Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Neuen Himmel einsetzen 

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Der neue Sonnenuntergangs-Himmel kommt ins Bild, dann muss nurmehr der Übergang verfeinert werden. 
07:19

Transkript

Da, wo unser Himmel war, ist ja nun eine große transparente Fläche, das soll natürlich nicht so bleiben, wir brauchen einen neuen Himmel, einen schöneren Himmel und den werden wir uns jetzt holen und ich hole mit den über Datei und dann Platzieren und einbetten und dann wähle ich mir hier aus den Materialien den Himmel aus, und zwar die Raw-Datei. Platzieren und dann öffnet sich der RAW-Konverter. Ich werde einfach jetzt mal schauen, was mir hier die automatische Korrektur ausgibt, ich klicke da einfach drauf, dadurch wird der Himmel ein ganzes Stück heller, finde ich ganz okay, vielleicht nicht ganz so hell, ich gehe noch mal bisschen zurück, damit er ein wenig dramatischer rüberkommt, plus 0,15 und vielleicht die Farbtemperatur noch etwas höher, damit er etwas wärmer wird, denn dieses Mal wollen wir ja eher einen schönen, warmen Sonnenuntergangs-Look kreieren. Jetzt klicke ich OK und dann bekomme ich den Himmel auch hier in mein Bild und werde das jetzt erst einmal hier bestätigen über den Haken und den Himmel jetzt hinter die Landschaft ziehen. Also einfach in der Ebenenpalette anklicken und nach unten ziehen. Ich nenne das hier auch mal Himmel und werde jetzt den Himmel weiter platzieren und skalieren. Ich drück Strg+T, dann komme ich in den Modus Frei transformieren und kann das Ganze jetzt hier hin- und herschieben und an den Anfassern hier skalieren. Ich halte hier die Shift-Taste gedrückt, um proportional zu skalieren und das Bild nicht zu stark zu verzerren. Ist allerdings bei einem Himmel auch nicht so ein starkes Problem, denn ein Himmel hat ja sowieso sehr unscharfe Kanten meistens und keine besondere Form, also kann man Wolken durchaus ein wenig verzerren, ohne dass der Betrachter das sofort merken würde. Ich werde jetzt diese Sonne hier so platzieren, dass sie grade so hier über die Bergkuppe scheint beziehungsweise vielleicht grade so darunter ist, denn dann verschwindet hier auch dieser kleine dunkle Fleck, diese Baumkrone hier, die ich hier bei dem Himmel mitfotografiert hatte. Die schiebe ich grade so raus, dann haben wir hier noch diesen hellen Fleck von der Sonne und können da dann später super unseren Lens Flare einsetzen, der dann hier so über die Bergkuppe scheint. Ansonsten gefällt mir das gut, ich würde vielleicht den Himmel noch ein klein bisschen stauchen, damit wir noch ein bisschen mehr von dieser schönen Wolke hier oben sehen, vielleicht hier unten wieder ein bisschen zurück. So, das passt jetzt, bestätige ich wieder hier oben über den Haken und schaue mir jetzt noch einmal die Kante an. Und wenn ich hier näher rangehe, dann sehe ich hier diese etwas unschönen, hellen Bereiche an den Baumkronen und ich sehe auch hier noch ein bisschen von der Tannenspitze oder von der Baumkrone, die hier beim Himmel war, deswegen gehe ich jetzt noch einmal auf Strg+T und ziehe das Ganze noch mal ein kleines bisschen runter, so. Jetzt sollte die Baumkrone auch wirklich komplett verschwunden sein und ich kann mich jetzt wieder der Kante widmen. Die werde ich jetzt retuschieren auf einer neuen Ebene, die erstelle ich oberhalb der Landschaft, hier unten über das Ebenen-Symbol und werde jetzt diese Ebene per Schnittmaske an der Landschaft verankern, damit sich alles, was ich auf dieser Ebene mache, eben nur im Bereich der Landschaft und nicht auch auf dem Himmel auswirkt. Ich mache einen Rechtsklick auf die Ebene und dann Schnittmaske erstellen, die Ebene nenne ich Retusche und werde jetzt hier das Stempel-Werkzeug wählen. Fluss habe ich hier auf 62 Prozent gestellt, das ist okay, meine Härte ist bei 18 Prozent, vielleicht gehe ich etwas höher. Normalerweise würde ich immer sagen, Härte auf 100 Prozent beim Stempel und natürlich auch den Fluss auf 100 Prozent und die Deckkraft, denn sonst stempelt man ganz schnell Unschärfe ins Bild an den Stellen, wo sich die verschiedenen Transparenzen überlagern. Da wir hier aber jetzt sehr weit im Hintergrund arbeiten und die Details sowieso nicht mehr so gut erkennen können, ist das egal. Also, ich lass meine Pinsel- Einstellungen jetzt so, vielleicht einen bisschen kleineren Pinsel, wenn ich hier an dieser weit entfernten Kante arbeite, 21 Pixel, mit der Alt-Taste nehme ich mir hier eine Quelle auf und stempel jetzt einfach hier diese Baumstruktur oben über die Kante rüber, wo ich diese hellen Bereiche sehe. So. Und jetzt gehe ich hier auch noch mal an diesem Fels entlang, da sehe ich auch noch ein paar dunkle Kanten. Ich nehme hier immer wieder mit der Alt-Taste neue Quellen auf, in der Nähe der Bereiche, wo ich arbeite, um diese hellen Bereiche zu entfernen. Das muss hier nicht alles super genau sein, das ist hier sowieso sehr weit entfernt und das wird niemand merken, wenn ihr da jetzt mal ein Stück Tanne hier direkt auf den Berg stempelt. Hier an der Kante gehe ich auch entlang, stempel hier einfach so ein bisschen diese Felsstruktur über den Rand und kriege damit eine schöne Kante hin, die von dieser hellen Umrandung befreit ist. So, hier oben geht es jetzt weiter mit den Bäumen, da hole ich mir wieder die Struktur aus den Bäumen, nehme jetzt mal einen etwas größeren Pinsel und das sieht doch super aus. Da wird auch keiner merken, dass wir da rumgestempelt haben, denke ich. So, jetzt arbeite ich mich hier langsam bis zum rechten Rand des Bildes durch, Strg+Z kommt ihr wieder zurück einen Schritt, wenn ihr euch vermalt habt oder verstempelt habt, besser gesagt. Ich nütze den Stempel übrigens auch sehr häufig wirklich wie einen Stempel, dadurch stempelt man weniger Fehler, meiner Erfahrung nach. Ja, und gleich sind wir am Rand angekommen und haben dann eine wirklich sehr schöne Kante gemacht. Ich gehe noch mal hier, hier aus dem Bereich habe ich etwas mehr Fleisch, um den Bereich, wo ich meine Quelle habe, Kann dann hier etwas großzügiger malen, so. Hier unten sind noch ein paar Bäume, wo ich was aufnehmen kann. Zack. Und da sind wir am Ende angekommen und haben jetzt eine wirklich schöne Kante. Was aber noch auffällt und was wir auch noch ändern wollen, ist, dass die Berge natürlich hier hinten in so einem leichten Dunst liegen und dahinter fängt dann der Himmel an, der aber sehr stark und sehr kontrastreich ist, das muss natürlich auch geändert werden. Wir müssen jetzt den Bereich hinter den Bergen auch noch mal bisschen aufhellen. Dafür werde ich eine weitere Ebene erstellen, über dem Himmel dieses Mal und hinter der Landschaft. Und ich nenne das einfach mal Aufheller. Jetzt nehme ich mir einen Pinsel mit einer weichen Kante, 1400 Pixel ist vielleicht bisschen zu groß, ich nehme da 1000 Pixel und mein Fluss ist bei 11 Prozent, das ist okay. Jetzt nehme ich mir hier hinten eine helle Farbe aus dem Himmel auf, mit der Pipette, die ich über die Alt-Taste erreiche und male jetzt hier einfach ein paarmal über den Himmel. Bin hier im Modus Normal, also kann jetzt einfach rübermalen, hier nehme ich mir noch mal eine neue Farbe auf. So. Und helle jetzt hinten den Bereich auf und jetzt sieht das wirklich so aus, als könnte dieser Himmel an dieser Stelle gewesen sein. Hier können wir auch noch bisschen aufhellen, hier nehme ich mal so ein helles Gelb aus den Wolken auf, da können wir auch ein, zweimal drübermalen, sodass hier hinter dem großen Fels vielleicht auch so ein bisschen Dunst ist und ja, ich finde, das sieht jetzt schon ziemlich gut aus, wie wir unseren Himmel eingesetzt haben und so können wir das lassen.

Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Lernen Sie, wie aus langweiligen Bildern mit Hilfe von Photoshop echte Hingucker werden – mit der richtigen Raw-Entwicklung, einem ausgetuschten Himmel oder passenden Farblooks.

3 Std. 7 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2018

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