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Windows Server 2012 Grundkurs

Neuerungen in Hyper-V verstehen

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In diesem Video lernen Sie die Neuerungen in Hyper-V 3.0 kennen.
05:54

Transkript

MIcrosoft hat in Windows Server 2012 neben vielen neuen Funktionen vor allem Neuerungen und Verbesserungen im Bereich Hyper-V eingeführt. Zum einen können Sie jetzt in Hyper-V in Windows Server 2012 virtuelle Festplatten erstellen die eine Größe von 64 Terabyte haben, in Windows Server 2008 R2 waren das nur Festplatten mit 2 Terabyte. Ebenfalls wichtig ist, dass Sie in Windows Server 2012 jetzt auch AUsfallsicherheit zwischen Hyper-V-Hosts herstellen können, ohne dass Sie einen Cluster aufbauen. Sie können zum Beispiel virtuelle Server zwischen verschiedenen Hyper-V-Hosts auch ohne Cluster replizieren, das ist zum Beispiel auch für Testumgebungen sinnvoll, aber auch für Umgebungen zur Ausfallsicherheit und Sie könen Livemigration durchführen auch ohne Cluster. In Windows Server 2012 geht die Livemigration weiterhin, wie in Windows Server 2008 R2 auch mit Cluster, aber eben auch ohne. Bei einer Livemigration wird ein virtueller Server zum Beispiel bei der Wartung des Hosts auf einen anderen Host verschoben und danach aktiv geschaltet. Benuterverbindungen sollen dabei nicht verloren gehen. Natürlich dauert das bei einem Cluster nicht so lange wie bei Netzwerken ohne Cluster, dafür ist es ohne Cluster wesentlich günstiger. Weitere Vorteile sehen Sie hier in dieser Tabelle. So können zum Beispiel die Hyper-V-Hosts nicht nur 64 Prozessoren verwalten, sondern 320, nicht nur 1 Terabyte speicher, sondern 4 Terabyte. Sie können pro Host nicht nur 512 virtuelle Prozessoren definieren, sondern 2048, nicht nur 4 virtuelle Prozessoren pro virtuelle Maschine, sondern 64. Sie können pro virtuelle Server nicht nur 64 GB Arbeitsspeicher, sondern 1 Terabyte zuweisen, Sie können wesentlich mehr virtuelle Server auf einem Host bereitstellen entsprechende Hardware natürlich vorausgesetzt, die Festplatten können, wie gesagt, größer sein. Sie können statt 16 Clusterknoten , 64 aufbauen und Sie können in einem Cluster statt 1000 etwa 8000 virtuelle Cluster definieren. In Windows Server 2008 R2 gibt es die Livemigration nur in Cluster. In Windows Server 2012 können Sie die Livemigration auch ohne Cluster durchführen. Auch die Replikation von virtuellen Servern ist neu in Windows Server 2012. Diese Funktion erlaubt es einen virtuellen Server auf einen anderen Hyper-V-Hostä zu replizieren und hier unten einzuschalten. Sie können das dazu verwenden eine Testumgebung aufzubauen oder eine Ausfallsichere Umgebung auch ohne Cluster. Die Einrichtung erfolgt über einen einfach zu bedienenden Assistenten. Weitere Neuerungen sehen Sie zum Beispiel auf einem Hyper-V-Host. Ich verbinde mich jetzt mit dem Remotedesktop eines Hyper-V-Hosts. Sie sehen hier die Einstellungen eines Virtuellen Servers in Windows Server 2012. Ich habe zum einenim Bereich Netzwerkkarte mehrere Funktionen zur Verfügung die ich aktivieren kann, die in Windows Server 2008 R2 nicht zur Verfügung standen. Ich kann zum Beispiel verhindern, dass virtuelle Server versehentlich als DHCP-Server fiungieren oder als Router, ich kann die Hardwarebeschleunigung besser nutzen, ich kann, wenn ich die Eigenschaften schließe, eine Verbindung direkt zum SANs herstellen, die Verwaltung der Serverkarten hat Microsoft ebenfalls optimiert, aber die generelle Verwaltung von Hyper-V entspricht noch der Verwaltung von Hyper-V in Windows Server 2008 R2. Neu ist auch die verbesserte Unterstützung von Hyper-V in der PowerShell. Sie sehen zum Beispiel alle Befehle wenn Sie get-command und dann module hyper-v eingeben. Sie sehen hier gibt es deutlich mehr Commandlets als bisher. Wenn Sie zum Beispiel get-vm eingeben, sehen Sie alle laufenden virtuellen Server innerhalb eines Hyper-V-Hosts. Sie können hier natürlich, wie Sie hier sehen, noch zahlreiche andere Commandlets nutzen, die Hilfe rufen Sie genau so auf wie bei anderen Commandlets in Windows Server 2012 auch. Sie haben eben die Möglichkeit jetzt wesentlich einfacher mit virtuellen Servern zu arbeiten als noch in Windows Server 2008 R2. In den Eigenschaften eines virtuellen Servers, beziehungsweise in den Kontextmenü finden Sie hier die neue Option Replikation aktivieren. Ich führe den Assisten jetzt hier nicht komplett durch. Ich möchte Ihnen hier nur zeigen, dass Sie virtuellen Servern im laufenden Betrieb auf einen zweiten Hyper-V-Host replitieren können, Dabei haben Sie die Möglichkeit zum einen die kompletten virtuellen Festplatten, die Einstellungen und die Daten des Servers zu replizieren oder eben nur einzelne Daten. Der Vorteil dieser Replikation ist, dass Sie die Daten komplett replizieren können und so zum Beispiel eine Testmaschine mit produktiven virtuellen Servern erhalten können ohne kompliziert sich mit dem Thema auseinander zu setzen, da alles über diesen Assistenten stattfindet. Interessant, wenn Sie viele virtuelle Sever konfiguriert haben, ist in den Einstellungen der virtuellen Netzwerkkarte die Sie haben die Möglichkeit eine Bandbreitenverwaltung zu aktivieren. Das heißt, Sie können für jeden virtuellen Server festlegen, wie viel minimale Bandbreite und wie viel maximale Bandbreite der Servernutzen soll. Das ist zum Beispiel sinnvoll wenn Sie bestimmte Netzwerksienste haben, die unter Umständen einen kompletten Server lahmlegen können, weil sie das komplette Netzwerk verwenden. Die Einstellung aktivieren Sie einfach an dieser Stelle und geben entsprechende Daten hier ein. Die Grundsätzliche Installation von Hyper-V läuft immer noch genau so ab wie in Windows Server 2008 R2. Sie verwenden den Server-Manager, verwalten die Serverrollen auf dem Server, wählen den Server aus in Windows Server 2012, in Windows Server 2008 R2 können Sie die Serverdienste ohnehin nur lokal auf dem Server installieren und wählen Hyper-V aus. Die Installation ist recht schnell abgeschlossen und nach der Installation können Sie Hyper-V schon nutzen. Hyper-V ist übrigens auch in der Pro und in der Enterprise Edition von Windows 8 enthalten. Hier haben Sie den identischen Hyper-V-Manager und können sogar von Windows 8 aus auf die Hyper-V-Hosts mit Windows Server 2012 zugreifen mit dem integrierten Hyper-V-Manager in Windows 8.

Windows Server 2012 Grundkurs

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Erscheinungsdatum:18.03.2013

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