schritt. Also, alleine das Arbeiten mit Einstellungsebenen ist schonmal nicht-destruktiv, da man die reinen Bilddaten und Bildpixel nicht verändert und überschreibt. Und ihr seid jederzeit in der Lage, die Anpassungen nachträglich noch zu korrigieren. Der zweite Weg nicht-destruktiv zu arbeiten, ist das Arbeiten mit Masken. Und gerade bei Einstellungsebenen sind die Masken schon dabei. Das bedeutet, ihr könnt dann z.B. auf dieser Maske malen und bestimmen, hier soll diese Einstellungsebene nicht zum Tragen kommen. Und dann wäre das ebenfalls ein nicht-destruktiver Schritt, denn ihr könnt auch jederzeit zu einem späteren Zeitpunkt wieder sagen: Moment, genau an der Stelle hätte ich diese Einstellungsebene Farbtonsättigung gerne doch sichtbar im Bild. Und das ist nicht-destruktives Arbeiten. Es gibt noch eine weitere Form. Das ist das Arbeiten mit leeren Ebenen, wobei das schon so ein klein wenig destruktiv ist, weil man Pixel ins Bild bringt. Allerdings meistens sehr wenige und nur da, wo es wirklich notwendig ist. Man kopiert sich also nicht das ganze Bild, das man verändert, sondern verändert nur die Bereiche, die wirklich notwendig sind. Nehmen wir jetzt z.B. mal einen Pinsel. Ich habe mir hier mal eine blaue Farbe eingestellt, und ich werde seine Brillenglaeser hier an der Stelle mal ein bisschen blau malen. Das sieht am Anfang etwas komisch aus, aber wir werden gleich mal die Füllmethode ändern, z.B. auf die Füllmethode "Farbe", sodass wirklich nur die Farbe im Bild bleibt. Wir können die Deckkraft reduzieren. Und der Schritt wäre jetzt auch ein klein wenig nicht-destruktiv, da man wirklich nur einen bestimmten Bereich verändert, und nicht alles im Bild. Und den Bereich kann ich dann nachträglich jederzeit korrigieren, kann diese Ebene auch löschen, usw. Also, grob zusammengefasst: Nicht-destruktives Bearbeiten bedeutet, dass ihr nie die reinen Originalpixel des Bildes verändert, sondern versucht, die Veränderung auf eine separate Ebene zu bringen, und zwar am besten mit einer Maske und so, dass ihr es nachträglich noch korrigieren könnt. Die beste Möglichkeit sind immer Einstellungsebenen. Ich will vielleicht mit diesem Film nur nochmal dahingehend erinnere, dass ihr es euch direkt versucht, anzugewöhnen, Veränderungen immer zu separieren, und eben möglichst nicht-destruktiv zu arbeiten.

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6 Std. 5 min (67 Videos)
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