VMware vSphere 6 Grundkurs

Neuerungen in VMware vSphere 6

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Die aktuelle Version von VMware vSphere glänzt mit einigen Neuerungen sowie erhöhten Obergrenzen im Bereich der CPUs, des Arbeitsspeichers und der Anzahl von ESXi-Servern in einem Cluster.
06:26

Transkript

Mit der Version 6.0 hat WMware sich einige Neuerungen einfallen lassen, auch wurden einige Obergrenzen unter anderem bezüglich CPUs, Arbeitsspeicher, sowie die Anzahl der ESXi Server in einem Cluster zum Teil deutlich nach oben verschoben. Die Neuerungen in Auszügen Virtuelle Hardware Version 11, der Reboot bei der Aktualisierung der VMware Tools entfällt, pro virtuelle Maschine können jetzt 128 virtuelle CPUs konfiguriert und adressiert werden. Pro virtuelle Maschine können ab sofort 4 Terabyte Arbeitsspeicher zugewiesen werden. Pro ESXi Host werden 480 CPUs und 12 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützt, pro ESXi Host können maximal 1024 virtuelle Systeme verwaltet werden. In einem VMware Cluster könnte statt bisher 32 64 ESXi Server konfiguriert werden, somit können pro Cluster maximal 8000 virtuelle Maschinen verwaltet werden. Mit der Änderung von vMotion sind die Voraussetzungen für die Migration von VMs über größere Entfernung geschaffen worden, sogenanntes Long distance vMotion , weil Workloads, damit ich nur zwischen Computer und Storage Resourcen umziehen können, sondern auch in der Lage sind das Netzwerk und die administrative Domäne zu wechseln. Typische Anwendungen für long distance vMotion wären die Vorbeugung gegen Disaster bzw das Testen von Disaster recovery Lösungen. vSphere 6.0 verbessert nicht nur einige vorhandene Features, sondern führt mit dem Plattform Service Controller ein neues Modul ein, dieses fasst wesentliche Basisfunktionen für den Betrieb des Systems zusammen, dort findet sich das in der Version 5.5 Neuentwickelte Single-Sign-On, das unter anderem der Anbindung von vCente an das Active Directory dient, hinzukommt eine zentrale Verwaltung der verschiedenen VMware Lizenzen, sowie die Registrierung der Produkte, denn wohl wichtigsten Fortschritt bringt der Platform Service Controller bei Management von Zertifikaten, dass bis Data inkonsistent und mit viel Handarbeit verbunden war. Zu seinem Lieferumfang gehört eine Certificate Authority inklusive Certificate Store, die selbst root Zertifikate ausstellen oder Zertifikat anderer Certificate Authorities verwalten kann. Diese VMware Certificate Authority stellt für jeden ESXi Host ein Zertifikat bereit, wenn er vCenter hinzugefügt wird, die gesamte Verwaltung der Zertifikate erfolgt über den vSphere Webclient, der Platform Service Controller lässt sich entweder auf einem vCenter Server installieren oder als externe Komponente. vCenter server Appliance, mittlerweile gilt die gleiche Skalierbarkeit wie die Windows Installation des vCenters, das heißt maximal 1000 hosts und 10.000 virtuelle Maschinen pro vCenter. Fault Tolerance bis zu vier virtuelle CPUs, einen großen Fortschritt meldet VMware bei Fault Tolerance, dieses Feature ist schon seit einigen Versionen in vSphere präsent, war aber bis dahin auf VMs mit nur einer virtuellen CPU beschränkt, die Erweiterung der Ausfallsicherheit auf virtual SMP, das steht für Virtual Symmetric Multiprocessing wurde vom Hersteller schon mehr mals angekündigt, aber immer wieder verschoben, Anders als bei HA, wo die betroffenen VMs nach dem Ausfall eines Host auf einen anderen neu gestartet werden, erfordert Fault Tolerance die Ausführung der abgesicherten VMs im exakten Gleichschritt, denn wenn ein Server etwa aufgrund eines Hardware defekts nicht mehr verfügbar ist, muss der andere ohne Downtime einspringen können. Die synchrone Ausführung von VMs mit mehreren vCPUs ist eine komplexe Aufgabe für die VMware nun ein anderes technisches Verfahren namens fast Checkpointing gewählt hat. Jetzt schützt VMs mit bis zu vier virtuellen CPUs und insgesamt lässt Fault Tolerance pro Host maximal acht virtuelle CPUs zu, es greift also jedes Limit, das zuerst erreicht wird. Netzwerk E/A Steuerung, neu unterstützt wird, die Bandbreiten Reservierung pro virtueller Maschine und verteilten Switch, die die Einhaltung minimaler Servicelevel garantiert in vSphere 6.0 fallen nun auch diese Limitierungen sodass VMs Mithilfe von vMotion über die Grenzen von Data Centern und vCenter verschoben werden können. Virtual Volumes, es erlaubt die Auslagerung von bestimmten Operationen wie Snapshoting oder Cloning von VMs auf Speichersysteme. VMware bietet für das Gruppieren virtualisierte Ressourcen eine Reihe von logischen Konstrukten an, darunter Data Center, Resource Pools und Ordner. In vSphere 6.0 kommt eine weitere Einheit hinzu, nämlich das virtual Datacenter. Das virtuelle Datacenter kümmert sich automatisch um die anfängliche Platzierung einer VM auf einem der enthaltenen Cluster, abhängig von deren Kapazität und Fähigkeiten, aus diesem Grund muss der ES auf allen Clustern aktiviert sein, wenn man diese Funktion eines virtuellen Datacenters in Anspruch nehmen möchte. Mithilfe von Richtlinien lässt sich festlegen, wo eine VM platziert wird und welche Speichersysteme sie nutzen kann. Insgesamt helfen virtuelle Datacenter dabei, die kompletten virtualisierten Ressourcen eines Rechenzentrums zu partitionieren. Diese Einheiten kann man dann beispielsweise bestimmten Abteilungen des Unternehmens zuordnen und ihnen abhängig von den Anforderungen jeweils eigene Richtlinien zuteilen. Abschließend können Sie sich auf dieser Folie vollumfänglich über die Neuerungen informieren, ganz interessant ist dritte URL, dort haben Sie die Möglichkeit VMware vSphere 6.0 mit anderen vorherigen Versionen zu vergleichen.

VMware vSphere 6 Grundkurs

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Erscheinungsdatum:29.03.2016

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