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Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Neun Tipps für den schnellen Erfolg

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Wenn Sie besser werden wollen, beherzigen Sie diese neun Tipps, um schöner und schneller zu zeichnen. Das verbessert nicht nur Ihre Kommunikation, sondern auch die Qualität Ihrer Ideen.
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Transkript

Zum Abschluss des Trainings habe ich noch ein paar Tipps für Sie vorbereitet. Von einigen haben Sie sehr lange was, sprich Sie müssen etwas üben. Da kommen Sie nicht drum herum, wenn Sie wollen, dass Ihre Zeichnungen mehr her machen. Viele Sachen, die ich Ihnen erzählt habe, die können Sie einfach umsetzen. Die Methoden des Design thinking zum Beispiel, oder das Prototyping. Da ist praktisch jeder ein Naturtalent. Da kann man direkt loslegen. Natürlich wird man auch da besser im Laufe der Zeit. Aber um ein guter Zeichner zu werden, da muss man schon ein bisschen üben. Und doch gibt es auch beim Zeichnen Kniffe, die müssen Sie eigentlich nur kennen und einmal ausprobieren. Im Business English Quick-Wins also Sofortgewinne genannt. Diese Tipps sind: Tipp 1: Kleiner zeichnen. Warum sollen Sie kleiner zeichnen? Wenn Sie kleiner zeichnen, wie zum Beispiel bei den Scribbles, wie ich Ihnen gezeigt habe, da machen Sie eher solche Dinge. Da erkennt man erstmal noch gar nicht so wahnsinnig viel, es hilft Ihnen aber beim Denken, und so können Sie ganz schnell viele Varianten erstellen und je nach dem, was Sie möchten, hier zum Beispiel verschiedene Entwürfe für eine Startseite hat man schon einen allerersten Eindruck, und vor allen Dingen Sie kommen auf Ideen, wie das aussehen könnte. Der zweite Tipp ist: Größer schreiben. Wenn Sie größer schreiben, dann wird Ihre Schrift einfach lesbarer. Sie wird vor allen Dingen, wenn Sie Anschriften machen am Flipchart zum Beispiel, auch für die Leute, die hinten sitzen, lesbarer, und Sie können Ihre Notizen später auch wieder lesen. Und jede Schrift, die besser lesbarer ist, ist automatisch auch schöner. Der dritte Tipp ist: Schneller zeichnen. Das gilt vor allen Dingen, wenn Sie, zum Beispiel, eine Linie machen. Wenn Sie die schnell machen, dann sehen Sie hier, die wird eigentlich fast immer einigermaßen gerade. Sie sieht beschwingt aus. Wenn ich versuche die langsam zu zeichnen, dann ist die immer so ein bisschen zitterig, und dann wird Sie am Ende doch ein bisschen schneller. Das ist nie so schön. Gerade bei Linien gilt: Zeichnen Sie schneller. Der vierte Tipp ist das Gegenteil. Der heißt nämlich: Langsamer zeichnen. Wann sollen Sie langsamer zeichnen? Langsamer zeichnen Sie, wenn Sie was rundes zeichnen wollen, wie zum Beispiel Kreise. Wenn ich die schnell mache, dann werden die immer irgendwie eirig. Wenn ich sie langsam mache, dann ist die Chance viel höher, dass sie irgendwie einigermaßen rund sind. Das heißt, alles was gebogen ist, also auch gebogene Linien zum Beispiel, die zeichne ich lieber langsamer. Der fünfte Punkt ist: Stifte anpassen. Sie können also je nach dem, was Sie zeichnen wollen, mit unterschiedlichem Werkzeug arbeiten. Wenn Sie eine sehr feine Beschriftung, zum Beispiel, haben wollen, dann nehmen Sie natürlich einen feinen Stift. Wenn Sie eine grobe Beschriftung haben wollen, oder etwas eben von weiter Ferne auch lesbar sein soll, dann nehmen Sie natürlich eher einen dicken Stift. Das liegt auf der Hand, vergisst man aber in der Praxis einfach oft, weil man einen Stift in der Hand hat und mit dem dann alles macht. Der sechste Tipp ist: In der Luft zeichnen. In der Luft zeichnen, das kann ich einmal machen, wenn ich, zum Beispiel, einen Kreis machen will. Das hat ich Ihnen gezeigt. Wenn Sie hier sozusagen schon vorher versuchen so die Form mit dem Muskelgedächtnis einzutrainieren, dann zeichnen Sie in der Luft und wissen schon ungefähr, wo diese Linie dann hingehen soll, und so haben Sie die Chance, einen runden Kreis zu machen, der ein bisschen größer ist, und aber nicht gleich so ein Ei wird. Und außerdem ist es auch ganz wichtig, wenn Sie Linien verlängern wollen. Wenn ich, zum Beispiel, hier eine Linie habe und möchte da dann weiter machen, dann gehe ich nicht hier direkt dran und setze die Linie, was mit einem kleinen Abstand noch einigermaßen funktioniert. Wenn der Abstand aber größer ist, ist es sehr schwierig. Sondern ich fange hier sozusagen noch mal an, ziehe die selbe Linie in der Luft nach und gehe erst dann wieder runter mit dem Stift. Und da habe ich die Chance, dass die Linie ungefähr auf der selben Höhe ist, ohne dass ich einen Lineal dazu brauche. Der siebte Tipp ist: Machen Sie mehr Striche. Der gilt, zum Beispiel, für Buchstaben. Ich übertreibe jetzt mal ein bisschen. Ja, ein A machen Sie eher so. Das heißt, so wird es auch ein bisschen schwer lesbar, aber die Idee ist: Zeichnen Sie immer ein bisschen drüber hinaus. Das ist besser, als wenn Sie Lücken lassen. Es ist leichter zu lesen, leichter zu erkennen und auch ästhetischer. Und genauso machen Sie, wenn Sie, zum Beispiel, Kästen machen. Die Striche eben immer ein Stückchen weiter. Das sieht immer besser aus und ist eben ein schöner Stil, der dabei entsteht, und genauso können Sie auch bei Kreisen einfach mehr Striche machen, dann wird der Kreis nämlich automatisch rund, weil Sie das sozusagen nach und nach immer ausfüllen müssen. Das heißt, dieses "mehr Striche machen", das ist einfach ein Tipp dafür, wie die Zeichnungen noch ein bisschen professioneller aussehen. Und der achte Punkt ist: Machen Sie Schatten und Hintergründe. Schatten und Hintergründe, die sind ganz schnell gemacht und geben aber einer Zeichnung sehr schnell einfach noch eine gewisse Ästhetik, dass es nicht nur aussieht, wie schnell irgendwie hingekrizelt, sondern das hat dann gleich auch irgendwie so eine gewisse Professionalität. Ich male mir hier mal zwei Männchen vor und habe einen Stift. Ich habe jetzt hier einen ganz hellen Grauton, den ich verwende, um da einen Schatten daraufzusetzen. Kann hier ganz schnell nur mal einfach so einen kleinen Schatten für das Männchen machen. Schon steht das irgendwie auf einer Ebene und hat so einen gewissen Effekt, als würde der da wirklich da stehen. Oder Hintergründe, das ist ein anderer Trick. Den können Sie auch einsetzen, der sieht dann so aus, dass Sie dahinter einfach irgendeine Fläche setzen. Die muss jetzt gar nichts definiertes sein. Ja, Sie müssen sich also nicht ausdenken, was das sein soll. Ob das jetzt ein Fenster sein soll oder sonst irgendwas. Sie malen hier einfach so einen ganz einfachen Hintergrund dahinter. Muss auch gar nicht perfekt ausgefüllt sein. Und schon steht die Person irgendwo. Das heißt, so ein Effekt, der gibt dem Ganzen irgendwie schon so eine gewisse Verortung und sieht schon irgendwie nach viel mehr aus, als wenn das Männchen nur alleine steht. Und der letzte Tipp ist, dass Sie einen Horizont einzeichnen können. Zeige ich Ihnen gleich, wie das geht. Der ist ähnlich wie der Schatten. Ein Effekt der die Figur oder das Objekt, was auch immer Sie gerade zeichnen, noch so ein bisschen raushebt aus dem Hintergrund. Ich male jetzt hier wieder einen freundlichen Herren, der sich gerade am Flipchart bemüht, und der steht jetzt hier einfach so ein bisschen verloren, und ich sehe auch gerade hier, die Höhen sind so ein bisschen komisch. Das wirkt so als würde das Ganze irgendwo schweben. Und wenn ich jetzt hier mir eine Horizontlinie denke, die male ich auch wieder vor sozusagen mit dem "In der Luft zeichnen", weil die unterbrochen werden muss natürlich, wo die Leute sind, und der Flipchart rauskommt, wenn ich hier so eine kleine Horizontlinie mache, dann hat das gleich so ein Pop-Out Effect. Das heißt, das steht irgendwie raus und das kann ich natürlich auch gleich kombinieren mit dem Schatten, und mache hier noch einen kleinen Schatten für diese Objekte mit dazu. Und dann habe ich mit ganz wenigen Strichen und zwei Stiften einen viel schöneren Effekt, als wenn ich einfach nur ein normales Strichmännchen irgendwo in die Landschaft stelle. Sie sehen, jeder dieser einzelnen Tipps ist sehr einfach, und Sie müssen eigentlich nur dran denken, sie einzusetzen. Wenn Sie wollen, dann laden Sie sich das PDF davon herunter aus dem Download-Bereich und drucken Sie es aus. Neben Ihr Monitor erinnert Sie der Zettel dann daran, dass es gar nicht schwer ist, seinen Zeichenstil schnell einen deutlichen Schritt zu verbessern. Und an die wichtigste Regel denken Sie ja sowieso, oder? Lassen Sie sich immer Zeit beim Zeichnen.

Ideation: Visuelles Denken und Ideenfindung

Lernen Sie, mit visuellem Denken an neue Lösungsansätze zu kommen. Jens Jacobsen zeigt Ihnen dafür die notwendigen Fertigkeiten am Whitboard.

2 Std. 40 min (33 Videos)
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