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Illustrator CC Grundkurs

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Vor der Erstellung eines neuen Dokuments ist es wichtig, den Farbmodus auf die Art der Publikation (Print oder Digital), in welcher das Dokument veröffentlicht werden soll, abzustimmen.
05:03

Transkript

Wenn man in Illustrator ein neues Dokument erstellt, ist es klug, dass man sich überlegt, in welche Richtung es gehen soll. Also mit Richtung meine ich, wo die Grafik, die jetzt gerade mit Illustrator erstellt wird, im Endeffekt dann landen wird, also in einer Print-Publikation oder in einer Screen, also in einer digitalen Publikation auf einem Monitor, im Internet oder sonst irgendwo. Denn von den her, kann ich jetzt einstellen, welcher Farbmodus entsprechend verwendet werden soll. Wenn man hier schaut, beim Profil gibt es ja das Druck-Profil und hier sieht man die Größe ist auf A4 eingestellt, die Einheiten sind in Millimeter. Wenn Sie jetzt zum Beispiel etwas für eine professionelle Druckerei ausgeben, würde ich hier empfehlen, gleich den Anschnitt auf 3 mm einzustellen. Jetzt sieht man hier unten, beim Erweitert-Bereich, dass der Farbmodus CMYK ist, die Rastereffekte hoch, 300 ppi und der Vorschaumodus Standard, das passt soweit. Was heißt das jetzt? Diese Datei ist optimal für den Druck vorbereitet. Wenn ich mir jetzt ein zweites neues Dokument erstelle, Neues Dokument 2, dann wechsele jetzt hier mal auf Web und man sieht jetzt, die Größe ist jetzt in Pixeln angegeben, Anschnitt brauche ich da überhaupt keinen und der Farbmodus ist in RGB, die Rastereffekte haben hier jetzt 72 ppi. Jetzt stellt sich vielleicht die Frage: Warum Rastereffekte, Illustrator ist ja ein Vektor-Bearbeitungsprogramm? Ja, das stimmt mit dem Vektor-Bearbeitungsprogramm, aber einige Effekte, so wie Schlagschatten, Schein nach außen, die ganze Photoshop-Effektreihe, die müssen von Illustrator auch gerastet werden. Und so kann es zum Beispiel vorkommen, wenn ich jetzt mit RGB starte, 72 ppi, diese Illustrator-Datei eben bearbeite, speichere und zum Beispiel in InDesign weiter arbeiten möchte, dass ich in InDesign eine Warnmeldung bekomme hier im Preflight-Bedienfeld, die mir eventuell sagt: Ich habe eine zu geringe Auflösung bei einer Vektorgrafik. Genau das ist eben hier der Rastereffekt, wenn der falsch eingestellt ist, dann habe ich hier eine zu geringe Auflösung bei verschiedenen Effekten, die ja von Illustrator wirklich als Bild gespeichert werden. Eine weitere sehr nette Sache beim Web-Profil ist, dass ich sagen kann: Neue Objekte werden am Pixelraster ausgerichtet. Schauen wir uns das einmal an. Ich bestätige das mit Ok, ziehe mir hier jetzt ein Rechteck auf, mache das zum Beispiel grün. Wenn ich hier jetzt einzoome, dann schaut dieses Rechteck total schön aus. Wenn ich jetzt aber sage, dieses Rechteck soll beim Transformieren nicht am Pixelraster ausgerichtet sein, und ich mache das jetzt einfach so irgendwie breit 294,036 Pixel, wenn ich jetzt die Ansicht in die Pixelansicht wechsele, dann sieht man, dass Illustrator hier auf einmal zum Interpolieren anfangen muss. Weil ich da jetzt nicht genau auf dem Pixelraster stehe, weiß Illustrator jetzt nicht, wie er diese Kontur eben zeichnen muss und darum fängt er zum Interpolieren an. Das Problem ist aber weg, sobald ich sage Am Pixelraster ausrichten, Illustrator verändert die Größe ein bisschen, sodass ich eben am nächsten Pixelraster stehe, das sieht man hier ganz gut. Hier sind meine einzelnen Pixel. Ab jetzt habe ich auch wirklich scharfe Grafiken bei geraden Linien, weil die Grafiken genau auf meinem Pixelraster stehen. Also das ist auch ganz wichtig. Jetzt kurz eine Erklärung zu den Rastereffekten. Wenn ich hier eben jetzt unter Effekt einen Schlagschatten anwende, ich nehme den Schatten, so wie er kommt, sage Ok, dann wissen wir, dass das jetzt ein Objekt ist und dass es hier hinten einen Effekt-Ebene-Aussehen drauf hat, nämlich den Schlagschatten. Wenn ich das Objekt jetzt einfach größer ziehe, rechnet Illustrator für mich diesen Effekt automatisch nach. Das passt soweit. Allerdings, wenn ich jetzt die Datei weitergebe, zum Beispiel nach InDesign, und ich sage, diese Datei hat eben eine zu kleine Raster-Einstellung, das findet man hier oben: Effekt Dokument-Rastereffekt-Einstellungen, aktuell im Bildschirm 72, Hoch 300, ich lasse es da, dann kann es eben in InDesign vorkommen, dass die Auflösung für diesen Schatten zu gering ist. Warum? Ich zeige das her: Objekt Aussehen umwandeln und da sieht man jetzt, ich habe eine Gruppe, hier sind meine Kontur, ich verschiebe das jetzt einmal, meine Fläche und darunter ist jetzt mein Schlagschatten und dieser Schlagschatten wird jetzt als Bild gerechnet. Wenn ich meine Rastereffekte zu gering eingestellt habe, habe ich eine zu geringe Auflösung für die professionelle Ausgabe. Also immer ein wenig im Hintergedanken achten, wo soll die Reise hingehen, in den professionellen Druck oder auf Monitore und je nachdem einfach entsprechen mit Illustrator arbeiten.

Illustrator CC Grundkurs

Verleihen Sie Ihrer Kreativität Flügel und erfahren Sie, welche vielfältigen Werkzeuge und Möglichkeiten Ihnen Illustrator CC für die Umsetzung Ihrer Projekte zur Verfügung stellt.

9 Std. 8 min (80 Videos)
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