Premiere Pro CC 2017: Neue Funktionen

Neuereungen beim Import und Export

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Beim Import und Export von Medien hat sich einiges getan: Wählen Sie beim Import mit Transkodierung In-/Out-Punkte aus, definieren Sie die Skalierung und lassen Sie den Media Encoder optional pausieren, wenn in Premiere Pro eine Wiedergabe läuft.
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Transkript

Schauen wir uns jetzt mal an, was sich in Bezug auf Import und Export in Premiere verändert hat. Ich starte mal hier im Media-Browser. Da gibt es ja die Option, dass wenn ich hier einige Clips habe, dass ich beim Importieren entsprechende Importoptionen habe. Dafür gehen wir als allererstes mal auf die Importeinstellungen, und wenn ich das jetzt hier auf Transkodierung stelle, dann lassen sich Clips beim Import in ein von mir gewünschtes Format umwandeln. Ich nehme jetzt hier zum Beispiel mal H.264, ich möchte meine Clips möglichst klein haben. Und was jetzt neu daran ist, dass ich hier auch Auswahlen treffen kann, ich drücke dafür die Tasten I und O, um jetzt hier einen Bereich zu markieren. Und wenn wir auf die Art und Weise mal zwei Clips nehmen, die Sie hier zuschneiden, und jetzt sagen, ich möchte die mit einem Rechtsklick importieren, dann wird durch das Transkodieren tatsächlich nur der Bereich importiert, den ich hier ausgewählt habe. Das ist insbesondere bei sehr, sehr langen Clips natürlich eine ganz große Hilfe, da ich jetzt wirklich einen Part aus diesem Clip importiere in Premiere und nicht eben den gesamten Clip. Die Transkodierung selber läuft dann über den jetzt gerade gestarteten Media Encoder und wenn ich dann wieder zurückgehe in mein Projektfenster, dann habe ich jetzt hier die neuen Clips und her sind tatsächlich nur die zwei Sekunden drin, die ich gerade eben ausgewählt habe. Auch in den Voreinstellungen von Premiere Pro hat sich in Bezug auf Import und Export einiges verändert. Und zwar gehen wir dazu als erstes mal auf Voreinstellungen Medien und dort gibt es jetzt die Standard-Medienskalierung. In der Vergangenheit ließ sich hier unter den Allgemeinen Einstellungen einstellen, ob eine Skalierung auf Framegröße als Standard verwendet werden soll. Diese Funktion gibt es jetzt hier nicht mehr, und auch alle anderen Funktionen, die sich auf das Schnittfenster beziehen findet man nicht mehr in den Allgemeinen Einstellungen, sondern in einer neuen Kategorie Schnittfenster. Ist im Prinzip jetzt nur einmal verschoben worden, hier habe ich im Prinzip alle Eigenschaften, die sich jetzt auf das Schnittfenster beziehen. Wenn ich jetzt noch mal zurückgehe auf Medien, dann gibt es jetzt eben statt zu sagen Skalierung auf Framegröße als Standard, dass ich die Wahl habe, ob ich auf Framegröße skalieren oder anpassen als Standard benutzen möchte beim Import. Es hat, wie gesagt, nur Auswirkung auf Clips die ich bereits importiert habe, beziehungsweise, die ich jetzt noch importieren werde, und bei Auf Framegröße skalieren findet sozusagen eine Vorskalierung statt, die Clips behalten dann ihre 100 % in den Effekteinstellungen, werden aber auf die Größe des Viewers angepasst. Das hat ein bisschen Schwierigkeiten, bei zum Beispiel 4K Clips in einer HD Komposition, weil ich, wenn ich die später vergrößern möchte tatsächlich Qualität verliere. Und deswegen kann ich sagen auch Auf Framegröße anpassen. Ich benutze das einfach mal, nehme jetzt eine neue Sequenz wo ich bewusst, beispielsweise hier mal DV-PAL Widescreen, einstelle, das Ganze mit OK bestätige. Und wir gehen noch mal in den Media-Browser, schalten das Importieren aus, Importieren jetzt aber hier noch mal einen Clip und suchen uns den jetzt mal im Projektfenster raus. Dann sehen wir jetzt hier, wenn ich hier auf die Clip-Eigenschaften gehe, hier unter Video-Optionen, ob dann eben diese Option entsprechend gesetzt wird und wenn ich den Clip jetzt hierüber ziehe, und sagen möchte Vorhandene Einstellungen beibehalten, gehen wir einfach mal in die Effekteinstellungen, wählen den Clip noch mal an, und sehen jetzt hier, er ist auf 53,3 % skaliert, damit er eben jetzt hier meine SD-Sequenz ausfüllt. Genau das macht eben diese Voreinstellung hier unter Medien, dass ich dann sage, quasi beim Import möchte ich das Ganze Auf Framegröße anpassen. Ebenfalls hier unter Medien finden wir eine beschleunigte h.264-Decodierung, das heißt die Wiedergabe von h.264 wird auf einigen Prozessortypen beschleunigt, und das kann man dann eben ganz gut aktivieren, um eine etwas flüssigere Darstellung zu haben. Wenn wir jetzt noch mal eine Registerkarte weiterschauen, hier im dem Bereich Wiedergabe, dann gibt es dort eine neue Einstellung, die im Zusammenspiel mit dem Media Encoder interessant wird. In der Vergangenheit war es so, dass wenn ich von Premiere gesagt habe, ich möchte Clips zum Rendern an den Media Encoder senden, dann hat der die Decodierung pausiert, immer wenn ich in Premiere hier auf Play gegangen bin. Und das kann ich jetzt steuern. Wenn ich den Fokus auf den Export, also auf einen schnellen Export legen möchte, und vielleicht damit leben kann, dass es hier ruckelt bei der Wiedergabe, dann kann ich diese Funktion abschalten, und der Media Encoder wird dann nicht mehr pausieren. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel hier meine Sequenz nehme und sage Datei wird das Ganze jetzt gleich an den Media Encoder übergeben, zumindest in dem Moment wo ich die Warteschlangen-Funktion hier unten benutze und der Media Encoder wird jetzt nicht mehr Pause machen. Wenn wir schon in dem Dialogfeld sind, gucken wir uns noch mal schnell die neuen Veröffentlichungs-Optionen an, da ist nämlich neu Adobe Stock hinzugekommen, und so kann ich mein Material direkt auf Adobe Stock hochladen, und dort verkaufen und von Provision profitieren. Ich muss mich dazu mit meiner Adobe ID bei Adobe Stock anmelden. Für Adobe Stock sollte das Material entweder HD oder 4K sein, mindestens aber 1280x720 Pixel groß sein, und die Dauer kann zwischen 6 Sekunden und 60 Sekunden betragen. Übergeben wir das Ganze jetzt also an die Warteschlange, das bringt wieder den Media Encoder in den Vordergrund, wo ich jetzt sagen kann Kodierung starten, und wir versuchen mal die beiden Programme so ein bisschen nebeneinander hier anzuordnen, und sehen jetzt, wenn ich in Premiere auf Play gehe, hält hier die Warteschlange trotzdem nicht an, der Media Encoder rechnet also weiter.

Premiere Pro CC 2017: Neue Funktionen

Lernen Sie die Neuerungen von Premiere Pro CC in der Version 2017 anzuwenden.

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