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Videos bearbeiten mit Premiere Elements 13

Neues Projekt anlegen

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Ein neues Videoprojekt sollte direkt im Editor angelegt werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, individuelle Einstellungen vorzunehmen. Die Wahl des korrekten Videoformats ist dabei von großer Bedeutung.

Transkript

Um ein neues Videoprojekt zu beginnen, empfiehlt es sich im Vorfeld, sich ein wenig mit den Voreinstellungen des Videoeditors auseinander zu setzen. Und das möchte ich Ihnen in diesem Video ein wenig näherbringen. Zunächst einmal verändere ich das Startverhalten des Programms, indem ich diesen Begrüßungsbildschirm in Zukunft nicht mehr sehen möchte und das Ganze direkt mit dem Videoeditor beginne. Das ändere ich um mit dieser kleinen Option hier am Kopf des Begrüßungsdialogs. Das bestätige ich und dann starte ich den Videoeditor durch Klick auf diesen dicken fetten Button hier. Und wie man sieht, habe ich jetzt zwei Möglichkeiten. Ich kann ein Vorhandenes Projekt. Da ich aber noch keines habe, macht das wenig Sinn, also beginne ich mein Projekt mit Neues Projekt. Und achten Sie mal darauf: Wenn jetzt der Editor startet, es wird zu keiner Zeit abgefragt, mit welchen Voreinstellungen das Projekt starten soll, oder wie das Projekt überhaupt heißen soll. Wir haben hier oben Neues Videoprojekt1, aber ansonsten keinerlei Informationen. Das deutet bereits darauf hin, dass Premiere Elements Editor Ihnen eine Menge Arbeit abnehmen kann. Aber es gibt da ein paar Fallstricke und deswegen empfiehlt es sich durchaus, auch mal darauf zu schauen, mit welchen Einstellungen Premiere Elements überhaupt arbeitet. Um zunächst einmal zu gucken, was für Voreinstellungen verwendet wurden, können Sie über den Menüpunkt und dann den Unterpunkt Allgemein einmal die Optionen anschauen. Und Sie sehen, man kann hier nichts mehr ändern, so gut wie nichts mehr ändern, aber ich bekomme zumindest die Information, dass wir hier einen HD-Bereich, 1080i haben. Das i steht für interlaced. Wir haben quadratische Pixel, ein Seitenverhältnis 1920x1080, und hier unten 30 frames per second. Das deutet schon bereits darauf hin, dass wir hier ein NTSC-Format haben und das ist für unseren europäischen Bereich nicht empfehlenswert. Das wäre jetzt kein Problem, solange Sie den Film nur auf einem Computerbildschirm abspielen wollen, oder auf einem Computer generell. Für die Veröffentlichung auf einem ganz normalen klassischen Fernsehgerät; dann kann man unter Umständen hier in Europa Probleme bekommen. Nun gut. Das heißt also, diese Voreinstellungen funktionieren in den meisten Fällen, aber es empfiehlt sich hier immer, ein neues Projekt separat anzulegen. Und das können Sie über den Menüpunkt oder alternativ über die Tastenkombination. Das rufe ich jetzt auf. Das vorhandene, da ist ja nichts drin, brauch man nicht speichern, also verneine ich das. Und vergebe als Erstes mal einen Namen, und zwar Highlandgames-Trailer. Ich möchte gern so einen Vorschautrailer erstellen für die abgedrehten Highland Games. Und dann kann ich ihm sagen, wo das Ganze gespeichert werden soll. Das möchte ich nicht in dieser Standardumgebung haben, die Adobe Premiere mir vorschlägt; das, im Übrigen, kann man auch in den Voreinstellungen einstellen; sondern ich möchte gern das Ganze hier in einem speziellen data-Verzeichnis Projekte speichern. Da habe ich auch noch eine alte Datei drin, aber das ist jetzt mal egal. So, das wähle ich also aus. Und Sie sehen, darauf stellt sich das Programm dann auch ein. So, und hier haben wir schon die Standardeinstellungen, nach denen das aktuelle Projekt sich orientiert. Und da ist die Rede von NTSC. Schauen wir an, wie man das ändern kann. Und das geht hier unten über diesen Button, dort klicke ich drauf. Und da sieht man, da gibt es eine ganze Menge an Auswahlmöglichkeiten. Und da würde ich Ihnen ganz gern noch ein bisschen was zu erzählen. Das NTSC, nochmal, ist eher für den geografischen Bereich Amerika, Teile von Asien et cetera zuständig. Das ist im Grunde eine Fernsehnorm. Und da haben wir zwei Stück: NTSC und PAL. Und PAL ist zuständig für den europäischen Bereich. Also wenn Sie mit handelsüblichen, hier in Europa verwendbaren und auch hergestellten beziehungsweise zu verwendenden Geräten arbeiten, dann empfiehlt sich immer diese Auswahl PAL. Und hier haben wir ein paar Kandidaten darunter. Die erste Kategorie, die widmet sich den AVCHD-Formaten, ist also quasi für Sie interessant, wenn Sie mit Material von AVCHD-Kameras arbeiten. Solche Geräte produzieren Videos zum Beispiel, die Sie auch auf Blu-ray-Geräte exportieren können. Die DSLR-Vorgaben, die richten sich an Benutzer von Spiegelreflexkameras, also Spiegelreflexkameras mit der Möglichkeit zur Videoaufnahme versteht sich. In der Regel werden hier Vollbilder verwendet und die Bildwiederholraten, die reichen so von 24 bis 50 frames per second. Und die kleinsten Einstellungen sieht man auch hier, das ist ein sehr kleines Verhältnis, 480. Das p steht im Übrigen für progressive, also für Vollbilder und nicht wie bei interlaced für Halbbilder und die dazugehörigen Einstellungen. Dann haben wir den DV-Bereich. Und der DV-Bereich, der ist für Film- und Videoproduktionen gedacht, die in SD, also in Standard Definition abgehandelt werden; also wenn Sie beispielsweise mit MiniDV-Kameras gefilmt haben und das Material jetzt importieren möchten. Dann haben wir den Bereich Festplatte, Camcorder mit Flashspeicher. Das beinhaltet sowohl SD, also Standard Definition, als auch HD-Formate, die mit Camcordern im Zeilensprungverfahren bereits in Dateiform gespeichert wurden; also immer dann, wenn Sie im Großen und Ganzen bereits Material auf der Festplatte liegen haben, wie ich das auch jetzt hier in den Projektbeispielen verwende. Und last but not least haben wir den letzten Kandidaten HDV. Und HDV richtet sich an Aufnahmegeräte, die in High Definition aufzeichnen und dann auf DV-Bändern speichern. Also auch hier ein besonderer Bereich. Welche Auswahl Sie nun treffen, ist abhängig von dem Gerät, oder den Geräten, mit denen Sie arbeiten. Und da müssen Sie halt dann entsprechend nachschlagen, mit welchen Datenformaten die Geräte arbeiten, oder Sie schauen einfach in den Optionen nach. Und wenn Sie die Daten auf einer Festplatte bekommen und nachschauen müssen, dann können Sie dort den Organizer für verwenden, wie ich bereits in einem der vorherigen Videos gezeigt habe. Ich entscheide mich jetzt mal für Full HD mit 1080 interlaced und 25 Bildern pro Sekunde als Projekteinstellung. Und auch das ist noch nicht ganz so wichtig, wichtig ist es schon, aber es ist nicht ganz so wild, wenn man sich jetzt hier vertut. Solange Sie ein Video importieren, was nach Standardvorgaben arbeitet, dann stellt sich Premiere Elements Editor automatisch auf das zuerst importierte Video ein. Das funktioniert sehr gut, man muss aber dabei auch bedenken, in welcher Reihenfolge man Material importiert. Und es funktioniert nur so lange, solange Sie in einem Standardverfahren sind. Sobald Sie Bildmaterial haben, was bestimmte Informationen nicht oder anders besitzt, funktioniert diese automatische Einstellung nicht mehr. Auf jeden Fall, mein neues Projekt hat den Namen Highlandgames-Trailer. Es wird an einer speziellen Stelle gespeichert. Ich habe jetzt für den europäischen Raum und für meine Daten wahrscheinlich die vernünftigsten Voreinstellungen gewählt und bestätige das nun mit OK. Ja, und kann dann mit dem Import der Videodaten und der weiteren Vorbereitung zum Projekt beginnen. Sie wissen jetzt also, worauf Sie achten müssen, wenn Sie ein Projekt beginnen, und ich habe Ihnen gezeigt, in welcher Reihenfolge Sie das machen sollten.

Videos bearbeiten mit Premiere Elements 13

Erleben Sie Videoschnitt und -produktion mit Premiere Elements 13 anhand eines Praxisbeispiels. Lernen Sie Organizer und Editor kennen und einen kompletten Videoclip zu erstellen.

4 Std. 57 min (49 Videos)
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Premiere Elements Premiere Elements 13
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:14.11.2014

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